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Diakonie Sachsen ehrte und lud Frauen ein

Diakonie ehrt zum 150-jährigen Jubiläum 150 Frauen im diakonischen Dienst

Bild: Gesprächsgruppen an den Esstischen auf Schloß Wackerbarth (Foto: Steffen Giersch)
Gesprächsgruppen an den Esstischen auf Schloß Wackerbarth am 29. September (Fotos: Steffen Giersch)

 „Was wäre Diakonie ohne die Frauen? Das war von Anfang an so und ist es bis heute geblieben!“,  sagt Pfarrerin Christine Rösch, theologische Referentin der Diakonie Sachsen. Auch wenn berühmte Geistliche wie Johann Hinrich Wichern oder hier in Sachsen Pfarrer Heinrich Immisch die Diakonie bzw. die Innere Mission gegründet hätten, so seien doch von der ersten Stunde an die Frauen an der Basis gewesen. Sie haben soziale Notstände gelindert und in den verschiedenen Arbeitsfeldern wie Krankenhäusern, Schulen, Heimen, Gemeinden ihren Dienst versehen.

Bild: Blick über die Frauen zur Vortragenden (Foto: Steffen Giersch)

Hier in Sachsen legte Amalie Sieveking mit ihrer Idee der „Barmherzigen Schwesternschaft“ den Grundstein für die Diakonissenhäuser. „Diese Frauen waren unermüdlich, unter Verzicht auf eigene Interessen und Bequemlichkeit. Nur für ein Taschengeld und „Gotteslohn“ taten sie ihren Dienst. Dabei war die Qualität ihrer Arbeit und Pflege legendär!“, erinnert Rösch.

Sie hatte daher die Idee, das „Weibliche“ in der Diakonie entsprechend zu würdigen. „Deshalb haben wir als Landesverband noch bevor das 150-jährige Bestehen der Diakonie Sachsen im September 2017 gefeiert wird, 150 Frauen eingeladen. Sie stehen stellvertretend für die vielen  Mitarbeiterinnen in unserer Geschichte der Inneren Mission und der Diakonie. Eingeladen sind langjährige Mitarbeiterinnen genauso wie Frauen, die Besonderes geleistet haben, egal ob im Haupt- oder im Ehrenamt.

Bild: Von ganz jung bis ins höhere Alter treffen Generationen aufeinander (Foto: Steffen Giersch)

Gewürdigt werden Frauen von der ältesten Diakonissin im Ruhestand bis hin zur Sterntaler-Praktikantin, die in diesjährigen ihren Sommerferien diakonische Arbeitsfelder ausprobiert hat!“

Die 150 Frauen wurden am Donnerstag, 29. September, auf Schloß Wackerbarth festlich bewirtet. Die Laudatio hielt Oberkirchenrätin i.R, Cornelia Coenen-Marx, die ehemalige Vorständin der Kaiserwerther Diakonie und Vorsteherin der dortigen Schwesternschaft. Der Titel war: "Liebe sprengt den Rahmen - Laudatio auf die Frauen in der Diakonie". Das Dresdner Frauen- Ensemble „Concerto bellotto“ gestaltete den Abend musikalisch mit. Und zu erzählen und zu loben, gab es selbstverständlich genug.
In der Diakonie arbeiten 80 Prozent weibliche Mitarbeitende.(30.9.2016)

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