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Weihnachtsbotschaft des Lutherischen Weltbundes

Bischof Munib Younan: „Am Evangelium ausgerichtete Glaubenstreue“

Bild: Im Dom zu Lund entzündet ein Mädchen eine Kerze, die symbolisch für einen der fünf ökumenischen Imperative steht. (Foto: LWB/Albin Hillert)
Im Dom zu Lund entzündet ein Mädchen eine Kerze, die symbolisch für einen der fünf ökumenischen Imperative steht. (Foto: LWB/Albin Hillert)

(LWI) – Der Lutherische Weltbund (LWB) dankt Gott an Weihnachten 2016 besonders für die Gewissheit, dass das Einende für Christinnen und Christen stärker ist als das Trennende.

In der diesjährigen Weihnachtsbotschaft erinnert LWB-Präsident Bischof Dr. Munib A. Younan an das Gemeinsame katholisch-lutherische Reformationsgedenken, das im Oktober in Lund begangen wurde auf der Grundlage eines seit 50 Jahren – „in denen [Gott] uns vom Konflikt zur Gemeinschaft trug“ – ununterbrochen geführten ökumenischen Dialogs zwischen beiden Konfessionen. Dieses historische Ereignis habe beiden Traditionen die Chance eröffnet, im jeweiligen Gegenüber die „am Evangelium ausgerichtete Glaubenstreue“ zu erkennen und zu bekräftigen, so Younan.

Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land fordert in seiner Weihnachtsbotschaft alle LWB-Mitgliedskirchen auf, die Weihnachtszeit mit Freude zu begehen, obwohl „die schönen Bilder und frohmachenden Botschaften“ der Weihnachtszeit „oft im Kontrast zu den Problemen und Konflikten [stehen], die wir überall in der Welt sehen.“

Das Motiv der LWB-Weihnachtskarte 2016 zeigt ein Mädchen, dass im Dom zu Lund eine Kerze entzündet. Die Kerze stand symbolisch für einen der fünf ökumenischen Imperative, mit denen sich LutheranerInnen und KatholikInnen auf ein von Freude getragenes gemeinsames Zeugnis in der heutigen Welt verpflichten.

LWB-Weihnachtsbotschaft

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