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In Sachsen beginnt am 25. August das neue Schuljahr

Schul- und Familiengottesdienste zu Beginn des neuen Schuljahres

Bild: Schuleinführungsgottesdienst in Pirna bei der Evangelischen Schule (Foto: Rainer Oettel)

Nach Beendigung der Sommerferienzeit feiern in Sachsen die Kirchgemeinden entweder am letzten Ferienwochenende oder nach der ersten Schulwoche Gottesdienste und Andachten zum Schuljahresbeginn. Häufig gilt den Schulanfängern die besondere Aufmerksamkeit. Zuspruch und Segen der Gemeinde sollen die Kinder auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt begleiten.
In Dresden wird zum ersten Mal zu einem zentralen Lehrergottesdienst in der letzten Ferienwoche eingeladen.

Bild: Schulanfänger auf dem Weg in die Klasse
Evangelische Grundschule in Pirna

So finden am Sonnabend, 23. August, mehrere Schulanfängerandachten um Annaberg statt, sowie Schulanfängergottesdienste beispielsweise in den evangelischen Grundschulen in Radebeul und Riesa sowie am 24. August in der St. Wolfgangskirche im erzgebirgischen Schneeberg. In den Sonntagsgottesdiensten werden ebenfalls insbesondere Familien angesprochen, deren Kinder eingeschult werden. In der Leipziger Thomaskirche beginnt ein spezieller Schulanfängergottesdienst unter Mitwirkung der dortigen Kurrende um 17:00 Uhr.

Diese Gottesdienste werden häufig von Gemeindepädagogen und Kirchmusikern ausgestaltet, wo die älteren Kinder singen oder kleine Stücke vorspielen. In Pesterwitz bei Dresden führt die Kurrende am 31. August die Schulmeisterkantate auf. In den Gottesdiensten haben die Gemeindepädagogen Gelegenheit, sich den Schulanfängern vorzustellen, weil mit Beginn der Schule auch die sechsjährige Christenlehrezeit in der Gemeinde beginnt. Derzeit nehmen 22.000 Kinder das wöchentliche gemeindepädagogische Angebot war.

Bild: Schulanfänger in Meerane mit der Lehrerin
Evangelische Grundschule "St. Martin" in Meerane

Unter dem Thema „Ihr sollt ein Segen sein“ wurde von Fachberaterinnen für den Religionsunterricht an Mittelschulen und der landeskirchlichen Referentin für Bildungsfragen, Gabriele Mendt, der erste sächsische Lehrergottesdienst vorbereitet. Er findet in der letzten Ferienwoche am 21. August um 17:00 Uhr in der Dresdner Dreikönigskirche statt. Eingeladen sind alle Lehrer, Erzieher und Katecheten, die für ihre bevorstehende Aufgaben Zuspruch und Stärkung erfahren sollen, „um Gottes Segen weitergeben zu können“, heißt es in der Einladung.

Mit diesem Schuljahresbeginn in Sachsen wird es voraussichtlich keine Neugründung einer von der Landeskirche anerkannten evangelischen Schule geben. „Das sei ist kein Zeichen für ein nachlassendes kirchliches Engagement im Sektor Schule“, sagt die für die evangelischen Schulen zuständige Dezernentin im Landeskirchenamt, Oberlandeskirchenrätin Almut Klabunde. Immerhin seien in fast zwanzig Jahren 42 evangelische Schulen errichtet worden. Sechs Schulen hätten die Anerkennung beantragt.

Jetzt gehe es vor allem um „Stabilisierung und Profilierung“, zu deren Unterstützung zu Beginn des Jahres die Evangelische Schulstiftung ihre Arbeit aufgenommen habe. Die dreijährige Wartezeit bis zur staatlichen Anerkennung einer Schule in freier Trägerschaft sei aber weiterhin „eine schwere Hürde “ für jede Initiative. Ebenfalls bestehe hinsichtlich der Kostenerstattung gegenüber den Schulen weiterhin Verhandlungsbedarf, bewertet Klabunde die gegenwärtige Situation.(17.8.08)

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