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Aktuelles

Religionsunterricht in Sachsen eine Selbstverständlichkeit

Zwei Faltblätter informieren über Inhalte des Religionsunterrichts

Bild: Titel Flyer 1. Klasse

Mit Beginn des neuen Schuljahres werden voraussichtlich 77.000 Schülerinnen und Schüler auf dem Gebiet der Landeskirche wieder am Evangelischen Religionsunterricht teilnehmen. Nach Einführung des Religionsunterrichts in Sachsen als ordentliches Schulfach vor 16 Jahren beträgt der Anteil der Teilnehmer an der Gesamtschülerzahl in öffentlichen Schulen gut 25 Prozent. Der Evangelische Religionsunterricht wird im Freistaat Sachsen von insgesamt 940 Lehrkräften in allen Jahrgangsstufen erteilt.

Gerade im Grundschulbereich, wo der Religionsunterricht erst später schrittweise eingeführt wurde, ist er mittlerweile selbstverständlich geworden. 27 Prozent der Kinder nehmen mittlerweile an ihm teil. Speziell für die Schulanfänger und deren Eltern ist jetzt in Zusammenarbeit mit dem Bistum Dresden-Meißen eine Information zum Religionsunterricht an der Grundschule erschienen. Ein anderes Faltblatt ist auf die weiterführenden Schulen in Sachsen ausgerichtet und informiert ebenfalls über die Fragestellungen und Inhalte des Unterrichts.

Bild: Titel Flyer zu Religionsunterricht

Beide Bischöfe, Jochen Bohl seitens der Landeskirche, sowie Joachim Reinelt, Bistum Dresden-Meißen, sprechen in ihrem Vorwort von einem „faszinierenden Suchprozess“ innerhalb des Unterrichts, der auf die großen Fragen des „Woher, Wozu und Wohin“ der Kinder und Jugendlichen eingehe. Dafür stünde im evangelischen und katholischen Religionsunterricht Raum und Zeit zur Verfügung.

Mit den Faltblättern soll auf den Religionsunterricht in Phasen aufmerksam gemacht werden, wo zu Beginn der Schulzeit noch Informations- und Orientierungsbedarf bestehe, erläutert die landeskirchliche Referentin für Bildungsfragen, Gabriele Mendt, die Initiative. Die Erfahrungen in den letzten Jahren zeigten zudem, dass gleichberechtigt über die Fächer Evangelische Religion, Katholische Religion und Ethik bei Elternabenden informiert wird. Bei der Stundentafel sei mittlerweile ein ordentlich besetzter Kurs in allen Stufen Normalität.

Neben den staatlichen Religionslehrern unterrichten 175 sächsische Pfarrer und Pfarrerinnen sowie über 387 Gemeindepädagogen das ordentliche Schulfach mit etwa 35.000 Schülerinnen und Schüler, das zunehmend entsprechend den gesetzlichen Vorgaben in zwei Wochenstunden unterrichtet wird.(28.8.08)

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