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Kirchen zum „Tag der Sachsen“ dieses Jahr in Grimma

Bild: Chorkonzert in der Frauenkirche (Foto: Peter Schiede, Grimma)

1.000 Ansichtskarten aus Welt in der Frauenkirche zu sehen

Bild: Frauenkirche in Grimma (Foto: Peter Schiede, Grimma)
Frauenkirche in Grimma

Am 7. September ging der 17. „Tag der Sachsen“ in Grimma mit dem traditionellen großen Festumzug zu Ende. Vormittags versammelten sich viele Menschen zu einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz vor der MDR-Bühne. Der Mitteldeutsche Rundfunk veranstaltete am Abend noch unter dem Motto „Die große Kür für Grimma“ eine Finalshow, die live aus der Muldentalhalle übertragen wurde.
Nach Angaben von Beobachtern sollen am größten sächsischen Volksfest 420.000 Menschen teilgenommen haben, wo sich Hunderte von Vereinen, Verbänden und Händlern engagierten oder auf ihre Angebote aufmerksam machten. 

Mit einem anschaulichen Bühnenprogramm, mit Konzerten, einer Kirchenmeile und dem traditionellen Ökumenischen Gottesdienst beteiligten sich wieder Christen am „Tag der Sachsen“. In diesem Jahr war Grimma vom 5. bis 7. September unter dem Motto „Weltoffenes Sachsen“ Gastgeberin des größten sächsischen Volksfestes. Die zahlreichen kirchlichen Aktivitäten und Angebote hatten sich hauptsächlich in und um die Frauenkirche herum sowie an der Familien- und Jugendbühne auf dem benachbarten Leipziger Platz abgespielt.
Aus der Frauenkirche wurde von Freitagabend bis zum Sonntag eine „Singende, klingende Kirche“, wo Orchester, Chöre, Ensembles, Bläserkreise und Organisten nacheinander Unterhaltsames und Meditatives den Festbesuchern zu Gehör brachten.

Bild: Logo von Kirche zum Tag der Sachsen

Der Ökumenische Gottesdienst, der am Sonntagvormittag auf dem Grimmaer Marktplatz stattfand, wurde von der MDR-Bühne aus geleitet, wo der Grimmaer Pfarrer Christian Behr die Besucher begrüßte. Im Verkündigungsteil gab es Anspiele von Jugendlichen über deren Lebensentwürfe.
Auf der Kirchenmeile gegenüber der Frauenkirche präsentierten sich an den drei Tagen kirchliche Vereine, Initiativen und Verbände wie u.a. das Diakonische Werk, die Ehrenamtsakademie, Kontaktstelle Kirche, Kongress und Kirchentag, die Kirchliche Frauenarbeit und die Erwachsenenbildung.

Auf der Familien- und Jugendbühne begann das kirchliche Programm am Freitag mit verschiedenen Bands und endeten um Mitternacht mit einem Gute-Nacht-Film. Am Sonnabend kam im Familienprogramm ein Kindermusical zur Aufführung sowie weitere Musikgruppen, Artistik, Jonglage und Kleinkunst waren auf der Bühne zu erleben. Die sächsische Pfarrerband „Schwarze Löcher“ gab am Sonntag nach dem Gottesdienst noch ein Konzert.

Bild: Diakonie-Stand aufgebaut (Foto: Peter Schiede, Grimma)

Das kulturelle und meditative Programm in der Frauenkirche begann am Freitag mit dem Westsächsischen Symphonieorchester und mit Chören aus der Region. Die Sächsische Posaunenmission übernahm am Sonnabendmorgen das Morgenblasen, bevor ein Gesprächsforum des sächsischen Johann-Amos-Comenius-Club stattfand.

Danach wechselten Chormusik und Orgelmusik, wo insbesondere Kirchenmusikdirektor Johannes Dickert die Leitung und Durchführung in die Hand nahm. Neben Orgelmusik sang am Sonntag noch der Gospelchor aus Brandis in einem Mittagskonzert.
Gemäß dem Motto „Weltoffenes Sachsen“ und im dankbaren Rückblick auf die internationale Solidarität nach der großen Flut vor sechs Jahren hat die Kirchgemeinde 1.000 Ansichtskarten aus aller Welt gesammelt, die an einer Wand in der Frauenkirche zu sehen sind.

Tag der Sachsen 2008 in Grimma

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