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Aktuelles

Gottesdienste zu Schuljahresanfang für Pädagogen in Dresden und Leipzig

Schulgründungen sowie Schulanfängergottesdienste in den Gemeinden

Bild: OLKR Almut Klabunde und Staatsminister Roland Wöller
OLKR Klabunde und Staatsminister Prof. Dr. Wöller

Zum Ende der Sommerferienzeit und mit Beginn des neuen Schuljahres in Sachsen finden in Dresden und Leipzig Gottesdienste für Lehrer, Gemeindepädagogen und Erzieher statt. Im zentralen Gottesdienst für Sachsen am Donnerstag, 6. August, um 17:00 Uhr, in der Dresdner Dreikönigskirche wird Landesbischof Jochen Bohl predigen. Der Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Roland Wöller, wird sich beteiligen. In Leipzig wird am Sonnabend, 22. August, um 9:30 Uhr, ein regionaler Gottesdienst in der Reformierten Kirche am Tröndlinring gefeiert. Es predigen Pfarrerin Ruth Alber und Bezirkskatechet Uwe Hahn. Vertreter von Schulen, der Landeskirche und des Diakonische Werkes laden ein.

Bild: Pädagogen in der Dreikönigskirche
In der Dreikönigskirche zum Ende der Sommerpause

Die Gottesdienste dienen der „Ermutigung und dem Zuspruch für das neue Schuljahr mit seinen vielfältigen Aufgaben“, sagt die Bildungsreferentin im Landeskirchenamt, Gabriele Mendt. Zum ersten Mal seien Pädagogen und Erzieher in Schulen, Kindereinrichtungen und Gemeinden gemeinsam eingeladen. Dabei ginge es nicht nur um Lehrer von Religionsklassen oder christlicher Schulen, sondern richte sich an alle Interessierten aus dem pädagogischen Bereich. Am Beginn des Schuljahres stünden viele Erwartungen, aber auch Ängste. „Neben der Vorfreude melden sich Bedenken“, so Mendt. Ein langer Atem und Mut, kreative und gute Arbeit seien aber notwendig für den Weg durch das Schuljahr. Deshalb laute das Motto der beiden  Gottesdienste „…wieder losgehen…“

Die christlichen Schulen feiern vor Ort ihre Schulanfangsgottesdienste. Die Trinitatisschule in Riesa feiert am 8. August in der Trinitatiskirche einen Gottesdienst zum Schulanfang und in Schneeberg wird in diesem Jahr am 9. August der traditionelle Ökumenische Gottesdienst in der St. Wolfgangskirche gefeiert. Einen besonderen Höhepunkt gibt es in Dresden mit dem gerade fertig sanierten Evangelischen Kreuzgymnasium, wo zu einem Festgottesdienst zum Schuljahresbeginn mit Schülern, Eltern und Lehrern am 14. August in der Dresdner Kreuzkirche eingeladen wird. Tags darauf gibt es im Kreuzgymnasium einen Tag der offenen Tür.

Bild: Aula des Ev. Kreuzgymnasiums mit Band beim Tag der offenen Tür

Bild: Kinder in Kurrendemänteln mit Schultüte
Im Erzgebirge (Schneeberg) begleitet die Kurrende den Schulanfang

Die Werkschule Milkau bei Rochlitz beginnt ihren Schulbetrieb mit einer 5. Klasse und feiert am 9. August um 9:30 Uhr einen Schulanfangsgottesdienst in der Kirche mit der Gemeinde. Danach wird die Eröffnung dieser Mittelschule begangen.
Im ostsächsischen Gaußig bei Bautzen wird das schulische Angebot neben Grund- und Mittelschule im neuen Schuljahr auf die gymnasiale Oberstufe erweitert. Für diesen Schulstandort laden Kirchgemeinde, Schulverein und Schule am 10. August um 8:00 Uhr zu einem gemeinsamen Gottesdienst in die Kirche ein. Speziell zur Eröffnung dieses Beruflichen Gymnasiums mit Fachrichtung Gesundheit und Soziales findet für Schüler, Lehrer und Eltern ein Festgottesdienst um 18:00 Uhr statt.
Ebenfalls eine Erweiterung in den gymnasialen Bereich ist in Leukersdorf bei Chemnitz durch den dortigen Evangelischen Schulverein vorgesehen. Er lädt alle Fünfklässler, Eltern, Lehrer und Sponsoren zur Eröffnungsfeier am 9. August um 14:00 Uhr ins Gemeindehaus ein.

Bild: Schulanfängergottesdienst mit Schülern und Eltern (Foto: Rainer Oettel)
Schulanfänger-Gottesdienst in Pirna St. Marien

Ansonsten bietet fast jede Kirchgemeinde nach Beendigung der Sommerferienzeit entweder am letzten Ferienwochenende oder nach der ersten Schulwoche Gottesdienste und Andachten zum Schuljahresbeginn an. Häufig gilt den Schulanfängern die besondere Aufmerksamkeit. Zuspruch und Segen der Gemeinde sollen die Kinder auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt begleiten.

Diese Gottesdienste gestalten in der Regel Gemeindepädagogen, Kirchmusiker und ältere Kinder mit. Dabei stellen sie sich den Schulanfängern vor, weil mit Beginn der Schule auch die sechsjährige Christenlehrezeit in der Gemeinde beginnt, in der die Kinder ihren eigenen Glauben einbringen und entwickeln können. Derzeit nehmen über 22.000 Kinder das wöchentliche gemeindepädagogische Angebot war.(1.8.09)

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