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Kirchentag eröffnete Geschäftsstelle in Dresden

Nicht nur ein Fest der Kirche, sondern ein Fest der ganzen Gesellschaft

Bild: Festgäste und Mitarbeiter mit DRESDEN 2011 Buchstaben vor dem Eingang
Kirchentag 2011in Dresden kommt in Bewegung

In Dresden eröffneten am 20. Oktober Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt, Landesbischof Jochen Bohl, Staatssekretär Dr. Jürgen Staupe (Staatsministerium für Kultus und Sport) und die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz die Geschäftsstelle des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) in der Ostra-Allee 25. Der 50er-Jahre-Bürobau wird sich bis zum Kirchentag vom 1. bis 5. Juni 2011 mit immer mehr Mitarbeitern füllen. Mit dem Organisationsbüro schlägt der Kirchentag nun offiziell seine Zelte an der Elbestadt auf. In diesen Räumen werden in den nächsten 20 Monaten alle Fäden rund um die Vorbereitung des Kirchentags zusammenlaufen und damit die Präsenz in der sächsischen Landeshauptstadt ausgebaut.

Bild: Landesbischof grüßt und hält die Andacht
Landesbischof Bohl mit großen Erwartungen

Das Bürohaus war mit zahlreichen Flaggen geschmückt, als vor dem Eingang die Geschäftsführer des Organisationsbüros, Ehrengäste und Mitarbeiter die großen Buchstaben DRESDEN 2011 hoch hielten. Danach versammelten sich 200 Gäste zum Eröffnungsfest im Gebäude. Landesbischof Jochen Bohl richtete in einer Andacht die Erwartung an den zukünftigen Kirchentag, dass er suchenden Menschen Hilfestellung gebe. Es sei eine Einladung an alle Menschen, aber daher auch eine große Aufgabe eine „einladende Gemeinschaft“ zu sein, sagte er. Daraus ergebe sich die Zielorientierung für alle und insbesondere für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Mit dem Kirchentag verbinden sich große Erwartungen auf ein „Fest des Glaubens“, so Bohl.

Bild: OB Helma Orosz begrüßt die Mitarbeiter der Geschäftsstelle
Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz

Oberbürgermeisterin Helma Orosz zeigte sich dankbar und erfreut über diesen ersten Auftakt des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dresden. Sie sicherte materielle und ideelle Hilfe zu, da der Kirchentag nicht nur ein Fest der Kirche, sondern ein „Fest der ganzen Gesellschaft“ sei. Er solle helfen Barrieren zu überwinden und Brücken zu bauen. „Es soll sich beweisen, dass wir weltoffen sind“, so Orosz. Sie überreichte der Kirchentagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt ein T-Shirt mit der Aufschrift eines biblischen Psalms „Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst“. Für die Kirchentagspräsidentin komme der Kirchentag in eine großartige Stadt. „Der Kirchentag hat sich schön gemacht“, sagte sie im Blick auf das mit Flaggen geschmückte Haus und die „großartige Feierstunde“.

Bild: Dr. Ingolf Huhn, Vorsitzender von Kongress und Kirchentag in Sachsen
Der Vorsitzende des Landesausschusses des sächsischen Kongress und Kirchentages, Dr. Ingolf Huhn, überreicht praktische Geschenke an die Mitarbeiter

Bezogen auf das Fest in 20 Monaten wies Göring-Eckardt auch darauf hin, dass es nicht nur eine Veranstaltung der Mittelschicht sei, sondern auch Menschen eingeladen seien, die am Rande stünden.

Volker Knöll, einer der vier Geschäftführer der jeweiligen Organisationsbüros, der gerade aus Bremen nach Dresden gezogen war, erläuterte die sich im Aufbau befindlichen Abteilungen für Organisation, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit u.a., die das „Handwerk“ am Ort des Kirchentags darstellen. Von jetzt 20 werden bis zum nächsten Sommer 40 und danach 80 Mitarbeiter in der Geschäftsstelle arbeiten. Auch der Geschäftsführer wies auf die Bedeutung der ehrenamtlichen Helfer hin, von denen schließlich 5.000 vor und hinter den Kulissen die Durchführung absichern. Er dankte dem Freistaat, der Landeshauptstadt und der Landeskirche für die finanzielle Unterstützung. Die Geschäftsstelle werde ein „Partner für Gastfreundschaft sein“, so Knöll.(20.10.09)

33. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden

Bild: Blick in den kleinen Saal mit Teilnehmern an der Eröffnung
Geschäftsführer Volker Knöll bei der Erläuterung des Aufbaus des Organisationsbüros

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