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Von zentraler Aussendefeier in Dresden an viele Orte

Sächsische Pfadfinderinnen und Pfadfinder bringen das Friedenslicht

Bild: (Übergabe in der Apostelkirche (Foto: google© Picasa - Webalben)
Übergabe in der Aussendefeier in Dresden

Unter dem Motto „Mauern brechen – Frieden finden – Hoffnung geben“ begannen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem in die Welt zu tragen. Es wurde in der Bethlehemer Geburtsgrotte vom Österreichischen Rundfunk (ORF) entzündet und von der Geburtsstadt Jesu nach Wien verbracht, wo es an Pfadfindergruppen in ganz Europa geht. In kleinen Flammen erreicht es über 30 Städte in Deutschland.

Auch nach Sachsen gelangte das Licht, wo die Pfadfinderin Anni Brumm aus Taucha am 13. Dezember das Friedenslicht vom Leipziger Hauptbahnhof zur Aussendungsfeier in die Apostelkirche in Dresden-Trachau brachte. Rund 200 Gottesdienstbesucher erlebten am Abend eine von sächsischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern gestaltete Aussendungsfeier.

Bild: Junger Feuerwehrmann mit Licht  (Foto: google© Picasa - Webalben)

Das Friedenslicht wurde an Vertreter des Stadtfeuerwehrverbandes Dresden, der Jugendfeuerwehr, der Johanniter Unfallhilfe und der Malteser offiziell übergeben. Einige Besucher nahmen das Licht mit in ihre Kirchgemeinden. Darüber hinaus steht das Friedenslicht in der Dresdner Kathedrale Ss. Trinitatis bereit, wo es im linken Seitenflügel leuchtet.

Dieses Jahr wollen vor allem die deutschen Pfadfinder in Ost und West an die Lichter von 1989, von der Hoffnung auf Freiheit und Frieden, erinnern. „Wir tragen diese Hoffnung mit und nehmen das Licht mit in unsere Gemeinden, in Krankenhäuser, Pflegeheime, Wohnungen, Büros, zu unseren Nachbarn und zu Fremden“, erläutert die Bildungsreferentin Beate Ellmers vom Ring deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände AG Sachsen e.V.

Bild: Windlichter stehen vor dem Eingang des Kirchraums (Foto: google© Picasa - Webalben)
Windlichterausgabe vor dem Kirchraum

Beate Ellmers trug selbst am Adventssonntag das Licht weiter nach Coswig und Weinböhla. Von den zentralen Aussendefeiern werde das Licht an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiterreichen, so die Bildungsreferentin.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem in einer ökumenisch abgestimmten Aktion und sorgen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden am Heiligabend an unterschiedlichen Orten leuchtet.(14.12.09)

Friedenslicht

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