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„kreuzförmig KREUZ – Anstoß oder Ausrichtung“

Ein Kunstweg mit Ausstellungen im Rahmen des Kulturprogramms

Bild: Bildzeile mit Ausstellungsstücken aus dem Veranstaltungsflyer des Kunstdienstes

„kreuzförmig KREUZ – Anstoß oder Ausrichtung“ heißt das Ausstellungsprojekt des Kunstdienstes der Landeskirche. Dieses entstand im Rahmen des Kulturprogramms zum Kirchentag. Etwa 220 Werke von 90 Künstlerinnen und Künstler aus der gastgebenden Region werden in den Ausstellungen präsentiert. Dabei steht das Kreuz als christliches Symbol im Mittelpunkt.

Bild: Plakat und Ankündigung des Kunstprojekts "kreuzförmig"

Der erste Teil von kreuzförmig wurde am 24. Mai (18:00 Uhr) im Japanischen Palais (Palaisplatz 11) eröffnet. Eine weitere Vernissage findet am 26. Mai (18:00 Uhr) im Oberlandesgericht / Ständehaus (Schloßplatz 1), u.a. mit Dr. Hans-Ulrich Lehmann, Oberkustos i. R. Kupferstichkabinett Dresden, statt. Am 30. Mai (19:00 Uhr) wird ein weiterer Teil des Projektes im Kulturrathaus (Königstraße 15) eröffnet. Einführende Worte spricht dazu Heinz Weißflog.

An acht unterschiedlichen Ausstellungsorten werden die Kunstwerke zu sehen sein, im Japanischen Palais (17. Mai bis 13. Juni), im Kulturrathaus (30. Mai bis 14. Juli), im Oberlandesgericht (26. Mai bis 29. Juli), in der Dreikönigskirche (1. Juni bis 13. Juni), im Landeskirchenamt (21. Mai bis 30. September), in der Annenkirche (1. Juni bis 18. September), im Dom zu Meißen (18. März bis 18. September) und in der Gläsernen Manufaktur (1. Juni bis 29. Juni).

Bild: Holzskulptur mit dem Titel "Schützt das Neue" (§ 218)
"Schützt das Neue" (§ 218) von Johannes Feige, Glauchau (um 2003)

Dauerhaft sind an drei weiteren Orten besondere Werke zu betrachten, auf dem Heidefriedhof die Skulptur „Tränenmeer“ von Malgorzata Chodakowska, auf dem Freigelände an der Elbe nahe dem Japanischen Palais die Skulptur „Sich befreien“ aus Carrara-Marmor von Charlotte Sommer-Landgraf und das Wandbild „Versöhnung“ von Werner Juza im Festsaal der Dreikönigskirche.

„Tränenmeer“ ist eine Erinnerung an die Kriegsopfer in Dresden, „Sich befreien“ stellt die symbolische Befreiung vom Sozialismus dar und „Versöhnung“ entstand im Rahmen des Wiederaufbaus der Dreikönigskirche. Das mit Kaseinfarbe auf trockenem Putz gemalte Bild zeigt christliche Glaubensinhalte mit aktuellen gesellschaftskritischen Elementen.

Ein Kunstweg soll die Gäste an die verschiedenen Ausstellungsorte im Dresdner Stadtzentrum beiderseits der Elbe führen. Dabei wird der Besucher in säkulare und sakrale Räume geführt.
Zahlreiche Künstler des Projektes arbeiten heute in Dresden, andere wiederum sind u.a. in Radebeul, Bautzen, Lugau, Glauchau, Chemnitz, Leipzig, Gera, Berlin, München und Mexico-City tätig.(25.5.2011)

Bild: Drei Bildtafeln Acryl auf Sperrholz von Ingo Andratschke
"Kreuzigung - Baustelle des Lebens". Ingo Andratschke (1999/2007), Acryl auf Sperrholz

Kunstdienst der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

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