Navigation überspringen

Aktuelles

Pavillon der gastgebenden Landeskirche eröffnet

Recyclefähiger Pavillon in Fischform als Verweilort auf dem Kirchentag

Bild: Eröffnung des Pavillons

Der Pavillon der gastgebenden Landeskirche zum Kirchentag wurde am 29. Mai von Landesbischof Jochen Bohl an der Schloßstraße / Ecke Wilsdruffer Straße vor dem Kulturpalast eröffnet. „Er ist ein Werk des Glaubens“, sagte Bohl in seinem Grußwort.

Bild: Architekt Dr. Pfau
Architekt Dr. Eberhard Pfau

Nach einer musikalischen Einleitung begrüßte Dr. Johannes Kimme, Präsident des Landeskirchenamtes, die Gäste. „Ich freue mich, dass viele Gäste zum Kirchentag das erste Mal Dresden besuchen“, so Dr. Kimme. Er sei „überglücklich“, dass die Landeskirche diesen Kirchentag mit ausrichte. Anschließend sprachen der Architekt des Pavillons, Dr. Eberhard Pfau und der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt, Dirk Hilbert, einführende Worte. „Die Landeshauptstadt freut sich auf den 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden, besonders auch darüber, dass das ehrgeizige Ziel von 12.000 Betten erreicht wurde“, so Hilbert. „Mein Kompliment gilt der Landeskirche für den Mut etwas Modernes mitten in die Stadt zu bauen“, sagte der Dresdner Bürgermeister.

Oberkirchenrat Karl-Ludwig Ihmels trug die Verantwortung für die Organisation des Pavillons. Er stellte das Programm des Pavillons vor und bedankte sich für die Unterstützung der Sächsischen Staatskanzlei und des Tourismusverbandes. „Der Pavillon soll die Dresdner und alle Gäste neugierig auf den Kirchentag machen“, sagte er.

Bild: Landesbischof spricht zur Eröffnung

Landesbischof Bohl bezeichnete den Pavillon als „hell, mit viel Licht und freundlich“. Somit lade er zum Verweilen ein. Besonders freute Bohl sich über die Wiederverwendbarkeit der Betonblöcke, die nach dem Kirchentag in der Evangelischen Grundschule in Grumbach ihren Einsatz finden würden. Dort dienen sie im Atrium als Sitzgelegenheiten für die Erst- bis Viertklässler.

Des Weiteren drückte er seine Dankbarkeit über alle beteiligten Firmen und Mitwirkenden aus, die ihre Arbeitskraft und ihre Leistungen zur Verfügung gestellt hatten. Mit einem Gebet eröffnete er den Pavillon der Landeskirche anlässlich des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden. Ein Bläserquartett mit Studierenden der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden gestaltete die Feier musikalisch.

Das Dresdener Architektenbüro „PFAU Architekten“ hat den recyclefähigen Pavillon entworfen. Nach Ende des Kirchentags können alle Materialien wiederverwendet werden. Die Form ist der eines Fisches, die von oben und der Seite erkennbar ist.

Bild: Außenansicht kurz nach der Fertigstellung

Das Zeichen ist seit der Antike ein Erkennungs- und Bekenntniszeichen der Christen. „Die Zusammenarbeit mit den Architekten war sehr interessant und ideenreich“, sagte Ihmels vom Landeskirchenamt. Immerhin sei der Pavillon eine Neuschöpfung und somit ein Unikat, der unter Kosten- und Zeitdruck realisiert wurde. Der Einsatz der Planer und Ausführenden gehe weit über die bezahlten Leistungen hinaus, so der Oberkirchenrat.

PFAU Architekten hatten in der Vergangenheit größere Bau- und Sanierungsprojekte der Landeskirche begleitet. So beispielsweise zuletzt einen neuen Schuleingang für das Evangelische Kreuzgymnasium in Dresden, und sie waren verantwortlich für die langjährige denkmalgerechte Sanierung der historischen Gebäude auf dem Klosterhofgelände der Evangelischen Akademie Meißen.

Bild: Tassen geputzt wartet auf Gäste

Täglich können sich die Besucher und Kirchentagsgäste im Pavillon in der Zeit von 10:00 bis 22:00 Uhr entspannen, mit Getränken erfrischen und stärken. Diese sind fair gehandelt, öko- bzw. biologisch. Dabei stehen dort in Schichten über 50 Mitarbeiter des Landeskirchenamtes und zentraler Kirchenverwaltungsstellen zur Verfügung, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Wissenswertes und Interessantes über die Landeskirche sowie über die Regionen und Landschaften Sachsens können die Besucher dort erfahren. Während des Kirchentages geben zweimal täglich Superintendenten aus ihrer Lokalkenntnis Auskunft. Am 2. Juni können die Gäste mit den Superintendenten von Pirna, Dresden und Rochlitz, am 3. Juni von Meißen, Großenhain und Leipzig sowie Leisnig-Oschatz und am 4. Juni von Zwickau, Löbau-Zittau und Bautzen-Kamenz sprechen.

Um den Gästen weiteren Service zu bieten entstand in Zusammenarbeit mit Post Modern anlässlich des Pavillons der Landeskirche ein Sondermarkenset zu fünf Euro. Darauf ist der Pavillon aus der Luft abgebildet. Das Design entwarf Andy Weinhold, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Akademie Meißen, und die Herstellung übernahm Post Modern. Ein Briefkasten vor Ort sorgt für die Sammlung und einen zügigen Weitertransport.

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens ist gastgebende Landeskirche des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden (1.-5. Juni 2011).

33. Deutscher Evangelischer Kirchentag (http://www.kirchentag.de)

Bild: Das große Warten auf den Ansturm der Gäste

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps