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Aktuelles

Kirchen-Kultur-Kongress in Berlin 15.-18. September

Kunst und Kultur sind ein Teil der Gesellschaft, ein wesentlicher Teil

Bild: Angelika Busse (l.) und Ondrej Stanek

Der bundesweit ausgeschriebene Kulturpreis der EKD „Grenzgänger“ wurde am 17. September in Berlin verliehen. Unter den drei Preisträgern war auch die Arbeit des Kunstdienstes der sächsischen Landeskirche. Er erhielt besonders für die im letzten Jahr gezeigte Fotoausstellung "Nedomazlenky - ZUNEIGUNGSHUNGER" des tschechischen Künstlers Ondrej Stanek den zweiten Preis.

Angelika Busse freute sich als Vertreterin des Teams und im Namen des Künstlers den GRENZGÄNGER-Preis entgegen nehmen zu dürfen. Das Arbeitsgebiet sei der Kunstdienst der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens in Dresden, der auf eine über 60-jährige Tradition in Sachen KUNST – KULTUR + KIRCHE blicke. „Wir sind im wahrsten und schönsten Sinne des Wortes eine ‚dienende’ Einrichtung – wie der Name KUNST-DIENST sagt, das heißt wir wollen nicht uns präsentieren, sondern KUNST und KULTUR innerhalb der KIRCHE vermitteln und befördern, unterstützen und einen festen Platz geben. Wir vermitteln zwischen KUNST und KIRCHE, Künstlerinnen und Künstlern auf der einen Seite und kirchlichen Einrichtungen auf der anderen, ja zwischen Kirche und Gesellschaft, denn Kunst und Kultur sind Teil der Gesellschaft, ein wesentlicher und wichtiger Teil“, sagte Frau Busse in der Dankesrede in der Villa Elisabeth in Berlin-Mitte vor den zahlreichen Gästen des Kulturkongresses.

Beispiel dafür sei die jetzt preisgekrönte Ausstellung ZUNEIGUNGSHUNGER–NEDOMAZLENKY mit Fotografien von Ondrej Stanek, die in die Veranstaltungen der 12. Tschechisch-Deutschen Kulturtage der Euroregion Elbe/Labe und deren Zentren in Dresden und Ústi nad Labem integriert war. Nach einer immerhin sechsjährigen Zusammenarbeit sei dieser GRENZGÄNGER nicht nur zwischen benachbarten Ländern, nicht zwischen kirchlichen und nichtkirchlichen Einrichtungen, auch vom Inhalt her GRENZGÄNGER – Mittler im sozialen Bereich im Jahr 2010, dem Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung gewesen. „Mit dieser Ausstellung wollten wir einen Impuls zu mehr gegenseitigem Interesse an diesen Bereichen des Lebens in unseren Ländern geben“, so die Dresdner Ausstellungsleiterin. (28.9.2011)

Bild: Preisvergabe an die Vertreter des Kunstdienstes
Preisübergabe an Frau Busse. Rechts neben ihr Dr. Frank Schmidt, Leiter des Kunstdienstes und Steffen Krüger

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