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Aktuelles

Ökumenische FriedensDekade vom 6.-16. November

Gottesdienste, tägliche Andachten, Vorträge und Konzerte in Gemeinden

Bilder: Lichter bei einer Andacht in der Kirche (Foto: Rainer Oettel)

Zur Eröffnung der FriedensDekade in Leipzig findet am 6. November um 17:00 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche in Leipzig Connewitz ein Konzert statt. Unter dem Motto „Musik Macht Frieden“ singen und musizieren der Jugendchor „Cantabile“ und der Posaunenchor „Paul Gerhardt“. Am 7. November wird in einem Friedensgebet mit dem früheren Nikolaipfarrer Christian Führer in der Nikolaikirche an die seit 1981 stattfindende Ökumenische FriedensDekade erinnert. Ein besonderes Friedensgebet mit anschließendem Kerzenweg zur Gedenkstätte für die Große Synagoge findet am 9. November um 17:00 Uhr ebenfalls in dieser Kirche statt. In der Thomaskirche beginnt um 19:30 Uhr ein Gedenkgottesdienst mit dem Leipziger Synagogalchor.

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Mit einem Jugendgottesdienst und der ‚Nacht für den Frieden’ beteiligt sich das Jugendpfarramt Leipzig am 11. November ab 19:00 Uhr in der Nikolaikirche an der Ökumenischen FriedensDekade. Mit dabei ist die Leipziger PoetryRock-Band „zwischenFall“.
In die Friedenskirche Gohlis wird am 15. November ab 19:30 Uhr zur ‚Nacht der Lichter’ eingeladen. Diese soll auch der Vorbereitung auf das Europäische Jugendtreffen vom 28. Dezember 2011 bis 1. Januar 2012 in Berlin dienen.
Viele Gemeinden feiern besondere Bittgottesdienste als Abschluss der FriedensDekade am Buß- und Bettag, dem 16. November. Die Leipziger Thomasgemeinde lädt traditionell nach dem Gottesdienst ab 11:30 Uhr zur Diskussion und zu einem Impulsreferat in den Gemeindesaal (Dittrichring 12) ein. Zum Thema der FriedensDekade spricht der Hamburger Theologe Fulbert Steffensky.

In Chemnitz findet innerhalb der Friedensdekade am 9. November in der Jugendkirche St. Johannis um 17:00 Uhr ein Friedensgebet zum Gedenken an die Reichspogromnacht statt mit anschließendem Gedenkweg zur Stele am Stephansplatz.
Neben Bußtagskonzerten in Chemnitzer Kirchen lädt Pfarrerin Dorothee Lücke wieder zur Museumspredigt um 12:00 Uhr in das Museum Gunzenhauser (Stollberger Str. 2) ein. Die Bildbetrachtung des Heiligen Christophorus von Otto Dix steht im Zentrum der Verkündigung.

In Dresden-Bühlau beginnt am 6. November die FriedensDekade in der St. Michaelkirche mit einem Bittgottesdienst für den Frieden um 9:30 Uhr. Weitere Gottesdienste im Dresdner Raum finden u.a. in Röhrsdorf um 8:30 Uhr und in der Schlosskirche Lockwitz um 9:45 Uhr zum Auftakt der FriedensDekade statt.
Tägliche Andachten gehören zum festen Bestandteil der Ökumenischen FriedensDekade. So lädt die Kirchgemeinde St. Michael in Bühlau wochentags um 19:00 Uhr zu Friedensandachten ein und die Kirchgemeinde Dresden-Prohlis täglich um 19:30 Uhr, außer mittwochs. In Dresden Klotzsche finden vom 7. bis 15. November um 18:30 Uhr immer abwechselnd Andachten in der Christuskirche Klotzsche, im St.-Marien-Krankenhaus und in der Heilig-Kreuz-Kapelle statt.

Mit einer Predigtreihe, Vorträgen und Andachten beteiligt sich die Frauenkirche an der diesjährigen FriedensDekade. In den Abendgottesdiensten am 6. und 13. November sowie im Gottesdienst am Buß- und Bettag wird jeweils eines der drei Themen (Gier - Macht – Krieg) den Schwerpunkt der Predigt bilden. Das Thema Macht im weiteren Sinne ist auch Gegenstand eines Vortrages von Prof. Dr. Klaus Tolksdorf. In dem ins Forum Frauenkirche eingebetteten Vortrag thematisiert der Präsident des Bundesgerichtshofes am 10. November Macht und Ohnmacht der Judikative. Erstmals werden in der Zeit der Friedensdekade auch alle Andachten der Frauenkirche das Dekadenthema aufgreifen.

Die deutschlandweite Eröffnung der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade erfolgt am 5. November um 18:00 Uhr in der Stadtkirche in Ravensburg statt. Der katholische Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, wird predigen. Im Jahr 2010 stand die FriedensDekade unter dem Motto „ES IST KRIEG. Entrüstet euch!“.  (04.11.11)

Ökumenische FriedensDekade (www.friedensdekade.de)

Bild: Banner zur "Alternative-Wachstum"

Die Finanzkrise hat Europa und die Welt im Griff. Die Schere zwischen Reich und Arm vergrößert sich rasant. Millionen hungern aufgrund von Klimaveränderung und Nahrungsmittelspekulation. Die Folgen des Klimawandels sind in ihrem ganzen Ausmaß kaum zu bemessen.
Trotzdem halten Politik und Wirtschaft unbeirrt fest am Traumbild "unendlichen Wirtschaftswachstums" - trotz der immer deutlicheren verheerenden Folgen dieser Maßlosigkeit. Angeblich gäbe es keine Alternative...

Aus christlicher Überzeugung und aufgrund des biblischen Zeugnisses erkennen wir die von Gott gesetzten Grenzen an und fordern um der Menschen und um Gottes willen: "Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum!"
Auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 hat der christliche Initiativkreis "anders wachsen" eine Resolution mit dieser Forderung eingebracht - mit überwältigendem Erfolg!

EKD-Synodenpräses Katrin Göring-Eckardt, EKD-Vizeratsvorsitzender Jochen Bohl, Landesbischöfin Ilse Junkermann sowie weitere prominente Unterstützer aus Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen unser inhaltliches Anliegen.
Als Kirche können wir diese Forderung öffentlichkeitswirksam in die Gesellschaft tragen und bessere Alternativen zum Wachstumszwang aufzeigen.

Bitten Sie deshalb mit uns die EKD, eine Öffentlichkeitskampagne zum Thema durchzuführen!

Unterzeichnen Sie die Online-Petition:
www.anders-wachsen.de

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