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Aktuelles

Zweite Peace Academy zu Pfingsten in Dresden

EVA2012 mit vielfältigem und internationalem Programm vom 25.-28. Mai

Bild: Banner als Einladung zum Friedenfest der Jugend an der Frauenkirche Dresden

Zum zweiten Mal nach 2010 wird es zu Pfingsten in und um die Frauenkirche Dresden eine Peace Academy geben. Junge Menschen, die sich für Friedensthemen interessieren oder sich bereits selbst aktiv einbringen, sind zu vier Tagen voller Austausch, Anregungen und Aktionen eingeladen. Über 300 Teilnehmer erhoffen sich die Organisatoren, ein Drittel davon aus anderen Ländern. In knapp drei Monaten geht es los. Dann sind sie in Dresden zu Gast: die Friedenstreiber zwischen Küchentisch und Krisenherd.

Bild: Jugend bei einer Veranstaltung (Foto: Frauenkirche)

Zu Pfingsten 2012 wird es wieder gelb

„Konflikten, Krisen und Konfrontationen begegnen wir überall – im Privaten wie in der Weltpolitik. Mit der diesjährigen Peace Academy unter dem Motto ‚Friedenstreiber’ wollen wir hinterfragen, wie aus Aggression und Wut Energie für den Frieden werden kann“, erklärt Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. "Um gerade junge Menschen in ihrem Engagement für ein friedliches Miteinander zu bestärken, stellen wir ihnen die Frauenkirche als Raum für Austausch und Begegnung zur Verfügung.“

Am Pfingstwochenende vom 25. bis 28. Mai 2012 wird es daher an der Frauenkirche wieder jung, kreativ und gelb - denn gelb ist die Farbe der Peace Academy. Auf T-Shirts, Flyern und Bechern fügt sich aus lauter kleinen Fädelperlen das Symbol des diesjährigen Treffens zusammen: eine weiße Friedenstaube. "Sie symbolisiert, wie viele Einzelne Teil eines großen Ganzen werden und sich gemeinsam für ein friedliches Miteinander einsetzen können", erklärt Landesjugendpfarrer Tobias Bilz.

Bild: Teilnehmerinnen freuen sich über den schönen Sonnentag

Die Anmeldung hat begonnen

Ab sofort kann man sich für die EVA2012 Peace Academy anmelden. Ein Formular ist auf der Internetseite http://www.eva-festival.de abrufbar. Anmelden können sich Einzelpersonen oder auch ganze Gruppen. Bei Übernachtungswünschen muss die Anmeldung bis 31. März eingegangen sein.

Programm von früh am Morgen bis spät in die Nacht

Bild: Besucher vor einer Bühne auf dem Neumarkt

Das Programm der Academy bietet den Teilnehmern einiges: Mit Musik und Aktionen rund um die Open-Air-Bühne gibt es am Freitag ein initiales Kennenlernen und die Möglichkeit zum ersten Austausch.
Das inhaltliche Arbeiten startet am Samstagmorgen eindrücklich: Durch eine Kooperation von Frauenkirche und Militärhistorischem Museum Dresden offenbart sich das Für und Wider von Pazifismus und militärischer Intervention ganz unmittelbar. Referenten wie Klaus Pokatzky, der sowohl Kriegsdienstverweigerer als auch Oberstleutnant der Reserve war, EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms und Oberst Matthias Rogg werden gemeinsam Denkanstöße für die folgenden Akademieveranstaltungen geben. Verschiedene Workshops am Samstag und Sonntag vertiefen das Friedenstreiber- Thema. Die Abende gehören dem ausgelasseneren Miteinander, wenn junge Songwriter ihre Musik präsentieren oder am internationalen Abend Musik, Tänze und Speisen aus aller Welt zu entdecken sind.

Bild: Pfarrer Holger Treutmann vor der Frauenkirche
Pfarrer Holger Treutmann

Die Peace Academy in der Frauenkirche hat natürlich auch eine geistliche Komponente: Nicht nur, dass Frühaufsteher den Morgen bei Andachten auf der Kuppel begrüßen und Nachtschwärmer den Tag mit Nachtgebeten in der Unterkirche beschließen können und es einen jugendlichen Pfingstgottesdienst geben wird, ein ganz besonderer spiritueller Erfahrungsweg bringt die EVA-Teilnehmenden mit der Geschichte und den Narben der Frauenkirche in Berührung. "Wir wollen gerade aus christlicher Perspektive nach Antworten auf Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Gewaltbereitschaft suchen", sagt Frauenkirchenpfarrer Holger Treutmann. "Trotzdem richtet sich die EVA Peace Academy nicht nur an junge EVAangelische Christen, sondern an alle jungen Leute zwischen 16 und 27, die das Friedensthema umtreibt", so Treutmann.

Bild: Bühnenprogramm mit unterschiedlicher Besetzung

International und zweisprachig

Ungefähr ein Drittel der Teilnehmenden werden aus verschiedenen europäischen Ländern, Afrika und dem Nahen Osten kommen und die Peace Academy zu einer internationalen Begegnung machen. Manche von ihnen gestalten auch einen Teil des Programms mit. So berichtet beispielsweise eine Gruppe aus Israel aus ihrem spannungsgeprägten Lebensalltag oder junge Letten von ihrem gesellschaftlichen Engagement.
Fast schon selbstverständlich ist es daher, dass die Veranstaltung mit dem deutsch-englischen Titel auch zweisprachig ist. Moderationen sind stets auf Deutsch und Englisch, in manchen Veranstaltungen werden die Beiträge simultan übersetzt. Auch vollständig englischsprachige Angebote wird es geben.

Bild: Helferin von der evangelischen Stadtjugend
Helfen schafft Zufriedenheit

Helfer willkommen

Die EVA2012 Peace Academy setzt ganz bewusst auf Beteiligung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie sind in vielen Veranstaltungen eingebunden und werden außerdem über den gesamten Zeitraum der Peace Academy an unterschiedlichster Stelle die Organisation der Veranstaltung unterstützen. "Helfer sind daher sehr willkommen", erklärt EVA-Projektkoordinatorin Linn Rother. "Wer Interesse hat, kann sich gern direkt per mail oder über unserere
Facebook-Pinnwand melden."

EVA erfährt Unterstützung und gibt sie weiter

Die EVA2012 Peace Academy ist, wie ihre Vorgängerin 2010, ein Angebot der Stiftung Frauenkirche Dresden, das Unterstützung seitens der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend (aej) und der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche erfährt. Erstmals als Kooperationspartner dabei ist das neueröffnete Militärhistorische Museum Dresden.(13.3.12)

EVA festival

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