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Ausstellung des Kunstdienstes in Dresden zur Passionszeit

Ausstellung des Kunstdienstes in Dresden zur Passionszeit

Bild: Blick in die Ausstellung mit Zeichnunge und Plastiken (Foto: Kunstdienst)

Bild: Jesus trägt das Kreuz (Foto: Kunstdienst)

Bereits seit 8. März ist in der Dresdner Kreuzkirche eine Ausstellung mit Zeichnungen, Aquarellen, Druckgrafiken und Bronzeskulpturen des Dresdner Künstlers Klaus Drechsler zu sehen. Die vom Kunstdienst der sächsischen Landeskirche organisierte und gestaltete Ausstellung wird am 29. März um 18:00 Uhr in einer abendlichen Midissage vorgestellt.

Nach einer Begrüßung des Kreuzkirchenpfarrers Joachim Zirkler und des Leiters des Kunstdienstes, Dr. Frank Schmidt, wird Professor Ulfried Kleinert, Rektor i.R. der Ev. Fachhochschule für Soziale Arbeit Dresden, die Ausstellung würdigen. Die musikalische Umrahmung wird der Cellist Ulrich Thiem übernehmen. Zum Schluss wird Angelika Busse über die Ausstellungsarbeit des Kunstdienstes informieren.

Bild: Blick in die Ausstellung  mit zwei Bronzeplastiken (Foto: Kunstdienst)

Klaus Drechsler beschäftigt sich künstlerisch seit den 70-er Jahren mit den Themen der Bibel. Dabei sind für ihn diese Themen keine fernen, vergangenen Geschichten, theologisch verklärt. Er transformiert sie in die heutige Zeit, sieht in ihnen den heutigen Menschen, der sich seit biblischer Zeit nicht verändert hat in seinem Gefangensein, seiner Ratlosigkeit, dem Wegsehen genauso wie in seinem Mitleiden.

So sieht man in den Menschenporträts die Spuren gelebten Lebens und bestandener Zeit dauerhaft gültiger Charaktere wie: „Schreiender“, „Gaffender“, Nachdenklicher", „Klagender“.
Drechsler ist ein Zeichenkünstler. Seine Zeichnungen sind energisch angelegt, haben einerseits eine skizzenhafte, impulsiv leichte Ursprünglichkeit und umreißen andererseits sicher, sehr eindringlich, charakteristisch.

Es sind keine Abbildungen, keine Illustrationen, sondern eigene Sichtweisen, Stücke des eigenen Erlebens. Umso spannender ist die Betrachtung seiner Skulpturen aus Bronze.

1940 in der Nähe von Breslau geboren, musste Klaus Drechsler 1947 in die Oberlausitz übersiedeln. Seit 1957 lebt, studierte und arbeitet er in Dresden.
(Die Ausstellung in der Kreuzkirche Dresden ist täglich von 10:00-18:00 Uhr geöffnet und ist noch bis zum 22. April zu sehen.)(26.3.12)

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