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Aktuelles

Tag des Friedhofs am 16. September 2012

ARD-Themenwoche im November zu Sterben, Abschied und Trauerkultur

Bild: Führung über einen Dresdner Friedhof

Erstmals laden in Dresden kirchliche und städtische Friedhöfe gemeinsam zum Tag des Friedhofs am Sonntag, 16. September, ein. Unter dem bundesweiten Motto „Kein Ort wie jeder andere“ beteiligen sich 17 der insgesamt 58 Dresdner Friedhöfe mit vielfältigen Angeboten. „Das ist ein guter Anfang“, loben Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, und Christian Behr, Superintendent des Kirchenbezirks Dresden Mitte.

Bild: Feierhalle Dresden-Tolkewitz, Johannsfriedhof
Kapelle im Stil der Neorenaissance von 1894

Für den 16. September haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von geführten Friedhofsrundgängen über Konzerte bis hin zu Mitmachaktionen  und Ausstellungen ein buntes kostenfreies Programm zusammengestellt. Höhepunkte sind unter anderem die Szenische Lesung „Die besten Beerdigungen der Welt“ mit dem Literaturtheater Dresden auf dem Johannisfriedhof, eine Führung im Krematorium Tolkewitz und Führungen über den Eliasfriedhof, der sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Christian Behr sagt: „Dresden verfügt über einen so außerordentlichen Reichtum an Friedhofskultur, wie kaum eine andere Stadt in Deutschland. Symbole und Inschriften zeigen, wie der Verstorbenen in Liebe gedacht wird. Und sie halten zugleich die christliche Hoffnung auf Auferstehung lebendig.“

Bild: Relief auf einer großen Grablege mit Engelsköpfchen

Im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden gibt es 58 Kirch- und Friedhöfe mit einer Fläche von insgesamt etwa 172,6 Hektar. Eine Besonderheit gegenüber anderen deutschen Großstädten ist das zahlenmäßige Verhältnis von konfessionellen zu kommunalen und staatlichen Friedhöfen: Es gibt vier kommunale Friedhöfe, einen staatlichen Friedhof, zwei katholische, zwei jüdische und 49 evangelisch-lutherische Friedhöfe.

Infos und Material zum Tag des Friedhofs

ARD Themenwoche „Leben mit dem Tod“ im November 2012

Bild: Logo der ARD Themenwoche

Unter Federführung des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) gibt es vom 17. bis 23. November 2012 die ARD Themenwoche „ Leben mit dem Tod“. Zwischen dem Volkstrauertag und dem Ewigkeitssonntag (Totensonntag) wird den Fragen des Umgangs mit dem Sterben, des Abschieds und der Trauerkultur in der Gesellschaft nachgegangen.

Im Fernsehen (Erste und Dritte Programme), Hörfunk und Internet sollen Menschen mit Spielfilmen, Reportagen, Dokumentationen, Diskussionen u.a. informiert, beraten und emotional angesprochen werden. Das Programm ist in drei Schwerpunkte gegliedert: „Wie gehen wir mit dem Tod um?“, Wie wollen wir sterben?“ und „Was bleibt am Ende?“.

Kirchgemeinden auch in Sachsen sind aufgerufen, mit eigenen Veranstaltungen die Themenwoche aufzunehmen und christliche Perspektiven deutlich werden zu lassen. Beispielsweise können die Gemeinden eine öffentliche, nichtkommerzielle Filmvorführung in Kirche oder Gemeindesaal mit anschießendem Gespräch durchführen. So zeigt Das Erste (ARD) am Buß- und Bettag um 20:15 Uhr den Spielfilm „Blaubeerblau“, der sich für eine solche Diskussion eignet.(11.9.12)

ARD Themenwoche

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