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Bildungsplattform „Impuls-Reformation.de“ angestellt

Bild: Dr. David Toaspern erläutert im Festsaal die Onlineplattform und deren Inhalte

ERF - "Luther Online" für Schüler (Rundfunkbeitrag)

Die Einladung zur Nutzung der Onlineplattform geht über Sachsen hinaus

Bild: Landesbischof und Staatsministerin vor dem Start der Plattform mit Dr. David Toaspern (r.)
Landesbischof vor dem Start Impuls-Reformation

GRIMMA - Kultusministerin Brunhild Kurth und Landesbischof Jochen Bohl haben am 1. Oktober im Gymnasium St. Augustin in Grimma den elektronischen Startschuss zur Onlineplattform „Impuls-Reformation.de“ gegeben. Auf der Internetseite befindet sich unter anderem eine interaktive Landkarte, die einen Überblick über Veranstaltungen, Wettbewerbe, Materialien, Informationen und Fortbildungen rund um die Lutherdekade bis zum Jubiläum „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“ liefert. Unter „Impuls-Reformation.de“ können Schüler, Lehrer, Institutionen und interessierte Bürger sich als Akteure registrieren und eigene Forschungsergebnisse und Einladungen zu zentralen Stätten und Themen zur Reformation einstellen.

Bild: Schulleiter Dr. Wolf-Dieter Goecke begrüßt die Gäste im Gymnasium
Schulleiter Dr. Wolf-Dieter Goecke

In seinem Begrüßungswort wies Schulleiter Dr. Wolf-Dieter Goecke auf die Bedeutung des Schulstandorts in Grimma für Sachsen hin. „Der lange erfolgreiche Weg der früheren Landesschule begann 1550, nachdem das hiesige Kloster leer stand, sagte Dr. Goecke. Martin Luther hätte mehrfach auf seinen Fahrten in Grimma Station gemacht und die Grimmaer standen den reformatorischen Ideen sehr aufgeschlossen gegenüber. Das Gymnasium stehe zur Geschichte der Reformation, das werde nicht nur an den Büsten von Luther und Paul-Gerhardt im Eingangsbereich erlebbar.
Es folgte die Präsentation von „Impuls-Reformation.de" durch den Institutsleiter Dr. David Toaspern des Theologisch-Pädagogischen Instituts (TPI) Moritzburg. Er berichtete von der Idee einer gemeinsamen Plattform von vor drei Jahren und Akteuren, die das Projekt inhaltlich und technisch begleitet und umgesetzt haben.

 

Bild: Staatsministerin Brunhild Kurth ist Stolz auf die Bildungsinitiative
Staatsministerin für Kultus Brunhild Kurth

Da diese Onlineplattform ein gemeinsames Projekt des Sächsischen Kultusministeriums und der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens ist, drückten die Staatsministerin und der Landesbischof gemeinsam die Tasten zur Eröffnung von „Impuls-Reformation.de“.
Kultusministerin Brunhild Kurth wünschte allen viel Erfolg und Spaß beim Wandeln auf Luthers Spuren durch die Zeit. „Ich bin mir sicher, die Schüler und Lehrer werden die Onlineplattform mit Leben füllen und sie kreativ nutzen. Die Jugendlichen werden zum eigenen recherchieren über Unterricht und Lehrbuch hinaus und zur Zusammenarbeit mit Museen, Kirchgemeinden und Bibliotheken angeregt. Dies können ganz spannende Entdeckertouren werden, bei denen sich – wie einst bei Martin Luther – Weggefährten finden und vernetzen können“, so Kurth.

Bild: Landesbischof Bohl nach dem Start in Betrachtung der Web Site
Landesbischof vor der Onlineplattform

Auf diese Weise leiste das interaktive Portal einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung, macht die Ministerin deutlich. Sie hoffe, dass die Plattform auch über die Grenzen Sachsens hinaus genutzt wird.

Landesbischof Jochen Bohl freute sich, dass in Sachsen das Reformationsjubiläum inzwischen breit aufgenommen wird. Profilierte Bildungsangebote in den Regionen, Schulen, Gruppen und Kirchgemeinden thematisierten die Auswirkungen der Reformation auf das Leben in Gesellschaft und Kirche, in Geschichte und Gegenwart. Die vielen Ideen, Initiativen und Projekte bekämen nun auf „Impuls-Reformation.de“ einen Ort, an dem sie sich zeigen und gesehen werden könnten. „Martin Luther und mit ihm der ‚Lehrer Deutschlands’ Philipp Melanchthon und viele andere haben im Jahrhundert der Reformation Impulse für die Kirche und den Glauben, aber auch für Gesellschaft und Bildung gesetzt, deren Ergebnisse heute, nach 500 Jahren, kraftvoll inspirierende Wirkungen entfalten“, so Bohl.

Bild: Kultusministerin im

Landesbischof Bohl erwartet durch die Online-Plattform Anstöße zum Fragen und Lernen: „Hatte die Reformation in ihrer Zeit um Glaube, Freiheit und die Gestaltung des öffentlichen Lebens gerungen, so suchen Heranwachsende und Bildungsakteure heute Antworten auf diese Fragen für unsere Zeit.“ Jochen Bohl hoffe, „dass die Onlineplattform die Vorbereitungen auf das Jahr 2017 verstärkt und neue Impulse bewirkt“. Es gehe darum zu einer Wahrheit zu finden, die das Leben trägt.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung der Plattform gab es einen gemeinsamen Rundgang durch die Schülerworkshops „Reformation und Musik“ im Gymnasium St. Augustin in Grimma.


Parallel hatte unter der Überschrift "DenkWege zu Luther – Projekte und Unterricht zur Reformation" eine Lehrerfortbildung für die Fächer Evangelische und Katholische Religion, Ethik, Philosophie, Geschichte, Gemeinschaftskunde und Musik an Mittelschulen und Gymnasien begonnen.(1.10.12)

Bild: Blick in der Musik Workshop mit dem Religionslehrer

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