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Landesjugendtag am 20. Oktober 2012 in Chemnitz

Bild: Musikalisch Mitmachprogramm im Park

Mehr als 400 Jugendliche feiern in Chemnitz ein Fest der Begegnung³

Bild: Stephanie Golde und Jugendbildungsreferent Jan Witza

„Ei dabei?“ lautete am Sonnabend, 20. Oktober, die Frage am Portal der St.-Petri-Kirche in Chemnitz. Und 450 Jugendliche sagten: „I dabei!“ Kurz nach 14:00 Uhr startete der erste Landesjugendtag der Evangelischen Jugend in Sachsen mit einem rockigen Jugendgottesdienst. Die Band my terminal. aus dem Vogtland begrüßte die Teilnehmenden musikalisch. Stephanie Golde, eine der ca. 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an diesem Tage, sowie Jugendbildungsreferent Jan Witza stimmten gewitzt und gut gelaunt in das Motto des Landesjugendtages „Begegnung³“ ein: Begegne dir, begegne anderen, begegne Gott!

Bild: Bildwand zum Reformationsprozess in der Ev. Jugend

Die wertvollsten Begegnungen sind die unter Freunden, stellten sie fest. Was aber macht eine richtige Freundschaft aus? Diese Frage stellte sich auch Landesjugendpfarrer Tobias Bilz in seiner Predigt und beschrieb drei wichtige Merkmale einer Freundschaft: Verzicht auf etwas zugunsten des anderen, Nähe zum anderen, die durch gemeinsame Gespräche wächst, und Offenheit dem anderen gegenüber, die auf Vertrauen stößt. 

Im Anschluss an den Gottesdienst gaben 24 Meetingpoints Gelegenheit, Begegnung³ zu erleben. Bei den kreativen und musikalischen, sportlichen und spielerischen, geistigen und geistlichen Angebote in der und rund um die Jugendkirche sowie im angrenzenden O.d.F.-Park und im Agricola-Gymnasium konnten die Jugendlichen sich selbst, den anderen oder Gott näher kommen.

Bild: Geschicklichkeit war gefragt

Ganz schön ins Schwitzen kam man da beispielsweise, wenn man in einem Sumoanzug steckte und einem zweiten ebenso beleibten Gegenspieler begegnete oder beim Menschenkicker, dem größten Tischkicker mit ganz lebendigen Spielern.

Musikalische Wünsche und das völlig kostenlos erfüllte die menschliche Jukebox, Sängerinnen und Sänger sowie Musiker von TEN SING Chemnitz und Annaberg. Die mitreißenden Pop- und Gospelklänge aus der offenen Jurte waren weit durch den O.d.F.-Park zu hören. Überhaupt herrschte, dem goldenen Herbstwetter sei Dank, im Park und um die Jugendkirche herum eine äußerst fröhliche und ausgelassene, aber auch von sehr viel Freundlichkeit und gegenseitiger Achtung geprägte Stimmung.

Bild: Teamarbeit

Da spielen 13-jährige Konfirmandinnen gemeinsam mit 18-jährigen, gefühlt doppelt so großen Jungs Volleyball, da bauen vier Mädchen gemeinsam ein Riesenjenga auf, die einen kommen aus Plauen, die anderen aus der Region um Meißen. Jugendliche ganz unterschiedlichen Alters, verschiedenster Regionen Sachsens und unterschiedlichster Interessen begegneten sich an diesem ersten Feriensamstag in Chemnitz, sie alle verbindet der gemeinsame Glaube an Jesus Christus, den sie leben. „Glaube ist Begegnung“, sagt Jan Witza, Jugendbildungsreferent im Landesjugendpfarramt und einer der Organisatoren des Landesjugendtages. „Indem wir Glauben leben, begegnen wir uns selbst, begegnen wir anderen und begegnen wir auch Gott.“

Bild: Band my terminal on stage

Ganz in diesem Sinne endete der Landesjugendtag mit einem Konzert in der St. Petri-Kirche. Noch einmal brachte die Band my terminal. mit rockigen Klängen die Kirche zum Beben. Etwas sanfter, aber nicht weniger eindringlich präsentierte sich danach Albert Frey und Band. Mit seinen Lobpreisliedern ist der Liedermacher und Sänger deutschlandweit bekannt und viele seiner Lieder sind Inhalt des neuen Liederbuches der Evangelischen Jugend in Sachsen „Sing (m)it“, das an diesem Tag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Für das Konzert gab es auch an der Abendkasse noch Karten und mehr als 500 junge Menschen fanden sich zum Abschluss des Landesjugendtages noch einmal in der St.-Petri-Kirche ein.

Die Veranstalter, das Landesjugendpfarramt Sachsens gemeinsam mit der Evangelischen Jugend Chemnitz, sehen auf einen sehr erfolgreichen ersten Landesjugendtag zurück. „Wir danken der Jugendkirche Chemnitz, dass sie dieses Experiment mitgetragen und -organisiert hat“ sagt Jugendbildungsreferent Jan Witza. „Ich bin überzeugt: Das ist nicht der letzte Landesjugendtag gewesen.“

Bild: Publikum in der St.-Petri-Kirche beim Konzert

Evangelische Jugend Sachsen

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