Navigation überspringen

Aktuelles

Fotos und Informationen einer Studienfahrt nach Auschwitz

Reise in die Vergangenheit - in ein sehr dunkles Kapitel deutscher Geschichte

Bild: An der 'Rampe' des Konzentrationslagers Auschwitz II Birkenau (Foto: evjuc)

Bis zum 23. März ist in der Chemnitzer St. Johanniskirche (Theresenstraße 2) eine Ausstellung mit Fotos vom Konzentrationslager Auschwitz und dem Vernichtungslager Birkenau zu sehen. Unter dem Titel „Auschwitz sehen - und niemals vergessen“ sind Bilder und Zitate von Teilnehmern unterschiedlichen Alters einer Studienreise des Stadtjugendpfarramtes Chemnitz zusammengestellt worden. Informationen, Zeitzeugenberichte, persönliche Eindrücke und eine Hör-CD ergänzen die eindrückliche Wanderausstellung, die nach Chemnitz noch an weiteren Orten zu sehen sein wird.

Bild: Plakat zur Ausstellung in Chemnitz

Bereits zum vierten Mal wurde vom Stadtjugendpfarramt Chemnitz für Interessierte eine Studienfahrt in die ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz angeboten. Die Gruppe von 14 Personen im Alter zwischen 17 und 63 Jahren machte sich im Oktober letzten Jahres auf den Weg in das in Südpolen gelegene Oświęcim, das nach dem Einmarsch deutscher Truppen 1939 in Auschwitz umbenannt wurde.

Das KZ Auschwitz steht seit Errichtung des Massenlagers als Symbol für Völkermord, Terror und Holocaust, wo in beispielloser Weise alle Völker- und Menschenrechte mit Füßen getreten wurden. Im besetzten Europa errichtete das Hitlerregime viele Konzentrationslager, doch keines war so groß und so berüchtigt und forderte so viele Opfer wie Auschwitz.

Mehr als 1,3 Millionen Menschen, darunter 1,1 Millionen Juden, kamen hier ums Leben.

Bild: Vor dem Aufnahmegebäude im ehemaligen Vernichtungslager Birkenau (Foto: evjuc)

„Unfassbar, diese Zahl. Und was wir bei unseren Führungen durch das Stammlager (Auschwitz I) und das Vernichtungslager Birkenau (Auschwitz II) gehört und gesehen haben, übersteigt all unser Vorstellungsvermögen, schildert die Sozialpädagogin Christiane Walter die Eindrücke. Die Reise nach Auschwitz sei eine Reise in die Vergangenheit - in ein sehr dunkles Kapitel deutscher Geschichte.

„Wir wollen dazu beitragen, dass es nicht in Vergessenheit gerät, was damals dort passiert ist. Und so ist eine Ausstellung über das Gesehene und Erlebte entstanden: ‚Auschwitz sehen – und niemals vergessen‘“, erläutert die Jugendmitarbeiterin die Aufgabe der Wanderausstellung. Sie wird vom 12. bis 23. März 2013 in der Jugendkirche St. Johannis Chemnitz zu sehen sein. Sie besteht aus sieben Stelltafeln mit ungefähr 70 Bildern, sowie Auszügen aus den Erlebnisberichten der Reisenden. In zwei Nebenbereichen der Kirche sind Gedichte von damaligen Lagerinsassen zu lesen sowie Texte von ihnen zu hören.
Die Ausstellung ist jeweils dienstags bis freitags zwischen 14:00 -18:00 Uhr geöffnet und richtet sich insbesondere an Schulgruppen. Die Organisatoren der Ausstellung bieten am Vormittag Gruppenführungen durch die Ausstellung an.(12.3.2013)

Bild: Morgenandacht in der Kapelle (Foto: evujc)

Evangelische Jugend Chemnitz

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps