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Aktuelles

Bewältigung der Schäden nach dem Hochwasser 2013

Bild: Wasserstraße nahe der Elbe

Den Menschen die Hilfe ohne lange Wege zu Gute kommen lassen

Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen Caritas, Diakonisches Werk und Deutsches Rotes Kreuz helfen den Betroffenen des Hochwassers auch weiterhin mit Spenden, Beratung und psychosozialer Betreuung. Nach Verabschiedung der sächsischen „Richtlinie Hochwasserschäden 2013“ sind die Rahmenbedingungen klar: Maximal 80 Prozent aller Schäden privater Haushalte sind durch die staatlichen Wiederaufbauhilfen abgedeckt.

Bild: KirchenBezirksSozialarbeiterin Gerlinde Franke im Hochwassergebiet unterwegs. (Foto: Diakonie Katastrophenhilfe)

Wer seinen Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent nicht selbst tragen kann, findet finanzielle Unterstützung bei den Wohlfahrtsverbänden.

„Wir wissen, wie ungeduldig, verzweifelt und verunsichert die vom Hochwasser betroffenen Menschen sind“, so Christian Schönfeld, Chef der Diakonie in Sachsen. „Wir sind für jeden da! In unseren Beratungsstellen bekommt jeder, der das möchte, sowohl Hilfe bei der Antragstellung für die vorrangigen staatlichen Mittel als auch den Antrag auf Spendenmittel.“ Schönfeld ruft alle Betroffenen, die noch nicht wissen, wie sie ihre Schäden beheben sollen, dazu auf, sich von der Sächsischen Aufbaubank und den Flutbüros der Wohlfahrtsverbände beraten zu lassen und die entsprechenden Hilfen zügig zu beantragen.

Hilfe ohne lange Wege

Bild: Häufig muss der Fußboden heraus und der Putz ab zum Trocknen

Das DRK Sachsen hat zusätzlich mobile Beratungsteams in den Hochwasserregionen im Einsatz. „Schließlich geht es darum, den Betroffenen vor Ort zu helfen und ihnen beratend zur Seite zu stehen“, sagt Rüdiger Unger, Vorstandsvorsitzender des DRK-Landesverbandes Sachsen. Nach den Worten des Caritasdirektors für das Bistum Dresden-Meißen, Matthias Mitzscherlich, bietet sein Verband zudem eine Bauberatung für die Flutgeschädigten an. „Wichtig ist es, dass den Menschen die Hilfe ohne lange Wege zu Gute kommt und dass mit dem Wiederaufbau so schnell wie möglich begonnen werden kann“, sagt Mitzscherlich.

Caritas, Diakonie und DRK arbeiten bei der Prüfung von Betroffenheit und Bedürftigkeit mit den Gemeinden und den Vertretern der Landkreise zusammen. Die Antragsformulare sind in den Beratungsstellen der Verbände oder bei den Beratungsteams des DRK erhältlich.(30.8.2013)

Diakonie Sachsen

Weitere Informationen zum Hochwasser 2013 in Sachsen

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