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Aktuelles

Ehrenamtlichentag der Evangelischen Jugend in Sachsen

Als Dank an alle, ohne die evangelische Jugendarbeit nicht möglich wäre

Bild: Am Nachmittag zusammen (Bild: evjusa)

Lebendig und fröhlich ging es zu, als sich am ersten Herbstferiensamstag mehr als 400 Jugendliche aus allen Teilen der Landeskirche zu ihrem Ehrenamtlichentag in Dresden trafen. Sie sind engagiert in ihren Kirchgemeinden, wie Anne aus Dresden, die den Vorschulkreis und Kinderrüstzeiten mit betreut. Sie arbeiten im Mitarbeiterkreis Junger Gemeinden, wie Jenny aus Mildenau, leiten Jugendgruppen in den Verbänden, wie Daniel vom EC Annaberg, oder helfen beim Kindermusical, wie Mara aus Dippoldiswalde. Ob (Mit)singen, (Los)tanzen, (Vor)denken oder einfach nur Feiern – die mehr als 400 jungen Menschen machten sich diesen Tag im St. Benno-Gymnasium zu ihrem Begegnungs- und Feiertag.

Bild: Landesjugendpfarrer Bilz im Eröffnungsgottesdienst (Foto: evjusa)

Der Tag stand unter dem Motto „QUERGEDACHT“, denn „ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Jugend sind Profis im Querdenken“, so Jugendbildungsreferent Jan Witza während des Eröffnungsgottesdienstes in der Martin-Luther-Kirche. Auch Jesus war ein Querdenker, führt Landesjugendpfarrer Tobias Bilz in seiner Predigt mit dem Blick auf die Bergpredigt aus. „Ich aber sage euch: …“, mit diesen Worten sorgte Jesus für Verwirrung, wenn er das Prinzip vom strafenden Gott außer Kraft setzte. Was motiviert die Menschen dann? Was motiviert uns heute? Belohnung und Einsicht scheinen nur bedingt zu funktionieren. Gottes Nähe zu spüren – durch einen Spruch, ein Gebet, eine Begegnung – kann zu einer starken Motivation werden.

Bild: Band am Abend (Foto: evjusa)

Hauptmotivation auch für viele junge Menschen sei ihre Rolle als Repräsentanten für das Reich Gottes in dieser Welt. „So wie ich mich verhalte, wird auch ein Licht auf Gott fallen“, sagte der Landesjugendpfarrer.

Der Jugendchor Hatikwah aus Thalheim sorgte mit seinen Gospels und Jugendliedern für eine stimmungsvolle musikalische Begleitung des Gottesdienstes. Bei sieben Fürbittstationen, verteilt im gesamten Kirchenraum, hatten die Jugendlichen Zeit, für ihr ganz persönliches Anliegen in ihrer Arbeit in den Gemeinden und Gruppen zu beten. Ausgrenzung anderer, Feindseligkeiten oder Vorurteile zu überwinden oder der Dank für Versöhnung, für Zusammenhalt in der Gruppe oder für Liebe sind Themen, die die jungen Ehrenamtlichen in ihrem Lebensalltag beschäftigen.

Bild: Workshops im Gymnasium (Foto: evjusa)

Der Nachmittag im Benno-Gymnasium gab Zeit für Gespräche, Austausch und praktische Anleitungen rund um das Motto „QUERGEDACHT“. In mehr als 20 unterschiedlichen Workshops konnten die Jugendlichen mitreden, mitspielen und mitdenken, aufsingen, lostrommeln und zusammentanzen. Quergeschüttelte Cocktails waren der absolute Renner und quergespannte Slacklines die ultimative Herausforderung.

Nach einem Abendbuffet endete der Ehrenamtlichentag traditionell mit einem festlichen Ball. Gerade noch im jugendlichen Stil gekleidet, verwandeln sich die Gäste dafür in beeindruckender Weise. Junge Männer in Anzug und Krawatte und junge Frauen in farbenfrohen Kleidern und mit hochgesteckten Haaren wandeln durch die langen Gänge des Gymnasiums und stürmen das Parkett im „Ballsaal“.

Bild: Endlich mal eine alkoholfreie Cocktailbar (Foto: evjusa)

Doch bevor sie selbst aktiv werden konnten, heizte die Theaterturbine Leipzig mit ihren Improvisationen die Stimmung noch einmal richtig auf. Höhepunkt ihres Programms war die Oper „Die Weltherrschaft des Backfischbrötchens“, die an diesem Abend Premiere feierte und wahre Begeisterungsstürme auslöste. Die Breakdancer „Eure Freshness Crew“ zeigten, was mit Körperbeherrschung und viel Übung so alles möglich ist auf dem Parkett. Zu Funk und Soul von Schwarzkaffee aus Leipzig konnten sich die jungen Menschen dann endlich selbst bewegen.

War es zu heiß, gab es Abkühlung an der (alkoholfreien) Cocktailbar, wo die hauptamtlichen Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter beim Schütteln ganz schön ins Schwitzen kamen. Schon den ganzen Tag über hatten sie im Gottesdienst, in den Workshops, beim Organisieren und beim Ein-, Um und Ausräumen dafür gesorgt, dass sich „ihre“ Ehrenamtlichen an diesem Tag wohl- und gefeiert fühlten. Es ist ihre Art Dank zu sagen für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit der Jugendlichen, die große Unterstützung, ohne die evangelische Jugendarbeit nicht möglich wäre, und die gute Zusammenarbeit, die für alle Seiten gewinnbringend ist und vor allem Spaß macht.(evjusa 20.10.2013)

Bild: Workshoparbeit am Ehrenamtlichentag (Foto: evjusa)

Evangelische Jugend in Sachsen


 

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