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60. Geburtstag von Präsident Dr. Johannes Kimme

Er leitet in Dresden seit vier Jahren die oberste kirchliche Verwaltungsbehörde

Bild: Franziska Kimme (l.) und Chor aus Dresden-Pesterwitz
Franziska Kimme und der Kammerchor aus Pesterwítz in Freital bei Dresden vor dem Altar in der Dreikönigskirche

Dr. Johannes Kimme, Präsident des Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamtes Sachsens, beging am 17. Dezember in Dresden seinen 60. Geburtstag.

Bild: Franziska Kimme im solistischen Part

Zu diesem Anlass fand an diesem Tag eine festliche Feierstunde in der Dreikönigskirche/Haus der Kirche mit zahlreichen Gästen statt. Die abendliche Andacht im Kirchenraum war begleitet durch besondere kirchenmusikalische Akzente.

Nach einem Orgelvorspiel mit „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Sebastian Bach durch Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger intonierte Franziska Kimme einen Satz von Jan Ake Hillerud „Veni, veni Emanuel“ den der Kammerchor Pesterwitz aufnahm und in klangliche Breite führte. Unter der Leitung von Kantorin Anne Horenburg folgten von Maurice Duruflé die Chorsätze „Ubi caritas et amor“ und Tota pulchra est Maria“.

Bild: Dr. Johannes Kimme und Frau Franziska und Kinder
Dr. Johannes Kimme und Frau Franziska

Nach der Psalmlesung sang der Kammerchor weitere Werke von Heinrich Kaminski, Max Reger, Johannes Brahms und Hugo Distler.

Im geistlichen Wort nahm Oberlandeskirchenrat Martin Lerchner Bezug auf das Leben mit seinen Abschnitten und Neuanfängen. Es sei gut, sich darüber zu vergewissern, auf dem Weg zu sein. Trotz Gottes grundsätzlicher Hinwendung durch die Taufe sei Umkehr für die Menschen notwendig, die eine Erneuerung durch Gott zur Folge habe. Die Umkehr sei kein einmaliger Vorgang, sondern als Wiederholung und dauerhafter Vorgang mit einer radikalen Hinwendung zu Christus zu verstehen.

Bild: Oberlandeskirchenrat Martin Lerchner
OLKR Martin Lerchner

Auch ein eher fiktives Datum zu Beginn eines neuen Lebensjahrzehnts gebe Anlass über den Weg nachzudenken, aber auch zu feiern. Oberlandeskirchenrat Lerchner wünschte allen, „mit fröhlichem Singen und Hören in den Abend zu gehen“.

Dr. Johannes Kimme lud nach weiteren musikalischen Stücken an der Orgel und durch den Chor zur Fortsetzung der Feierstunde in den Saal im Haus der Kirche ein. Er dankte allen, die wenige Tage vor dem Weihnachtsfest und vor dem Jahreswechsel in die Dreikönigskirche gekommen waren.

Im großen Saal erläuterte Dr. Kimme einige Fotos aus seinem Leben, die u.a. seine Kinder- und Jugendzeit in Leipzig zeigten.

Bild: Dr. Johannes Kimme dankt den Mitwirkenden und den Gästen

Insbesondere die Zeit in der Kurrende der Peterskirche hätte ihn geprägt.
Neben zahlreichen Glück- und Segenswünschen der Gäste, darunter auch die Präsidentin des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes, Birgit Munz, der Dresdner Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau sowie die Superintendenten und Leiter der Regionalkirchenämter und Zentralstellen, gratulierten die Mitarbeiter des Landeskirchenamtes dem Präsidenten zum Geburtstag.
Am späteren Abend sorgten die bezaubernden 'Dresdner Salon-Damen' für Stimmung bei den Gästen mit ihrer musikalischen Unterhaltung.

 

Bild: Lebensstationen im Leben von Johannes Kimme
Von Leipzig über Umwege nach Dresden

Dr. Kimme leitet seit vier Jahren die oberste kirchliche Verwaltungsbehörde der Landeskirche. Bevor er am 14. November 2009 als Nachfolger von Präsident Hans-Dieter Hofmann von der Landessynode gewählt wurde, war er Vizepräsident der Landesdirektion Leipzig (ehemals Regierungspräsidium).

Am 17. Dezember 1953 als Kind des Leipziger Pfarrers und Direktors des Evangelisch-Lutherischen Missionswerks, August Kimme, geboren, wurde Johannes Kimme nach seiner Facharbeiterlehre für Datenverarbeitung Programmierer im Leipziger VEB Energiekombinat West, bevor er 1975 in die Bundesrepublik übersiedelte.

Nach Erlangung der Hochschulreife in Mainz studierte er Rechtswissenschaften an der dortigen Johannes-Gutenberg Universität (1977-1982) mit der Spezialisierung auf Völker- und Europarecht.

Bild: Gratulation der engeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Nach der Ersten juristischen Staatsprüfung  schloss sich das dreijährige Referendariat in Mainz und Bonn an, das er mit der zweiten Staatsprüfung 1986 abschloss. Anschließend arbeitete Kimme als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mainz (1984-1988).
1987 promovierte er über die repräsentative Demokratie. Danach begann er als Richter am Verwaltungsgericht Wiesbaden. Dr. Kimme wirkte im Jahre 1990 in Bonn an der Erstellung des Einigungsvertrags mit, bevor er im Dezember 1990 seinen Dienst in Sachsen als Präsident des Landesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen begann und bis 2008 ausübte.(17.12.2013)

 

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