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Aktuelles

Programmvorstellung der Landeskirchenmusiktage 2014

Bild: Gruppenbild der Teilnehmenden an den Landeskirchenmusiktagen

Vom 25. bis 27. Juni trifft sich das kirchenmusikalische Fachpublikum in Leipzig

Bild: Cover des Programms der Landeskirchenmusiktage 2014

Das umfangreiche Programm der Landeskirchenmusiktage mit einem Chorprojekt, Seminaren, Vortrag und Podiumsgespräch sowie Abendkonzerten im Rahmen der Landeskirchenmusiktage vom 25. bis 27. Juni 2014 in Leipzig steht. Dazu ist jetzt eine 70-seitige Broschüre mit Erläuterungen der Veranstaltungen erschienen, die eine längere Vorbereitungszeit für das Treffen des kirchenmusikalischen Fachpublikums in Sachsen und darüber hinaus beschließt.

Die Landeskirchenmusiktage werden die vielfältigen Formen sächsischer  - traditioneller wie moderner – Kirchenmusik ganz praktisch und musikalisch aufzeigen – in Seminaren und vielen Konzerten. Sie wollen aber auch eine inhaltliche Standortbestimmung der Kirchenmusik heute vornehmen und über Entwicklungspotentiale ins Gespräch kommen.

Bild: Bachdenkmal vor der Thomaskirche in Leipzig
Landeskirchenmusiktage in Leipzig

In über zehn Kirchen der Stadt, in der ‚Hochschule für Musik und Theater‘ und anderen Orten sind die Veranstaltungen verteilt, zu denen über 200 Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen erwartet werden. Das Motto „Hier stehe ich“ teilen sich die Landeskirchenmusiktage mit den beiden im Anschluss stattfindenden kirchlichen Großveranstaltungen: dem sächsischen Landeskirchentag und dem Deutschen Evangelischen Chorfest vom 27.-29. Juni in Leipzig.

„Töne sind in Bewegung, das ist ihr Normalzustand“, schreibt Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger in seiner Einladung und verweist auf die Profession der Musiker, aber auch auf die „lutherisch-reformatorische Idee der in Bewegung-Setzung der gesamten Gemeinde hin zu Gott“. Leidenberger: „Bleiben wir also mit „Hier stehe ich“ in Bewegung. Nutzen wir die Landeskirchenmusiktage als Lehrende, als Teilnehmende und als Zuhörende, um neu in Schwingung zu kommen…“

Bild: Chor in der Chemnitzer Petrikirche zu den Landeskirchenmusiktagen 2007
Konzert zu Landeskirchenmusiktagen 2007

In Chemnitz fand im Jahr 2007 das letzte große Treffen von haupt- und nebenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern der Kirchenmusik aus den Gemeinden, von kirchenmusikalischen Fachberatern, Musikwissenschaftlern sowie Vertretern von Ausbildungseinrichtungen statt. Damals schloss sich ein großes Treffen von sächsischen Kirchenchören auf dem Chemnitzer Theaterplatz an. Diesmal sind es über 300 Chöre aus ganz Deutschland, die nach den Landeskirchenmusiktagen den Impuls aufnehmen und bis Sonntag gemeinsam Singen werden.

Diesen Impuls setzen die Teilnehmenden der Landeskirchenmusiktage am Freitagabend (27. Juni) um 20:00 Uhr mit dem Abschlusskonzert in der Peterskirche (Schletterstraße 5). Zu hören sind moderne Kompositionen von Matthias Drude, Thomas Buchholz und John Rutter für Chor und Orchester. Es musizieren unter Leitung von Prof. Stephan Lennig (Hochschule für Kirchenmusik Dresden) und LKMD Markus Leidenberger neben Solisten eine Leipziger Kurrende und ein Jugendchor, der Chor der Hochschule für Kirchenmusik, der Teilnehmerchor der Landeskirchenmusiktage sowie die Elbland Philharmonie Sachsen.

Bild: Musik in schulischen Unterricht, wo vielleicht Kirchenmusiker gefragt sind
Kirchenmusiker bringen Schulmusik in Schwung

Der Freitag beginnt um 9:30 Uhr in der Hochschule für Musik und Theater (Grassistraße 5) mit einem Vortrag und Podiumsgespräch über die gesellschaftliche Bedeutung der Kirchenmusik. Die Kulturbeauftragte der EKD, Oberkirchenrätin Dr. Petra Bahr, hält den Vortrag, bevor das Podium mit Prof. Dr. Christoph Krummacher, Präsident des Sächsischen Musikrates und Direktor des Kirchenmusikalischen Institutes an der HMT in Leipzig, der MDR-Hauptabteilungsleiter für Klassik, Carsten Dufner, der Herausgeber von „Musik und Kirche“, OLKR i.R. Dr. h.c. Klaus Röhring, und LKMD Markus Leidenberger in die Diskussion einsteigen werden.

Das Programm der Landeskirchenmusiktage erschöpft sich keinesfalls in Workshops und Fachgesprächen, sondern öffnet sich in Konzerten einer breiten Zuhörerschaft. So finden am Donnerstagabend um 19:30 Uhr in der Taborkirche, der Michaeliskirche und der Thomaskirche Konzerte mit hochkarätiger Besetzung statt.

Bild: Werkstatt dirigieren
In Workshops gibt es weitere Anregungen

Dem schließen sich Nachtkonzerte ab 22:00 Uhr in der Nikolaikirche (Orgel), ein Gospelkonzert in der Peterskirche unter dem Motto „Hier stehe ich – ich kann auch anders“ und in der Bethanienkirche (Stieglitzstraße 42) ein Konzert für Singstimmen und Orgel mit „Gottesklängen“ vom Mittelalter bis zur Moderne an.

Den Auftakt der Landeskirchenmusiktage 2014 bildet das Chorprojekt am Mittwoch (25. Juni) in der Evangelisch Reformierten Kirche unter Leitung von LKMD Leidenberger. Am Nachmittag finden zehn Seminare u.a. zur Kantoreipraxis, über das Dirigieren, über Bläserchorleitung bis hin zu „Groove im Kirchenschiff“ und Fragen der Beschallungstechnik statt. Die Komponistenwerkstatt leitet der Dresdner Professor Matthias Drude im Gemeindesaal der Thomaskirche (Dittrichring 1).
Ein Abend der Begegnung in der Schalterhalle im Restaurant „Bayerischer Bahnhof“ beschließt den Werkstatttag für die Teilnehmenden mit einem geselligen Programm.(19.6.2014)

PROGRAMM

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