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Adventliches Konzertangebot verdichtet die Vorfreude

Konzerte vom Adventssingen bis zu Oratorienaufführungen am 2. und 3. Advent

Bild: Kammerchor der Dresdner Frauenkirche im Kirchraum (Foto: Stiftung Frauenkirche)

Am 2. Adventswochenende erschallt an mehreren Orten das „Jauchzet, frohlocket…“ des Bachschen Weihnachtsoratoriums. Das Weihnachtsoratorium gehört zu den beliebtesten und am häufigsten gespielten Werken von Johann Sebastian Bach. Das aus sechs Kantaten bestehende Oratorium zählt vielerorts zu den Höhepunkten im Konzertjahr. Auch wenn das Weihnachtsoratorium einst für sechs Sonn- und Feiertage in der Weihnachtszeit komponiert wurde - den drei Weihnachtstagen, Neujahr, den Sonntag nach Neujahr und Epiphanias - ist es heute vielerorts fester Bestandteil des adventlichen Konzertprogramms.

Bild: Konzert in der Frauenkirche Dresden (Stiftung Frauenkirche, Fotografin: Susann Hehnen)
Konzertatmosphäre in der Frauenkirche Dresden

In diesem Jahr wird das Werk oder Teile davon konzertant fünf Mal in der Frauenkirche zu erleben sein. Am Freitag, 5. Dezember, und am Sonnabend, 6. Dezember, um 19:30 Uhr, gibt es die Gesamtaufführungen der Kantaten I-VI, am Montag, 8. Dezember, die Kantaten I-III und tags darauf die Teile IV-VI jeweils um 20:00 Uhr. Es musizieren Solisten mit dem Kammerchor der Frauenkirche und dem ensemble frauenkirche unter der musikalischen Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert.
In seiner eigentlichen gottesdienstlichen Bestimmung erklingt die erste Kantate "Jauchzet, frohlocket" im Rahmen der 2. Christvesper am 24. Dezember um 16:00 Uhr in der Frauenkirche erneut.

Am Sonntag, 7. Dezember, um 17:00 Uhr führen in der Himmelfahrtskirche in Dresden-Leuben der Projektchor der Kantorei Leuben, Solisten und die Sinfonietta Dresden unter Leitung von Johann Weinberger die ersten drei Teile auf.
Das Adventskonzert in der St. Martinskirche Weinböhla bei Dresden am 6. Dezember um 16:00 Uhr beinhaltet neben anderen Werken vier Arien aus dem Weihnachtsoratorium.

Bild: Plakateinladung zum Weihnachtsoratorium nach Leipzig

In der Leipziger Thomaskirche kommen die Kantaten I-III des Bachschen Weihnachtsoratoriums am 5. und 6. Dezember um 20:00 Uhr von Solisten, dem Leipziger Vocalensemble und dem Barockorchester Michaelis Consort unter Leitung von Ulrich Kaiser zu Gehör.
Am 6. Dezember sind ebenfalls die ersten drei Teile um 17:00 Uhr in der Taborkirche in Kleinzschocher sowie am 8. Dezember um 19:30 Uhr die Kantaten I-IV in der Martin-Luther-Kirche Markkleeberg-West zu erleben.
Ebenfalls um 17:00 Uhr, allerdings am Sonntag, werden in Geithain in der Nikolaikirche die ersten drei Kantaten von Chor und Kantorei Geithain/Wickershain und Chor Mittweida mit dem Leipziger Symphonieorchester aufgeführt.

In Freiberg neigt sich ein musikalisch ereignisreiches Jahr dem Ende. 1714 wurde im Dom St. Marien Gottfried Silbermanns erste bedeutende Orgel geweiht. Eine Festwoche zum 300. Jubiläum dieses barocken Meisterwerks lockte zahlreiche Besucher zu großartigen Konzerten.

Bild: Domchor Freiberg im Dom St. Marien (Foto: Rudolph)
Im Freiberger Dom St. Marien

Zur Advents- und Weihnachtszeit wird neben dem Freiberger Christmarkt, einem der schönsten seiner Art, die Dommusik erneut Höhepunkte bieten. Mit dem Weihnachtsoratorium (Kantaten (I-III) am 6. Dezember um 16:00 Uhr und der Hohen Messe in h-Moll am 20. Dezember um 17:00 Uhr kommen Gipfelwerke Johann Sebastian Bachs zur Aufführung.
Am 6. Dezember erklingen die drei ersten Teile des Oratoriums um 17:00 Uhr in Nossen mit Solisten, den Kantoreien Nossen und Wilsdruff und der Elblandphilharmonie Sachsen sowie in gleicher Besetzung tags darauf in Wilsdruff.

Das Adventsliedersingen bis zu Aufführungen verschiedener Weihnachtsgeschichten anderer Komponisten wie Carl Orff, Johann Heinrich Rolle, Camille Saint-Saëns, Heinrich Schütz oder Gottfried August Homilius steigern die Spannung in der Zeit der Erwartung vor dem Weihnachtsfest.

Bild: Adventsstern

So feiert die Singakademie Dresden ihr 130-jähriges und die Sinfonietta Dresden ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Doppelkonzert am 6. Dezember um 17:00 Uhr und um 19:30 Uhr in der Dresdner Lukaskirche. Seit zehn Jahren gibt es den ADVENTSSTERN der Singakademie als das 'etwas andere' Weihnachtskonzert. Es sollen im Kontrast mit weihnachtlichen Kompositionen alter Meister neue Horizonte eröffnet und neue Chormusik geschaffen und auf den Weg gebracht werden. In den letzten Jahren entstanden Kompositionen dreier Dresdner Komponisten im Kontext zu je einem Teil der Messe in h-Moll von Bach. Der Höhepunkt dieses Projekts unter Leitung von Ekkehard Klemm ist die Wiederaufführung der neuen Werke Nachmittag und die Komplettversion der Messe am Abend.

In Leipzig lädt die Thomaskirche zum besinnlichen ‚Weihnachtlichen Orgelkonzert im Kerzenschein‘ am Montag, 8. Dezember, um 19:30 Uhr ein. Organist Stefan Kießling wird einen Bogen von der Adventszeit bis hin zu Weihnachten spannen. Es erklingen die Phantasie über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Max Reger, Hugo Distlers Partita über den Choral „Nun komm, der Heiden Heiland“, die Sonate Nr. 6 von Johann Sebastian Bach und die „Pastoralsonate“ von Joseph Gabriel Rheinberger.

Bild: Kantorei der Kreuzkirche in Chemnitz (Foto: Uwe Werner)
Kantorei der Chemnitzer Kreuzkirche, Orchester unter Leitung von Steffen Walther

In der Stadtkirche Sebnitz findet im Rahmen der Konzertreihe ‚Musik in Peter-Paul‘ am Sonnabend, 13. Dezember, um 17.00 Uhr Advents- und Weihnachtskantaten für Soli, Chor und Orchester statt. Unter der Leitung von Kantor Albrecht Päßler musizieren neben der Sebnitzer Peter-Pauls-Kantorei, Solisten und die Elbland Philharmonie Sachsen. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Gottfried August Homilius, Christian Gottlob August Bergt und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Bild: Aufführung mit dem Kreuzchor in der vollbesetzten Kreuzkirche Dresden
Dresdner Kreuzchor in der Kreuzkirche

In Dresden führt Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger am 13. Dezember um 19:30 Uhr mit dem Dresdner Bachchor und einem Projektchor sowie mit der Sinfonetta Dresden in der Martin-Luther-Kirche die Kantaten I-III des Bachschen Weihnachtsoratoriums auf. Zur gleichen Zeit und am gleichen Ort bringt er mit dem Dresdner Bachchor eine Woche später (20. Dezember) das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns sowie das Magnificat in D von Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör.

Trotz Tourneeprogramm setzen die beiden sächsischen Knabenchöre in Dresden und in Leipzig in heimischer Umgebung Akzente für das umfangreiche Musikprogramm zur Advents- und Weihnachtszeit. In der Dresdner Kreuzkirche erklingen die drei ersten Teile des Bachschen Weihnachtsoratoriums gleich drei Mal. Der Dresdner Kreuzchor, Solisten und die Dresdner Philharmonie unter Leitung von Kreuzkantor Roderich Kreile singen das Oratorienwerk am Freitag, 12. Dezember, um 19:00 Uhr, am Sonnabend und Sonntag um 17:00 Uhr.
In Leipzig bringt der Thomanerchor ebenfalls an diesen drei Tagen parallel das Weihnachtsoratorium unter Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller mit dem Gewandhausorchester in der Thomaskirche zur Aufführung. Es werden die Kantaten I-III und VI gesungen.

Bild: Schlossberg in Chemnitz mit Schloßkirche
Schlosskirche in Chemnitz

Am Sonnabend, 13. Dezember, kommt in Chemnitz das Weihnachtsoratorium (Kantaten I-III) um 16:30 Uhr mit der St.-Petri-Schloß-Kantorei und dem ‚ensemble musica sacra chemnitz‘ unter Leitung von KMD Siegfried Petri in der Schloßkirche zur Aufführung. Die Kantaten IV-VI sind am 20. Dezember um 19:30 Uhr in der Kreuzkirche auf dem Kaßberg (Am Andréplatz) mit der Kantorei der Kreuzkirche, dem Collegium instrumentale unter Leitung von Steffen Walther zu erleben.

In Zwickau singen am Sonntag, 14. Dezember, um 17:00 Uhr Solisten, der Domchor Zwickau mit dem Philharmonischen Orchester Plauen/Zwickau unter Leitung von KMD Henk Galenkamp das Oratorium von Johann Sebastian Bach.

Bild: Adventskonzert in der Chemnitzer St. Petrikirche

Weitere Aufführungen am Wochenende des 3. Advent sind am 13. Dezember in der St. Marienkirche in Borna um 17:00 Uhr, in der Leipziger Peterskirche um 19:00 Uhr und in der Ev.-reformierten Kirche um 19:30 Uhr sowie am Adventssonntag in Seifhennersdorf bei Zittau (16:00 Uhr), in der Markranstädter St. Laurentiuskirche (17:00 ), in der Versöhnungskirche in Dresden-Striesen und in der Kamenzer Hauptkirche St. Marien ebenfalls um 17:00 Uhr und dort unter Leitung von KMD Michael Pöche.

Am Dienstag, 16. Dezember, um 19:30 Uhr werden in der Dresdner Annenkirche die ersten drei Kantaten mit poetischen Kommentaren als Kantatensätze von Prof. Matthias Drude von den Solisten, dem Chor der Hochschule für Kirchenmusik, der Sinfonietta Dresden unter Leitung von Prof. Stephan Lennig aufgeführt.(3.12.2014)

Weitere Konzerte vom Adventssingen bis zu Oratorienaufführungen unter VERANSTALTUNGEN

Start in den Advent – die Zeit der Erwartung beginnt

Bild: Adventskranz mit 24 Kerzen

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