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Aktuelles

Gemeindewettbewerb 2015 des Magazins «chrismon»

Erster Jury-Preis geht an sächsisches Integrativ-Projekt im Leipziger Westen

Bild: Balance in Philippus (Foto: Projekt Philippus Leipzig)

Unter den 125 deutschlandweit eingereichten Gemeindeprojekten für die Aktion „chrismon Gemeinde 2015“ hat das Integrationsmodell „Philippus-Leipzig“ des diakonischen Berufsbildungswerkes Leipzig den 1. Platz der Jury gewonnen. Die Jury-Meinung war gefragt, als sich das Projekt eines geplanten Integrationshotels im früheren Gemeindehaus im Leipziger Westen bei einer Internet-Abstimmung unter den 30 Meistfavorisierten in den letzten fünf Wochen platzierte.

Bild: Wort-Bild-Marke zum diesjährigen Wettbewerb

Das evangelische Monatsmagazin «chrismon» mit einer Auflage von 1,6 Millionen Exemplaren lobte Preise für die Aktion „chrismon Gemeinde 2015 - Worauf wir stolz sind!“ aus. Das Preisgeld für den 1. Preis beträgt 3.000 Euro. Die weiteren beiden Jury-Preise gehen an Gemeinden in Westfalen und Hamburg.

 

Bild: Philippuskirche (Foto: Philippus Leipzig)

Den Publikumspreis erhielt die südhessische Kirchengemeinde Egelsbach. Die Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank fördert die Preisgelder des Wettbewerbs.

Das vom Leipziger Kirchenbezirk, von Nachbarkirchgemeinden und dem Berufsbildungswerk Leipzig getragene Projekt will das Ensemble von Pfarrhaus, Gemeinde- und Kirchsaal erhalten und daraus ein Integrationshotel, Restaurant mit Freisitz und einen für Veranstaltungen offenen Kirchsaal machen. Das entstehende Zentrum wird auch Grundlage für zeitgemäße Verkündigungsangebote in Philippus sein. Das Nikolai-Eck, die Cafeteria M9, eine Kleiderkammer und zwei Fahrradwerkstätten zeigen zudem, wie Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ein Geschäft führen.

Das ambitionierte Ziel steht, am 11. November 2016 Hotel und Gastronomie als Integrationsbetrieb zu eröffnen.

Bild: Eingang in Reparatur

Hier werden mindestens 40 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung in einem Team mit Fachleuten der Hotellerie einen gastfreien Ort schaffen. Im März 2014 gründete sich ein Förderverein, der gemeinsam mit einem Kuratorium bereits das laufende inhaltliche Programm des Hauses verantwortet. Wöchentlich öffnet die Kirche und die Räume werden für Tagungen, Feiern und Konzerte genutzt. Mit dem Preisgeld solle im Rahmen der Reparaturen dem Eingangsbereich der Kirche mehr Licht und damit der “Gastfreundschaft mehr Ausstrahlung” gegeben werden.(12.4.2015)

 

Philippus Leipzig

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