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Aktuelles

Frühjahrstagung der 27. Landessynode

Bis auf ein Wiedersehen zur Sondersynode Bischofswahl Ende Mai 2015

Bild: Gesprächsrunde am Thementag

Im Dresdner Haus der Kirche/Dreikönigskirche beendete die 27. Landessynode am 20. April ihre Frühjahrstagung. Der letzte Tag war zunächst der Arbeit in den Ausschüssen vorbehalten, bevor das Plenum wieder zur gemeinsamen Beratung zusammentrat. 

Bild: Zahlreiche bildliche Darstellungen im Zusammenhang mit den Arbeitsgruppen

Am Sonnabend fand der Thementag „Berufsbilder“ statt. Dabei ging es um eine Perspektive für die Berufe im Verkündigungsdienst angesichts der unterschiedlichen Bedingungen städtischer und ländlicher Kirchgemeinden, aber auch um die Aufgaben und das Selbstverständnis, mit dem haupt- bzw. ehrenamtliche Mitarbeitende diese Aufgaben in der Kirchgemeinde wahrnehmen. Die Themenarbeit wurde im Plenum mit Ergebnissen und Impulsen zur Weiterarbeit an diesem Tag abgeschlossen.

Am Abend wurde der vor kurzem veröffentlichte Bericht über den dreijährigen Gesprächsprozess zum Schriftverständnis als Ergebnis einer vom Landeskirchenamt eingesetzten Arbeitsgruppe beraten. Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer, der Vorsitzende der Steuerungsgruppe im Landeskirchenamt, zog ein Resümee. Darin wies er wies auf die Enttäuschungen, die nichterfüllten Erwartungen, die unterschiedlichen Wahrnehmungen hin, die mit dem Gesprächsprozess verbunden waren.

Bild: Zahlreiche Gäste nahmen am Verlauf der Tagung Anteil
Gäste verfolgen den Verlauf der Sitzungen

Ebenso machte Bauer aber gleichzeitig deutlich, dass der Gesprächsprozess dennoch Grund zur Dankbarkeit biete. Eine Erklärung des Theologischen Ausschusses zum Gesprächsprozess wurde einstimmig von der Synode verabschiedet.

Am Sonntag stellte der Direktor des Diakonischen Amtes, Oberkirchenrat Christian Schönfeld, den Bericht der Diakonie Sachsen vor. Unter dem Titel „Damit Bildung gelingt“ wurde auf die wichtigsten Voraussetzungen für Bildungsprozesse die Bindungsfähigkeit eingegangen, die auf der Erfahrung einer sicheren Bindung in der frühen Kindheit beruht. In vielen Arbeitsbereichen der Diakonie hätten es die Mitarbeitenden mit Menschen zu tun, die nie sichere Bindungen erfahren hätten und daher auch selbst nicht richtig bindungsfähig seien. Schönfeld wies daher auch auf den missionarischen Aspekt der Arbeit der Diakonie hin.

Bild: OKR Schönfeld (l.), Präsident Guse und Albrecht Engelmann
Präsident Guse beim Pressegespräch

Am Nachmittag stellte Albrecht Engelmann, Ausländerbeauftragter der Landeskirche, den Sachstandsbericht zur Aufnahme von Flüchtlingen und zu den von der Landessynode im Herbst 2014 eingestellten Fördermitteln für Projekte kirchlicher Flüchtlingshilfe vor. Die Projekte sind verteilt über das Gebiet der Landeskirche, wobei in den Großstädten Dresden und Leipzig gleich mehrere Projekte beantragt wurden. Insgesamt konnten bereits mehr als dreiviertel der insgesamt 400.000 Euro Fördermittel verteilt werden. Weiterhin war er für die Fortsetzung der bewilligten Projekte, da die bewilligten Projekte nur ein Jahr lang laufen. Im weiteren Tagungsverlauf wurden die ersten und zweiten Stellvertreter für die Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Synode der EKD gewählt.

Vom 29. bis 31. Mai 2015 wird eine Sondertagung der Landessynode zur Wahl des Landesbischofs/der Landesbischöfin ebenfalls im Haus der Kirche in Dresden stattfinden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind vier Kandidaten für die Wahl benannt worden.(20.4.2015)

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