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Aktuelles

2. Deutscher Evangelischer Posaunentag

Freitag, 3. Juni 2016

Klangvielfalt in großen Chören, in Eröffnungskonzerten und dem Nachkonzert

Bild: Blick in die Bläsergruppe auf dem Altmarkt

Mit Eröffnungskonzerten am Freitag, 3. Juni, in der Dresdner Innenstadt wurde der 2. Deutsche Evangelische Posaunentag (DEPT) eröffnet. Auf dem Altmarkt und dem Neumarkt erklangen am Nachmittag aus tausenden Blech- und Blasinstrumenten Willkommensfanfaren auch als Dank an die Dresdnerinnen und Dresdner der Gastgeberstadt. Das Willkommen in Sachsen sprach der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und das Willkommen in Dresden Oberbürgermeister Dirk Hilbert auf dem Neumarkt aus. Ministerpräsident Tillich, der vom Energiegipfel zum Posaunengipfel kam, sagte, dass Religiosität etwas Ermutigendes sei. Diese Art von Musik könne den Glauben sichtbar und hörbar machen. Kirchliche Großereignisse könnten Brücken schlagen. Die ehrenamtliche Bläserarbeit verdiene Anerkennung und Respekt.

Bild: Landesbischof Dr. Carsten Rentzing begrüßt die Teilnehmer
Landesbischof Dr. Carsten Rentzing

Landesbischof Dr. Carsten Rentzing begrüßte auf der Altmarktbühne die Vertreter aus den evangelischen Bläserchören Deutschlands, die sich hier in einen gemeinsamen Chor einfügten. 20 Prozent der Mitglieder von Posaunenchören wollten in diesen Tagen in Dresden sein. Das sind über 17.000 Bläserinnen und Bläser und 5.000 weitere Gäste, die in die Elbestadt gekommen sind. Durch die Konzerte auch im öffentlichen Raum ist in den drei Tagen eine ganz besondere Stimmung zu erleben.

„Die vielen Bläserstimmen werden den Lob Gottes in die Welt hinein klingen lassen“, so der Landesbischof. Für die sächsische Landeskirche sei die Kirchenmusik ein Herzensanliegen und die Posaunenmusik ein Schmuckstück in der Landeskirche. Dr. Rentzing bezog sich auf das Motto des Posaunentages und wünschte allen eine gute Gemeinschaft.

Bild: Zwei Bläser mit Tenorhörnern in vorderster Reihe auf dem Altmarkt

Da sei noch Luft nach oben sich zu versammeln, und dass sich der Himmel öffne, nicht das es regne, sondern dass der Segen Gottes auf uns komme, so der Bischof. 

Nach dem Auftakt auf den beiden Dresdner Innenstadtplätzen hießen auch die Dresdner Kirchen am Abend die Teilnehmende willkommen. Der jeweils einstündige konzertante Gruß in 19 verschiedenen Kirchen ermöglichte auch die Teilnahme am Nachtkonzert um 21:30 Uhr auf dem Altmarkt mit der „Blas-Sportgruppe Südwest“. Die Konzerte unterschiedlicher Genre und Themen waren allerdings schon im Vorfeld ausgebucht und für Kurzentschlossene gab es kaum noch Gelegenheit, in die Kirchen zu kommen.

Bild: Blick in die Auferstehungskirche zur Chor und Instrumentalisten
"Geh aus mein Herz" in der Auferstehungskirche

Die Klangvielfalt von Blechbläsern, Orgelmusik, anderen Instrumenten bis hin zur Chormusik beeindruckte die Teilnehmer am Posaunentag und andere Besucher. In der Kreuzkirche war die Sächsische Bläserphilharmonie und in der Frauenkirche das Blechbläserensemble Ludwig Güttler Dresden zu erleben.
An der Silbermannorgel in der Hofkirche (Kathedrale) spielten die drei Organisten dieser drei Innenstadtkirchen und in der Dresdner Neustadt erklangen Gesangsstimmen des Dresdner Kammerchores in der Martin-Luther-Kirche und Gospelsänger gaben in der Dreikönigskirche das Konzert „Sing and shout!“

Bild: Posaunenchor der Christuskirchgemeinde
Posaunenchor in der Christuskirche

Insgesamt genommen mutete es als musikalische Leistungsschau an, wenn beispielsweise in der Annenkirche die Studierenden der Hochschule für Kirchenmusik chorisch und instrumental konzertierten, der beachtliche Posaunenchor der Christuskirchgemeinden Dresden-Strehlen „ins Horn“ stieß oder in Dresden-Plauen in der Auferstehungskirche neben dem Hornquartett der Dresdner Philharmonie und Solisten, der dortige Kammerchor und die Kantorei Volks- und Abendlieder in diesem Eröffnungskonzert sang.

Nach den Konzerten in den Kirchen versammelten sich viele gespannte Zuhörer im Nachtkonzert vor der Bühne auf dem Altmarkt und feuerten die ‚Blasssportgruppe‘ zu Höchstleistungen an. Hier traf auf Satire, brachialer Big-Band-Sound auf Gänsehautflair, deutsches Liedgut auf Jazz. So auch Bearbeitungen von Michael Jackson und Johannes Brahms, verpackt in ausgetüftelten Arrangements und virtuos dargeboten von zehn Persönlichkeiten, die neben ihren musikalischen Qualitäten auch den Schalk im Nacken haben. Somit ist die Brassband aus Mannheim ein Geheimtipp.

Bild: Nachtkonzert auf der Altmarktbühne mit der Blassportgruppe

Posaunentag in Dresden beim MDR-Sachsenspiegel

Sonnabend, 4. Juni 2016

Üben, üben und sich präsentieren, große Vesper, Abendkonzerte und Serenade

Die Teilnehmer des DEPT konnten nach der Anreise am Freitag, den ersten Platzkonzerten und dem kulturellen Abendprogramm in Dresden nicht allzu lange ausschlafen, da sie sich am Sonnabendvormittag zur großen Bläserprobe im Stadion „unter sich“ einzufinden hatten. Geprobt wurden Bläserstücke für die Abendserenade und den Abschlussgottesdienst. Genau wie bei der Serenade war der große Chor in zwei Teilchöre aufgeteilt.

Bild: Bläserstandort am Goldenen Reiter am Anfang der Hauptstraße
Blech trifft Gold

Nach einer Morgenandacht konnten die Bläserinnen und Bläser auch einige besondere Gäste, wie den Sonderbotschafter Prof. Ludwig Güttler und den Preisträger des DEPT-Kompositionswettbewerb, Michael Schütz, im Stadion begrüßen.

Wie schon beim Auftakt in den öffentlichen Konzerten blieben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DEPT nicht nur unter sich. Neben der Einladung zu den abendlichen Premiumkonzerten informierten sie über die Posaunenchöre als ein protestantisches Markenzeichen. So hatten sie sich zwölf touristisch interessante Stellen in der Dresdner Innenstadt ausgesucht, um die 27 Posaunenwerke aus verschiedenen Regionen Deutschlands vorzustellen.

Bild: Hessen-Waldeck gibt kleines Snacks und das Brot war dann alle
Berühmte Waldecker Wurst zum probieren

An den Ständen gab es Musik mit kulinarischen Kleinigkeiten sowie Aktionen und viele Dinge, die kennzeichnend sind für die unterschiedliche Prägung der Werke. Für die Mehrzahl der Bläser stand aber ein touristischer Stadtbummel in der Mittagssonne auf dem Programm, bevor man sich wieder um halb Fünf auf dem Altmarkt traf.

Musik ist bewegt und nichts Statisches. Gerade Posaunenbläser lieben die Ortsveränderung, und so war schnell die Idee geboren, unter dem Motto „Eine freudige Nachricht breitet sich aus“, vom Altmarkt sternförmig die Musik über 54 Standorte durch die Dresdner Altstadt ziehen zu lassen, um dann wieder den Klang zum Mittelpunkt zurück zu leiten. Hier begann um 17:00 Uhr die traditionelle sonnabendliche Kreuzchorvesper.

Bild: Eine von drei Bläserrunden in der Hauptstraße

Die Kruzianer verlegten ihre Vesper auf die Open-Air-Bühne auf den Altmarkt. Unter der Leitung von Kreuzkantor Roderich Kreile sang der Dresdner Kreuzchor festliche Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Heinrich Schütz und Gottfried August Homilius. Anstelle der Orgel begleitete diesmal ein Bläserensemble des Posaunentages den instrumentalen Part.

Gleich nebenan ist in der Ausstellungskapelle in der Kreuzkirche noch bis zum 19. Juni die Exposition „Einblicke in die Notenbibliothek“ des Dresdner Kreuzchores zu sehen. In acht Vitrinen werden verschiedene Themen über Handschriften, ausgewählte Chorwerke, Widmungen und Uraufführungen dargestellt. Überraschende Fotoaufnahmen des Dresdner Fotografen Frank Höhler geben einen Einblick in die Notenbibliothek auf ganz anderer Ebene. Etliche Besucher besuchten die Ausstellung, bevor sie sich langsam durch die Stadt auf den Weg zu einer der sage und schreibe 27 Konzertplätze machten.

Bild: Blick über den mit Menschen gefüllten Altmarkt zur Bühne mit dem Kreuzchor

Für die 27. Abendkonzerte um 19:00 Uhr wurden nahezu alle Kirchen der Stadt in Anspruch genommen, plus der Große Saal im Deutschen Hygienemuseum. Nachdem sich Regionen, die Landesverbände der deutschen Posaunenmissionen in der Stadt bereits vorgestellt hatten, präsentierte sich die Auswahl der Auswahl aus den Bereichen der Posaunenwerke hochmusikalisch. Es handelte sich um besondere Ensembles, Bläserkreise und Auswahlchöre, die in einer der Kirchen ihren mitgebrachten Akzent setzten.

Bild: Zwei sächsische Stimmgruppen standen vorne und eine hinten in der Lukaskirche
Auf breitestem Sächsisch in der Lukaskirche

Sechs Bläserkreise der Sächsischen Posaunenmission brachten in der hochakustischen Lukaskirche in der Südvorstadt ein- bis dreichörige Musik u.a. von Heinrich Schütz, Gottfried August Homilius, Jens Uhlendorf und eine Uraufführung von Johannes Korndörfer prachtvoll zu Gehör. Dabei waren Bläserkreise aus Bautzen, Chemnitz, Dresden, Leipzig und Rochlitz unter Leitung dreier Landesposaunenwarte, darunter Landesposaunenwart Jörg-Michael Schlegel. Landesposaunenpfarrer Christian Kollmar moderierte.
Ansonsten kamen die Bläserkreise aus allen Himmelsrichtungen. Frischen Wind aus Nord brachte PC Harburg & Bläserkreis aus der Nordkirche in die Kreuzkirche und aus dem Süden brachte „Gloria Brass“ als Bläsergruppe des Bayerischen Posaunenverbandes gemeinsam mit einem Vokalchor, mit Orgel und Schlagwerk die Annenkirche für 60 Minuten akustisch in Schwingung.

Bild: Blick in die Annenkirche mit dem Projektchor aus Bayern
Projektvokalchor aus Bayern in der Annenkirche

In der Heilig-Geist-Kirche in Blasewitz hieß es „Posaunenchor meets BrassBand“ mit der Brass Connection & tuba mirum vom CVJM Westbund. Neben Stücken wie „Crazy music in the und „Queens Park Melody von Jacob de Haan sind auch ruhige Balladen wie „A little prayer“ u.a. zu hören gewesen.
Den Osten Deutschlands vertrat in der Heilandskirche in Dresden-Cotta der Kleine Chor des Posaunendienstes in der Evangelischen Kirchen Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz aus dem Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz.

Wie an den Ständen der Stadt, waren auch Posaunenkreise aus Schwaben, Nord- und Südbaden, aus der Pfalz, dem Braunschweiger und Oldenburger Land, Thüringen, Kurhessen-Waldeck und andernorts zu erleben in den 27 Spielstätten zu erleben.

Bild: Teilnehmer am großen Chor am Königsufer
Bläser am Königsufer

Nicht zu vergessen, dass der 2. Deutsche Evangelische Posaunentag wieder zahlreiche Gäste und Teilnehmer aus dem Ausland integriert hat, so aus Österreich, der Schweiz, Tschechien bis nach Südafrika und Papua-Neuguinea.

Abendstimmung pur unter dem Motto „Dresden singt - meets Posaunentag“. Gemeint ist das Zusammentreffen der Dresdner Musikfestspiele mit ‚Dresden singt und musiziert‘ mit dem Deutschen Evangelischen Posaunentag, der einen weiteren Glanzpunkt mit seinen Bläserinnen und Bläsern mit der Serenade am Elbufer bot. Am Königsufer und der Brühlschen Terrasse, auf der Carolabrücke und der Augustusbrücke versammelten sich Tausende zum Mitmusizieren und zum Wetteschauen in den Sonnenuntergang.

Bei sommerlichen Temperaturen bestimmten das Wechselspiel zwischen sogenanntem kleinen Chor der Spezis aus den Landesposaunenchören, die z.T. auch den Konzertabend bestimmt haben, und dem großen DEPT-Chor auf dem gegenüberliegenden Königsufer den Programmablauf. Die Moderation hatte die Medienpfarrerin Mechthild Werner aus der Pfalz.

Bild: Ausschnitt aus der vollen Breite des großen Chores am Königsufer

Der große Chor begann das Stück „Ein neuer Anfang“ von Jens Uhlenhoff (*1987), der den 2. Preis des Kompositionswettbewerbs gewann. Es folgte, auch zum Mitsingen, das Motto-Lied des Posaunenfestes „Luft nach oben“ (Text, Lothar Veit, Melodie, Martin Bambauer mit Vorspiel und Satz von Tilman Peter). Nach der Suite „Über die Elbe“ von Dieter Wendel im Wechsel zwischen kleinem und großem Chor führte der große Chor das Stück „Am Königsufer“ des Dresdner Musikprofessors an der Hochschule für Kirchenmusik, Matthias Drude (*1960), auf.

Bild: Blick auf die Altstadtseite mit Brühlscher Terrasse und Frauenkirche im Hintergrund

Das Programm wurde fortgeführt mit der Ouvertüre aus der Oper „Hänsel und Gretel“ sowie Arrangements von „Deep River“, „A Nightingale sang in Berkeley Square“ und „Über den Wolken“. Bevor zum Abschluss in Auszügen die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel mit großem und kleinem Chor erklang, wurde das berühmt-beliebte Abendlied von Matthias Claudius „Der Mond ist aufgegangen“ geblasen und mitgesungen.

Nachdem das Feuerwerk verklungen war, füllten am Spätabend noch zahlreiche Teilnehmer des DEPT die gastronomischen Einrichtungen der Elbestadt im wohligen Gefühl, am größten Blechblasinstrumenten-Treffen der Welt teilzunehmen.

Deutscher Evangelischer Posaunentag in Dresden 2016

Bild: Blick auf das andere Ufer mit den Lichtern auf den Notenständern am späten Abend

Sonntag, 5. Juni 2016

Morgenblasen am Sonntag an 100 Plätzen und Abschlussgottesdienst - Abreise

Bild: Morgenblasen

Nach anstrengenden Vortagen des zentralen deutschen Bläsertreffens evangelischer Posaunenchöre in Dresden war das Morgenblasen um 9:00 Uhr erquickend an geplanten 100 Plätzen der Elbestadt. Von der Innenstadt, der Neustadt und sonst in allen Himmelsrichtungen, eingeschlossen Radebeul, hatten die Bläser in der Nähe ihrer Unterkünfte gut ein Dutzend Morgengrußstücke zu absolvieren, darunter „Danke für diesen guten Morgen“ (EG 334).

Danach ging es mit Sack und Pack flugs in Richtung Stadion zum Abschlussgottesdienst und zum eigentlichen Höhepunkt des weltweit größten Treffens von Blechbläsern. Da die Posaunenchormitglieder der Kirchgemeinden als robust gelten, fanden sich alle im Dresdner Stadion an ihren Plätzen pünktlich zusammen. Der Polizeiaufwand, sonst um das Stadion herum hochpreisig hoch, konnte nicht nur hier zurückblickend auf das Treffen Überstunden abfeiern.

Bild: Blick in die Ostrichtung des Stadions

Das DDV Stadion in Dresden war, wie im Vorfeld schon erwartet, an den Kapazitätsgrenzen für diesen Gottesdienst, da es sich nicht nur um ein Fußballspiel handelte. Dresdner Kirchgemeinden sicherten sich neben den Teilnehmern des Posaunentages einige Platzdeputate, einige mussten stehen oder hocken.
Das Vorprogramm lief ab 10:30 Uhr mit großem und kleinem Chor unter liturgischer Begleitung vom leitenden Obmann der Evangelischen Posaunenmission in Deutschland, Pfarrer Rolf Bareis, der in den vergangenen Tagen in moderierender Verantwortung stand. Erfolg, als im Stadion die Ceremonial Fanfare erklang und danach die Festival Intrada des 1. Kompositionspreisträgers Michael Schulz (*1963). Der Generalverantwortliche und Vorsitzende des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland, Dr. Ulrich Fischer, begrüßte die Gottesdienstbesucher, bevor das große Singen unter dem ohrenbetäubenden Klang der über 17.000 Bläsern mit Trompete, Horn, Posaune und Tuba zu „Himmel, Erde, Luft und Erde“ im Stadionrund begann.

Bild: Bläser aus Österreich wieder mit dabei

Später wurde der Leitvers des Mottolieds „Luft nach oben“ von allen gesungen, bevor nach Lesung und Glaubensbekenntnis Prof. Dr. Dr.h.c. Margot  Käßmann in dem ab 12:00 Uhr von der ARD live bundesweit übertragenen Gottesdienst predigte. Sie ist Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017.
So war es nicht verwunderlich, dass Botschafterin Dr. Käßmann alle Besucher im Stadion und vor den Fernsehschirmen für nächstes Jahr nach Wittenberg zum dortigen Abschlussgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentags einlud. Das zuvor in der Lesung genannte Jesus-Wort „Friede sei mit euch!“ sei angesichts der Weltlage und mancher persönlicher Verunsicherungen eine Provokation. Aber, Jesu Leben gebe Anlass zur Hoffnung, denn er habe in seiner Person die Grenzen des Todes überschritten durch die Liebe. In dieser Weise sollen sich auch heute die Christen einsetzen, beispielsweise gegen Fundamentalismus.

Bild: Bläser auf der Rasenfläche

In diesem Sinne könnten überzeugte Posaunenchöre die „Mauern des Rassismus zum Einsturz bringen“, so Dr. Käßmann. Überhaupt sprach sie sich für Erneuerung und einen guten Geist des christlichen Glaubens in der Gesellschaft aus, um damit die Welt ein Stück weit verändern zu helfen.

Die im Anschluss eingesammelt Kollekte war bestimmt für die Unterstützung bedrängter und verfolgter Christen in Syrien. Das Geld wird über das Gustav Adolf Werk zu den entsprechenden Projekten weitergereicht.
Die Sendungsworte wurden von Dr. Irmgard Schwaetzer, Mitglied des Rates der EKD, Präses der Synode der EKD, Landesbischof Dr. Carsten Rentzing (Sachsen), Karl-Heinz Stengel, Präses des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland und Prof. Dr. Dr. Käßmann gesprochen.
Nach Segen und dem Abschlusschoral „Gloria sei dir gesungen“ in der Bachversion durch alle Bläser, brachen die Besuchermassen wieder in alle Richtungen auf und begaben sich auf die Heimfahrt.(5.6.2016)

Bild: Blick ins Stadion zur Bühne

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