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Aktuelles

Weihnachtsfest in sächsischen Kirchgemeinden

„Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!“

Bild: Weihnachtliche Vesper auf dem Dresdner Neumarkt vor der Frauenkirche

In Dresden lädt die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V. gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden am 23. Dezember 2016 um 17:00 Uhr zur 24. Weihnachtlichen Vesper vor der Frauenkirche auf dem Neumarkt ein. Die Vesper wird wieder live im MDR FERNSEHEN übertragen. Landesbischof Dr. Carsten Rentzing, Superintendent Christian Behr, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke und Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt werden an der Vesper mitwirken. Das musikalische Programm gestalten neben Gesangssolisten, der dresdner motettenchor unter der Leitung von Matthias Jung und das Blechbläserensemble Ludwig Güttler. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Ludwig Güttler. Bereits ab 16:00 Uhr erklingt weihnachtliche Bläsermusik, gespielt von den Musikern der Vereinigten Posaunenchöre der Sächsischen Posaunenmission e.V. unter Leitung von Tilman Peter, die eigens dazu aus ganz Sachsen nach Dresden kommen werden.

Bild: Stern auf der Dresdner Frauenkirche

Die traditionelle Christvesper des Dresdner Kreuzchores, die von der erzgebirgischen Weihnachtstradition des ehemaligen Kreuzkantors Rudolf Mauersberger geprägt ist, läutet den Heiligen Abend,  24. Dezember, in der Dresdner Kreuzkirche ein. In der ersten Christvesper um 14:15 Uhr predigt Landesbischof Dr. Carsten Rentzing. Kreuzkirchenpfarrer Holger Milkau predigt in der zweiten Christvesper um 16:30 Uhr.

Die Frauenkirche lädt Heiligabend zu zwei Christvespern und zur Feier der Christnacht ein. Die erste Vesper, die um 14:00 Uhr beginnt, gestalten Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt und der Chor der Frauenkirche. In der zweiten Vesper um 16:00 Uhr predigt Superintendent Christian Behr, Kirchenbezirk Dresden Mitte. Musikalisch wird die Vesper ebenfalls vom Chor der Frauenkirche und dem ensemble frauenkirche unter musikalische Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert begleitet. An der Orgel spielt Frauenkirchenorganist Samuel Kummer.

Bild: Geschenke im Pavillon der Hoffnung (Foto: Pavillon der Hoffnung)
Weihnachten fürs Volk im Pavillon der Hoffnung

Menschen ohne Angehörige sind zu Weihnachten allein und einsam. Am Heiligen Abend heißt es in Zwickau ab 16:00 Uhr „Kuchen im Glas – Freude in gestrauchelte Herzen“ mit der Diakonie Stadtmission Zwickau in einer Feier für Wohnungslose, von Wohnungslosigkeit bedrohte und straffällige Menschen im katholischen Pfarrzentrum „Manufaktur“ (Schlossstraße 11). Für rund 80 Menschen kann so Weihnachten werden, die sonst keine Herberge finden.
In Leipzig gibt es am Heiligen Abend um 19:30 Uhr wieder ein feierliches Beisammensein im ‚Pavillon der Hoffnung‘ (ehemalige Messehalle 14, Alte Messe). Eingeladen sind Arme, Obdachlose und einsame Menschen, die alles oder viel verloren haben. Wie auch im letzten Jahr erwartet sie ein Festessen, ein kleines Geschenk und ein fröhliches Miteinander. Im letzten Jahr waren 600 Personen zu Gast. Die Veranstaltung ist ein Höhepunkt der kontinuierlichen Arbeit des Pavillons der Hoffnung für Bedürftige, zu der monatliche Geburtstagsfeiern, eine Kleiderkammer und ein Begegnungscafé gehören.

In vielen Kirchen finden am Heiligen Abend mehrere Christvespern nacheinander statt.  Dies geschieht zum Teil aus Platzgründen, wobei in den unterschiedlichen Vespern oft auch verschiedene Zielgruppen angesprochen werden.

Bild: Blick in den Weihnachtsgottesdienst in der Leipziger Thomaskirche (Foto: Gert Mothes)
Thomanerchor in der Thomaskirche

Am zeitigen Nachmittag stehen die Krippenspiele der Kurrenden und damit Familien mit Kindern im Vordergrund, während in den späteren Vespern nach den Krippenspielen die Wortverkündigung und die Kirchenmusik stärker zum Tragen kommen. Auch in diesem Jahr kann wieder von über einer halben Million Besuchern in rund 1.800 Christvespern in sächsischen Kirchen ausgegangen werden - nicht mitgezählt werden dabei Konzerte und Spätmetten an Heiligabend.

In Leipzig erklingt um 13:30 Uhr die Weihnachtsmotette in der Thomaskirche mit dem Thomanerchor unter der Leitung von Gotthold Schwarz. Es folgen in der Thomaskirche fünf Christvespern um 15:00 Uhr mit der Weihnachtsgeschichte für Kinder und Eltern, um 16:00 Uhr mit dem Thomanerchor, um 17:00 Uhr mit Krippenspiel, um 18:00 Uhr mit Predigt und Kirchenmusik sowie um 22:00 Uhr mit einem Weihnachtsspiel der Jungen Gemeinde.
In der Nikolaikirche feiert um 14:30 Uhr die Leipziger Universitätsgemeinde die Christvesper mit Mitgliedern des Leipziger Universitätschores und ehemaligen und jetzigen Mitgliedern des Förderkreises Leipziger Universitätschor e.V. unter Leitung von David Timm.

Ein Krippenspiel in Zwickau soll in diesem Jahr auf besondere Art die Weihnachtsbotschaft näher bringen. Im Mittelpunkt steht in der Pauluskirche um 15:00 Uhr eine szenisch-musikalische Aufführung des Krippenspiels von Carl Orff (1895–1982). Eine äußerst prachtvolle Instrumentalbesetzung mit Blockföten, Streich- und Schlaginstrumenten und der Kurrende der Pauluskirchgemeinde stehen unter Leitung von Matthias Grummet.

Domkurrende zur Christvesper im Dom zu Meißen (Foto: Dom Meissen)

In Meißen wird um 18:00 Uhr im Dom eine Musikalische Christvesper gefeiert. Auf dem Programm stehen Chorwerke und Lieder für Kinderchor alter und neuer Meister. Zwischen den Musikstücken werden Texte aus dem Alten Testament und die Weihnachtsgeschichte gelesen und die Gemeinde zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder eingeladen! Die Christvesper wird gestaltet vom Domchor, der Jungen Domkantorei und Kindern der Domkurrende unter der musikalischen Leitung von Domkantor Jörg Bräunig. Die Predigt hält Dompfarrer Superintendent Andreas Beuchel.

Bild: Krippenspiel in Kleinhartmannsdorf (Foto: KG)

In der Chemnitzer Jakobikirche hat die Christvesper um 18:30 Uhr einen ganz besonderen Charakter. Sie wird nach der Agenda für St. Jacob aus dem Jahr 1714 gestaltet. Dabei erklingt Musik aus dem alten Chemnitz und dem Erzgebirge. Die Agenda St. Jacob, ein Ensemble junger Gesangssolisten, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese alten liturgischen Gesänge zu den hohen christlichen Feiertagen wieder in Chemnitz erklingen zu lassen. Alle acht Sängerinnen und Sänger verbindet eine heimatliche Beziehung zur Stadt und eine große Liebe zur reichen kulturellen Tradition des Erzgebirges.

Neben den zahlreichen Christvespern mit Krippenspielen, die am 24. Dezember nachmittags für Familien mit Kindern in den Kirchen gefeiert werden, laden viele Kirchen auch in den Abendstunden und in der Nacht zu besonderen Christnachtfeiern und Metten ein. Oft werden diese mit Musik und besinnlichen Texten gestaltet, aber auch Weihnachts- und Verkündigungsspiele kommen zur Aufführung.

Um 22:00 Uhr beginnt die Christnacht in der Dresdner Frauenkirche mit Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke und musikalischer Begleitung. Im Wurzener Dom lädt Domkantor KMD Johannes Dickert zum Orgelkonzert zur Christnacht im Kerzenschein und im Zwickauer Dom St. Marien gibt es ebenfalls eine Christvesper im Kerzenschein mit KMD Henk Galenkamp.

Bild: Altarraum Chemnitzer Schloßkirche zur Weihnachtszeit
Chemnitzer Schloßkirche

Um 22:30 Uhr beginnt die Christnacht in der Kirche von Dresden-Langebrück und in Dresden-Weißig wird in der Kreuzkirche eine Bild-Meditation mit Musik zu erleben sein. Zur gleichen Zeit erklingt in der Chemnitzer St. Petrikirche die 1. Kantate des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach. Die Besucher sind zum Mitsingen eingeladen. Weiterhin sind Motetten von Hugo Distler, Heinrich Schütz und Michael Praetorius unter Leitung von Kirchenmusikdirektor i.R. Günther Schmidt. zu hören.

Ebenfalls in Chemnitz wird am späten Heiligen Abend um 23:00 Uhr ein Krippenspiel nach Rudolf Mauersberger und Christoph Kircheis in der Schloßkirche mit der St.-Petri-Schloß-Kantorei unter Leitung von KMD Siegfried Petri aufgeführt.
In Grimma ist in der Frauenkirche die ‚Grimmaer Weihnachtshistorie‘ von 1683  zu erleben. Im Dom findet eine Musik zur Christnacht statt.  Unter dem Thema „Ein Kind geborn zu Bethlehem“ erklingen Arien und Lieder für Sopran und Orgel. Mitwirkende sind  Claudia Forberger und Franziska-Luise Bräunig (Sopran) sowie Domkantor Jörg Bräunig an der Orgel und Truhenorgel des Doms. Superintendent und Dompfarrer Andreas Beuchel ergänzt das Programm mit Lesungen.

Bild: Blick in die Gospel-Night (Foto: GospelNight web)
Christuskirche, Gospelnight in Dresden

Am Heiligen Abend erhellt traditionell die Gospelnight Dresden in der Christuskirche in Strehlen mit rund 130 Jugendlichen die Nacht mit intensiven Gospel-Melodien. Highlights sind aktuelle Gospels, die, wie zum Beispiel „Thou, oh Lord“, durch den Brooklyn Tabernacle Choir bekannt wurden. Aber auch moderne Interpretationen traditioneller Gospels wie „Joshua fought the battle of Jericho“ werden in der Gospel-Nacht zu hören sein.

In Leipzig gibt es um Mitternacht in der Leipziger Thomaskirche wieder das Komplet mit Männerstimmen des Thomanerchores und in der Peterskirche die Christnacht der „amici musicae“. Nach einem bewegten Heiligen Abend lässt dieses kleine Konzert Ruhe und weihnachtliche Andacht einkehren. In diesem Jahr musizieren die „amici musicae“ erstmalig in der Peterskirche, die mit ihrer besonderen Akustik der musikalischen Andacht einen neuen Glanz verleiht. Es erklingen Werke u.a. von Bach, Mauersberger, Schreck, Gjeilo und Rutter sowie Sätze traditioneller Weihnachtslieder.

Bild: Krippenspiel zu Weihnachten (Foto: Rainer Oettel)

Nicht nur im Erzgebirge beginnt das Weihnachtsfest traditionell mit den Frühmetten am 1. Weihnachtsfeiertag des 25. Dezember. Die frühesten beginnen um 5:00 Uhr, beispielsweise in der Martin-Luther-Kirche in Annaberg-Buchholz, in der St.-Johanniskirche in Scheibenberg und in der St.-Nicolaikirche in Aue. Eine Stunde später wird u.a. eine Christmette im erzgebirgischen Eibenstock gefeiert. Auch in anderen Kirchenbezirken sind die Frühmetten sehr beliebt. So laden um 6:00 Uhr in Dresden traditionell der Kreuzchor und Mitglieder der Dresdner Philharmonie zur Christmette in der Tradition erzgebirgischer Mettenspiele in die Kreuzkirche ein. Die Frühmetten ziehen jedes Jahr sehr viele Besucher an.

Bild: Bornkindel verkündigt in Sachsen die Geburt Christi
Bornkindel verkündigt in Sachsen Christi Geburt

In den Gemeinden werden am 1. Christtag Familiengottesdienste mit musikalischer Begleitung durch Kurrenden oder Bläserchöre gefeiert, so in einem musikalischen Frühgottesdienst um 8:00 Uhr in der Peter-Pauls-Kirche in Sebnitz mit der alten Sebnitzer Mettenmusik von Christian Gottlob August Bergt (1771–1837) mit Solisten,  Peter-Pauls-Kantorei Sebnitz,  Barock-Collegium Sebnitz-Neustadt unter Leitung von Kantor Albrecht Päßler.

In der Leipziger Thomaskirche um 9:30 Uhr erklingt Bachs Kantate Nr. 1 „Jauchzet, frohlocket“ aus dem Weihnachtsoratorium, die eigentlich für diesen Feiertag bestimmt war. So wie der Thomanerchor in Leipzig singt zur gleichen Zeit in Dresden in der Kreuzkirche der Kreuzchor im Festgottesdienst.
Landesbischof Dr. Carsten Rentzing wird zum 1. Weihnachtsfeiertag um 10:00 Uhr in der Diakonissenhauskirche in einem Abendmahlsgottesdienst predigen.
In der Frauenkirche musizieren Solisten, Sängerinnen und Sänger des Chores der Frauenkirche, das ensemble frauenkirche unter der musikalischen Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert um 11:00 Uhr im Festgottesdienst J.S. Bachs 2. Kantate des Weihnachtsoratoriums »Und es waren Hirten in derselben Gegend«.
Am Abend wird um 18:00 Uhr wird zu einem weiteren Gottesdienst in der Frauenkirche eingeladen.

Bild: Gottesdienst im Zirkuszelt in Dresden

Der 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, ist dem ersten Märtyrer der Kirche, Stephanus, gewidmet, an dessen Schicksal die Schriftlesung erinnert. Die liturgische Farbe wechselt an diesem Tag zwischenzeitlich vom weihnachtlichen Weiß auf Rot. Während die Kollekten in den Christvespern meist für „Brot für die Welt“ gesammelt werden, ist die landeskirchliche Kollekte des 2. Christtages für die Diakonie Katastrophenhilfe und für Kirchen in Mittel- und Osteuropa bestimmt. Auch die Gottesdienste werden am zweiten Weihnachtsfeiertag häufig besonders musikalisch ausgestaltet. In der Leipziger Thomaskirche predigt um 9:30 Uhr in einem musikalischen Gottesdienst Rev. Dr. Robert Moore. Am Abend gibt es hier um 18:00 Uhr einen Singegottesdienst.
In der Dresdner Kreuzkirche gibt es um 9:30 Uhr Instrumentalmusik für Trompete und Orgel. Es predigt Oberlandeskirchenrat i.R. Dr. Christoph Münchow. In der Dresdner Diakonissenhauskirche führt die Kantorei der Diakonissenanstalt unter Leitung von Jan Katzschke in einem Gottesdienst um 10:00 Uhr die ersten drei Kantaten des Bachschen Weihnachtsoratoriums auf.
Ebenfalls um 10:00 Uhr öffnet der 21. Dresdner Weihnachts-Circus die Manege für einen Ökumenischen Gottesdienst, der von Vertretern verschiedener christlicher Gemeinden und Artisten gestaltet wird.

Bild: Dorfkirche im Winteridyll in Reinhardtsgrimma
Winteridyll Reinhardtsgrimma

In Zwickau stehen um 10:30 Uhr Weihnachtslieder im Singegottesdienst in der St. Katharinenkirche im Mittelpunkt der Verkündigung.
Um 11:00 Uhr bringen das Concerto Vocale und das Sächsische Barockorchester Leipzig unter Leitung von Gotthold Schwarz in der Kirche von Panitzsch bei Leipzig die ersten drei Kantaten des Bachschen Weihnachtsoratoriums zur Aufführung.

Am Nachmittag wird in Meißen eine weihnachtliche Domführung angeboten. „Was bedeutet Weihnachten?“ Dieser Frage wird in den weihnachtlichen Führungen im Dom zu Meißen vom 26. Dezember bis 6. Januar 2017 nachgegangen. Um jeweils 14:30 Uhr machen sich die Domführerinnen mit ihren Gästen auf dem Weg durch den Dom zur Krippe. Dabei werden die weihnachtlichen Darstellungen des Doms erläutert und betrachtet. Die Führung dauert ca. 30 Minuten.

Alljährlich pilgern zur Weihnachtlichen Vesper am zweiten Christtag mehrere hundert Besucher in die Dorfkirche Reinhardtsgrimma, so auch wieder in diesem Jahr am 26. Dezember um 16:00 Uhr. Die in ihren Ursprüngen aus dem Mittelalter stammende  Dorfkirche mit ihrer restaurierten Barockausstattung bildet mit ihrer liebevollen, weihnachtlichen Ausschmückung den stimmungsvollen Rahmen für festliche Barockmusik in authentischer Umgebung. In diesem Jahr wird das Weihnachtsoratorium von Georg Gebel erklingen. Das Werk entstand 1748 für den fürstlichen Hof in Rudolstadt. In strahlendem Glanz eröffnet der Chor „Jauchzet, ihr Himmel! Erfreue dich, Erde!“ und die "Musikalische Andacht am Heiligen Christ-Abende". Ergänzt wird das Programm durch weihnachtliche Motetten und Liedsätze Alter Meister, darunter z.B. der berühmte „Quempas“ von Michael Praetorius. Weihnachtchoräle in barocker Manier mit Begleitung der historischen Silbermannorgel laden zum Mitsingen ein. Die Ausführenden sind Solisten und ein Barockensemble auf historischen Instrumenten. Die musikalische Leitung hat Kreuzorganist Holger Gehring (Orgel). Liturgie: Pfarrer Johannes Keller.

Bild: In der Kirche von Reinhardtsgrimma während eines Konzerts (Foto-Egbert-Kamprath).

In den Tagen zwischen den Jahren laden zahlreiche Kirchen zu Andachten, Theaterstücken, Krippenspielen und Konzerten ein.
Wie in jedem Jahr erklingt am 27. Dezember in der Dresdner Frauenkirche die Dresdner Bläserweihnacht mit festlicher Trompetenmusik unter Leitung von Ludwig Güttler. Auf dem Programm stehen Werke u.a. von Henry Purcell, Giovanni Gabrieli, Michael Praetorius, William Brade und Johann Sebastian Bach.

Bild: Große Silbermannorgel im Freiberger Dom

Am nächsten Tag, 28. Dezember, laden Bläserkonzerte nach Chemnitz und Leipzig ein. In der Chemnitzer Jakobikirche gestaltet um 15:00 Uhr die Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V. "Eine Sächsische Blechbläserweihnacht" und in der Leipziger Pauluskirche intoniert um 18:00 Uhr der Bläserchor unter dem Motto „Bethlehem ist überall“ Weihnachtslieder am Glockenturm.
Freitag, 30. Dezember, stellt einen kleinen Wechsel von den Weihnachtskonzerten zu den auf den nächsten Tag bezogenen Silvesterkonzerten dar, so um 17:00 Uhr in Leipzig-Engelsdorf in der St. Pankratiuskirche mit einem Weihnachtskonzert und um  19:30 Uhr in Markkleeberg-West in der Martin-Luther-Kirche ein Konzert zum Jahreswechsel mit Werken von J.S. Bach, G.F. Händel und M. Reger.

Der Weihnachtsfestkreis reicht über Silvester, dem Epiphaniasfest (Dreikönigstag) am 6. Januar bis zum Tag der Darstellung des Herrn (Lichtmess) am 2. Februar. Bis zu diesem Tag leuchtet auch der Weihnachtsstern.(23.12.2016)

Luther und Weihnachten

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