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Aktuelles

Ein gesegnetes und friedvolles Jahr 2017!

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Bild: Martin-Luther-Denkmal vor der Frauenkirche

Mit einem festlichen Gottesdienst, der thematisch durch die Jahreslosung für 2017 geprägt war, begrüßte die Dresdner Frauenkirche das Neue Jahr. Gestaltet wurde er u.a. durch das neue Pfarrerteam und einen Kriminalisten mit einem besonderen Herzen. Das ZDF übertrug den geistlichen Neujahrsgruß aus Dresden live. Die Predigt, die Pfarrer Feydt hielt, griff die Losung ebenso auf wie der eigens von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert komponierte Liedruf. Darüber hinaus brachten vier Menschen ihre ganz persönliche Sicht in den Gottesdienst ein. Zu ihnen gehören Ludwig Güttler, dem die Frauenkirche wahrlich "ans Herz gewachsen" ist und Oliver Malchow. Der Kriminaloberrat und Chef der Polizeigewerkschaft hat nach einem Herzinfarkt tatsächlich das Geschenk eines neuen Herzens erfahren.

Bild: Themenheft 2017 zum Reformationsjubiläum
Von Risiko bis Nebenwirkung - Reformation buchstabieren

Für Mitteldeutschland sendete der MDR-Hörfunk den Neujahrsgottesdienst von Freiberg aus. MDR-Kultur übertrug vom Dom St. Marien in Freiberg den Gottesdienst, der auf das bevorstehende Reformationsjubiläums 2017 einging.

Mit einem Ökumenischen Festgottesdienst im St. Petri-Dom in Bautzen und einem anschließenden Empfang im Burgtheater der Ortenburg am Epiphaniastag, dem 6. Januar 2017, um 18:00 Uhr werden die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen das Jubiläumsjahr eröffnen. Neben Landesbischof Dr. Carsten Rentzing und Bischof Heinrich Timmerevers, Bistum Dresden-Meißen, werden auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich und weitere Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft am Gottesdienst aus Anlass des bevorstehenden Reformationsjubiläums teilnehmen. Predigen wird Erzbischof Dietrich Brauer (Moskau) von der Ev.-Luth. Kirche in Russland. Als Einstimmung und Geleit in das Jubiläumsjahr wird an diesem Tag das sächsische Themenheft zum Reformationsjubiläum 2017 „Von Risiko bis Nebenwirkung - Reformation buchstabieren“ präsentiert und in den nächsten Wochen verteilt.

Vorbereitung auf das Christusfest
Vorbereitung auf das Christusjahr

Zudem erscheint eine gedruckte Version einer Termin- und Ereignisübersicht, die die  vielfältigen regionalen Aktivitäten einzufangen versucht. Ausstellungen, Konzerte, Events und dann über das zentrale Ereignis des Kirchentages auf dem Weg in Leipzig vom 25. bis 28. Mai, bis hin zum Reformationsfest 2017, das an Luthers Thesenanschlag vor 500 Jahren erinnert, legen ein vielfältiges Engagement offen. Es ist Ausdruck einer Mitwirkung Vieler in den Kirchenbezirken und Kirchgemeinden, den Werken und Einrichtungen der Landeskirche. Häufig geschieht dies erneut in Kooperationen und auf Anregung von Museen, Bibliotheken und anderen Kulturträgern Sachsens.

Wie schon bei der Eröffnung des Jubiläumsjahres in Bautzen deutlich wird, ist der Blick zurück auf das Reformationsgeschehen nicht nur Sache der evangelischen Kirche. Es gilt auch die seit dem gewachsenen ökumenischen Beziehungen zwischen den Kirchen der Reformation und der Römisch-katholischen Kirche zu würdigen und an die Bedeutung der Reformation für die gesellschaftlichen Entwicklungen damals wie heute zu erinnern. Die beiden großen Kirchen begehen das ‚Christusjahr‘ deutschlandweit gemeinsam. In Sachsen wird dies im Dom zu Meißen am 25. März in einem Ökumenischen Gottesdienst mit Vergebungsbitte und Versöhnungsgeste deutlich. Es predigen Landesbischof Dr. Carsten Rentzing und Bischof Heinrich Timmerevers (Bistum Dresden-Meißen). Zuvor stehen in einer Festakademie (Evangelische Akademie Meißen) in Vorträgen und einer Podiumsdiskussion grundlegende Veränderungen in beiden Konfessionen seit der Reformation im Vordergrund. Insbesondere Entwicklungen in Deutschland zwischen konfessioneller Komplementarität oder auch Polarität werden diskutiert.

Bild: Vorinfos zum Kirchentag auf dem Weg in Leipzig Mai 2017
Kirchentag auf dem Weg in Leipzig

Derzeit gehen in 59 Städten in Deutschland und Europa „Geschichten auf Reisen“. Dieser Europäische Stationenweg wird mit Torgau am 25. April und Zwickau am 16. Mai auch in Sachsen Halt machen.
Zuvor wird im Februar das Programm vom Kirchentag auf dem Weg in Leipzig präsentiert, das wohl an 100 Orten 400 Veranstaltungen beinhaltet, darunter mehrere Gesprächsformate, viele Konzerte, Bibelarbeiten, Theateraufführungen und eine zentrale Reformationsperformance „Zum Licht“ an den Abenden des 26. und 27. Mai auf dem Leipziger Markt am Alten Rathaus.
Für die vielen Menschen, die auf dem Weg sind, bedeutet dies nicht nur ein kulturelles „Rundherumpaket“, sondern auch die Notwendigkeit, Quartier zu bekommen. Deshalb beginnt die Landeskirche mit dem Organisationsbüro in den nächsten Wochen die Privatquartierwerbung in Leipzig und der näheren Umgebung zu intensivieren.

Bild: Einladung zur Weltausstellung in Wittenberg

Wege sollten auch ein Ziel haben. Das ist mit der Lutherstadt Wittenberg vorgegeben, nicht erst beginnend mit der Weltausstellung Reformation vom 20. Mai bis 10. September als eine große Bühne zum Musizieren, zum Theater spielen, zum Singen, Tanzen und Jubeln. Der Beteiligungszeitraum für die Akteure aus der sächsischen Landeskirche ist zwischen dem 12. bis 30. Juni terminiert.
Zuvor geht es aus allen Richtungen zum Begegnungsfest nach Wittenberg am 28. Mai, wenn auf den Elbwiesen der zentrale Abschlussgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentages (Berlin) und der Kirchentage auf dem Weg stattfindet.
Das sächsische Konfi- und Landesjugendcamp schließt sich in Wittenberg vom 14. bis 18. Juni dem Internationalen Konfi und JugendCamp an, das am 31. Mai beginnen wird.
Am Reformationstag, 31. Oktober, münden viele lokale und regionale Veranstaltungen, die für sich die Lutherdekade beschließen und am Zielpunkt des Gedenktags der Reformation ihren jeweiligen eigenen Akzent in den Gemeindefesten setzen werden.

Bild: Posaunenchor im Außeneinsatz
Die Posaunenchöre sind auch mit dabei...

Besondere Einzelveranstaltungen und Jubiläen in diesem Jahr 2017 sind der Sächsische Tag der Diaspora unter dem Titel „500 Jahre Reformation - 185 Jahre Gustav-Adolf-Werk – Reformation weltweit in der Diaspora stärken“ am 18./19. März in Lützen (EKM), ein Zentraler Bläsergottesdienst der Sächsischen Posaunenmission am 30. April in Kamenz, 20 Jahre ‚Haus der Stille‘ in Grumbach mit Festgottesdienst am 24. Juni, ein Zentraler Pfarrertag am 21. September in Leipzig sowie die Festveranstaltung zum 150-jährigen Jubiläum der Diakonie Sachsen in Dresden-Hellerau am 29. September.

Am 11. November wird die mittlerweile siebente Adventsaktion eröffnet. Diesmal steht wieder Tansania im Mittelpunkt der Bildungs- und Spendenkampagne unter Mitwirkung des Leipziger Missionswerkes. Bis zum 6. Januar 2018 sind alle Gemeinden und Einrichtungen der sächsischen Landeskirche und der Ev. Kirche in Mitteldeutschland eingeladen, sich kreativ zu beteiligen.

Welcome Banner Sonnenaufgang
Welcome 2017 - Willkommen Reformationsjubiläum

 

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