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Aktuelles

Aufgerufen reformiert zu werden und Reformierende zu sein

Hamburger Pröpstin und Schweriner Oberkirchenrat in Leitungsämter berufen

Bild Arbeitsgruppe (Foto: LWF Twelfth Assembly, Village Group von The Lutheran World Federation per flickr)
Neuer 48-köpfiger Rat des Lutherischen Weltbundes der den Kirchenbund leitet

Auf der Zwölften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Windhuk (Namibia) sind zwei Mitglieder der deutschen Delegation in leitende Positionen des LWB gewählt worden. Die Hamburger Pröpstin Astrid Kleist wurde zur Vizepräsidentin, der Schweriner Oberkirchenrat Olaf J. Mirgeler zum Vorsitzenden des Finanzausschusses gewählt. Pröpstin Kleist, die auf der Vollversammlung für ihre zweite Wahlperiode in den Rat des LWB gewählt wurde, ist damit eine von sieben Vizepräsidenten, die jeweils eine Region des LWB vertreten.

Der Vorsitzendes des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB), Landesbischof Gerhard Ulrich (Schwerin), gratulierte Pröpstin Kleist im Namen des DNK/LWB und wünschte ihr Gottes Segen für die neue Aufgabe. Ebenfalls sprach er Oberkirchenrat Olaf J. Mirgeler Glück- und Segenswünsche zu seiner Wahl als Vorsitzender des Finanzausschusses aus. Mirgeler werde „künftig in einer herausgehobenen Position für die Gestalt der Arbeit des LWB und ihrer Finanzierung Verantwortung tragen.“

Bild: Bild Arbeitsgruppe (Foto: LWF Twelfth Assembly, Village Group von The Lutheran World Federation per flickr)

„Erneuerung unseres gedanklichen Rahmens, Überdenken unserer Ökonomie und Neuformulierung unserer gemeinsamen Ziele” – das bezeichnete der Fürsprecher für Klimagerechtigkeit Martin Kopp in seiner Rede über das Unterthema „Schöpfung – für Geld nicht zu haben“ als die Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Er hielt am 15. Mai den Hauptvortrag zu diesem dritten Unterthema der Zwölften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Windhuk, Namibia.

„Unsere Gesellschaften und das Leben auf der Erde drohen zu kollabieren“, warnte Kopp die Teilnehmenden der Vollversammlung. „Und auf einem toten Planeten können auch Menschen nicht mehr leben“, fügte er hinzu. Die Wirtschaft sei der kritische Faktor in der heutigen Welt und daher die Hauptherausforderung, wenn es darum gehe, die ökologische Krise zu bewältigen.

Bild: Martin Kopp speaks at the thematic plenary on "Creation - Not for Sale" at the Twelfth Assembly of the Lutheran World Federation. Photo: LWF/Albin Hillert
Martin Kopp

Die Situation des globalen „Overshoot”

Martin Kopp ist Mitglied der Vereinigung evangelischer Kirchen von Elsass und Lothringen in Frankreich, Doktorand der Theologie an der Universität Straßburg und war vormals LWB-Advocacyreferent für den Klimawandel.

Kopp sagte, das Unterthema Schöpfung – für Geld nicht zu haben verweise darauf, dass die Wirtschaftswissenschaften und die Wirtschaft selbst „Haupttriebkräfte der heutigen Welt sind. Darum sind es die Wirtschaftswissenschaften und die Wirtschaft, mit denen wir uns vor allem auseinandersetzen müssen.“

Kopp verwies in seinem Vortrag auf wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass die menschliche Nutzung der natürlichen Ressourcen der Erde, der sogenannte ökologische Fußabdruck, seit 1970 die Kapazitäten des Planeten übersteigt, in nachhaltiger Weise Leben zu ermöglichen.(15.5.2017)

Reformiert werden und Reformierende sein, erneuert und erneuernd, befreiend

Bild: Gottesdienst im Stadion (Foto: LWF Twelfth Assembly, Global Commemoration von The Lutheran World Federation per flickr)

Lutheraner und Lutheranerinnen aus der ganzen Welt sowie ökumenische Gäste versammelten sich am Sonntag, 14. Mai, im Sam-Nujoma-Stadion in Windhuk zum globalen Gedenken des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Delegierte und Teilnehmende an der LWB-Vollversammlung nahmen an dem Gedenken zusammen mit Tausenden von Lutheranern und Lutheranerinnen aus Namibia und den Nachbarländern teil.

„Wir brauchen jetzt nicht die Rechtfertigung der Untaten der Vergangenheit, sondern dass Gott in seiner Gnade all unsere Frevel tilgt und in unserer Welt reine Herzen voll Liebe, Gerechtigkeit und Frieden schafft“, sagte der namibische Bischof emeritus Dr. Zephania Kameeta in seiner Predigt. Er verkündete eine Botschaft der Hoffnung und der Befreiung und vertiefte damit das Thema der Vollversammlung „Befreit durch Gottes Gnade“.

Bild: LWB-Generalsekretär Pfarrer Dr. Martin Junge und bisheriger LWB-Präsident Bischof Munib A. Younan (Globales Gedenken des 500-jährigen Reformationsjubiläums – Höhepunkt der Zwölften Vollversammlung des LWB in Windhuk, Namibia. Foto:LWB/JC Valeriano)
LWB-Generalsekretär Pfarrer Dr. Martin Junge und vorige LWB-Präsident Bischof Munib A. Younan

Eine Perspektive der Einheit

„Wir stehen vor einer spirituellen und theologischen Aufgabe: Unsere Geschichte aus einer Perspektive der Einheit und nicht der Trennung zu erzählen“, sagte der LWB-Präsident Bischof Munib A. Younan in seiner Begrüßung. „Und jetzt heute, hier in Namibia, sind wir hier alle zusammen ein Zeichen dafür, dass die Reformation in der Tat andauert und eine Weltbürgerin ist.“

Das wurde besonders deutlich durch sieben Berichte aus aller Welt. „Die sieben Berichte aus allen LWB-Regionen sprechen vom Zeugnis der Lutherischen Kirchen in vielen Kontexten und Kulturen“, sagte der LWB-Generalsekretär Pfarrer Dr. Martin Junge.

Die sieben Zeugnisse wurden vorgetragen von Magnea Sverrisdóttir für die Nordische Region, Ranjita Christie Borgoary für die Region Asien, Yonas Yigezu Dibisa für die Region Afrika, Robert Granke für Nordamerika, Vera Tkach für Mittel- und Osteuropa, José Pilar Álvarez Cabrera für Lateinamerika und die Karibik und von Julia Braband für Mittel- und Westeuropa.(14.5.2017)

Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees gratuliert neuem Präsidenten

Bild: Blick in eine Delegiertenreihe (Foto: LWB über Flickr)
Blick in eine Reihe der Delegierten (Foto: LWF Twelfth Assembly, Bible Study, 11 May)

Die 12. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Windhuk/Namibia wählte am Sonnabend, 13. Mai, die Mitglieder des neuen Rates des LWB, des jährlich zusammen tretenden Leitungsorgans aus Vertretern und Vertreterinnen der Mitgliedskirchen der Kirchengemeinschaft aus der ganzen Welt. Unter den sechs gewählten deutschen Delegierten ist auch die Dresdner Historikerin Bettina Westfeld. Sie ist stellvertretende Synodalpräsidentin in der Ev.-Luth. Landessynode Sachsens.

Bild: Neuer Präsident des LWB, Erzbischof Dr. Musa Panti Filibus (Foto: Lutheran World Federation's 12th Assembly, in Windhoek, Namibia, May 2017 per flickr)
Erzbischof Dr. Filibus - "Visionärer Theologe mit Leidenschaft für die Kirche"

Das oberste Entscheidungsorgan des LWB, die Versammlung von Delegierten der 145 Mitgliedskirchen der Kirchengemeinschaft, stimmte einer Vorschlagsliste von 48 Ratsmitgliedern auf ihrem Treffen in der namibischen Hauptstadt Windhuk zu. Ebenfalls am Sonnabend wurde als neuer Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB) Erzbischof Dr. Musa Panti Filibus aus Nigeria gewählt.

Ihm sprach der Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB), Landesbischof Gerhard Ulrich (Schwerin), herzliche Glück- und Segenswünsche aus. Die Aufgabe, die Filibus mit der Präsidentschaft übernommen habe, sei „herausfordernd, aber wahrhaft erfüllend“, denn sie biete die Möglichkeit, „gegen Ungerechtigkeit einzutreten und Frieden und Versöhnung zwischen Kirchen, Religionen und Nationen zu fördern“, so der Vorsitzende in seinem Glückwunschschreiben.

Bild Landesbischof Gerhard Ulrich segnet (Foto: Lutheran World Federation's 12th Assembly, in Windhoek, Namibia, May 2017 per flickr)
Landesbischof Gerhard Ulrich (Schwerin)

Landesbischof Ulrich würdigte Filibus als einen Mann mit „Leidenschaft für die Kirche“, als vielfältig begabten und visionären leitenden Geistlichen und Theologen: „Sie werden Ihre mannigfachen Gaben wie Ihre Kommunikationsfähigkeit, Ihre Zielstrebigkeit und Ihre große Weisheit auch auf der neuen Position einbringen. (…) Mögen Sie von Gottes Liebe und Freude erfüllt und von der Weisheit und Kraft des Heiligen Geistes geleitet werden.“

Filibus ist am 13. Mai auf der Zwölften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Windhuk, Namibia, mit 274 von 303 Stimmen zum 13. Präsidenten des Lutherischen Weltbundes gewählt worden. Von 2002 bis 2013 arbeitete Filibus im Büro der Kirchengemeinschaft des LWB in Genf. Zunächst wirkte er als Afrikareferent in der Abteilung für Mission und Entwicklung. Im Dezember 2010 wurde er Direktor dieser Abteilung. 2013 ist er von der Lutherischen Kirche Christi in Nigeria (LKCN) zum Bischof der Diözese Mayo-Belwa berufen und im November 2016 zum Erzbischof der Kirche gewählt worden.

Bild: Gesangsgruppe (Foto: Lutheran World Federation's 12th Assembly, in Windhoek, Namibia, May 2017 per flickr)

Neben dem Präsidenten ist auf der Vollversammlung auch der Rat des Lutherischen Weltbundes gewählt worden. Unter den 48 Ratsmitgliedern, die von den Delegierten der Vollversammlung gewählt werden, sind folgende sechs Personen aus Deutschland: Julia Braband, Theologiestudentin (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland), Dr. h. c. Frank Otfried July, Landesbischof (Evangelische Landeskirche in Württemberg), Astrid Kleist, Pröpstin (Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland), Dr. Bernd Oberdorfer, Professor für Systematische Theologie (Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern), Lasse Schmidt-Klie, Lehramtsstudent (Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers), Bettina Westfeld, Historikerin (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens).

Landesbischof Ulrich sprach allen Gewählten seinen Dank und Glück- und Segenswünsche für die Leitungsaufgabe im Lutherischen Weltbund aus.(13.5.2017)

Delegierte und Multiplikatoren aus Sachsen nach Südwestafrika abgereist

Bild: Die Deligiertengruppe vor dem Abflug auf dem Dresdner Flughafen am 8. Mai
Die vier Delegierten aus Sachsen am Montag abgereist, nehmen derzeit an der Vollversammlung teil

Vier Delegierte aus Sachsen nehmen vom 10. bis 16. Mai 2017 an der 12. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Windhuk im südwestafrikanischen Namibia teil. „Wir sind eine starke und geschätzte Mitgliedskirche in der Gemeinschaft der jetzt weltweit 145 LWB-Kirchen“, sagt Landesbischof Dr. Carsten Rentzing, der die Delegation leitet. Nach ihrer Abreise am 8. Mai in Dresden sind sie derzeit in Windhuk.

Bild: Bischof Dr. Munib Younan, Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB), während seiner Rede zur Eröffnung der Zwölften Vollversammlung des LWB. Foto: LWB/Albin Hillert
Bischof Dr. Munib Younan, Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB), während seiner Rede zur Eröffnung der Zwölften Vollversammlung des LWB. Foto: LWB/Albin Hillert

Vier Delegierte aus Sachsen nehmen vom 10. bis 16. Mai 2017 an der 12. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Windhuk im südwestafrikanischen Namibia teil. „Wir sind eine starke und geschätzte Mitgliedskirche in der Gemeinschaft der jetzt weltweit 145 LWB-Kirchen“, sagt Landesbischof Dr. Carsten Rentzing, der die Delegation leitet. Dem Lutherischen Weltbund komme in der Entwicklungs- und Nothilfe des Lutherischen Weltdienstes sowie in der Weltökumene eine immer größere Bedeutung zu, würdigt Dr. Rentzing den Kirchenbund im Jahr des Reformationsjubiläums. Nach ihrem Abschied in Dresden sind sie, wie zuvor eine Begleitgruppe bis zum 16. Mai in dem südwestafrikanischen Land.

Weitere Teilnehmer sind der für die Ökumene verantwortliche Oberlandeskirchenrat Dr. Peter Meis, die Jugenddelegierte Annemarie Ziehlke sowie die Vizepräsidentin der sächsischen Landessynode, Bettina Westfeld. Die Historikerin aus Dresden ist eine von sechs Personen, die aus Deutschland für den neu zu wählenden Rat nominiert wurden.

Bild: Pfarrerin Dr. Elena Bondarenko von der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland predigte im Eröffnungsgottesdienst der 12. LWB-Vollversammlung am 10. Mai 2017 in Windhoek, Namibia. Photo: LWF/Albin Hillert
Pfarrerin Dr. Elena Bondarenko von der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland predigte im Eröffnungsgottesdienst der 12. LWB-Vollversammlung am 10. Mai 2017 in Windhoek, Namibia. Photo: LWF/Albin Hillert

Der 48-köpfige Rat ist das höchste Gremium der Kirchengemeinschaft, das zwischen den Vollversammlungen die Geschäfte des LWB leitet. Die Wahl erfolgt am 13. Mai.

Zur Vollversammlung entsendet jede Mitgliedskirche je nach Größe mindestens eine Delegierte oder einen Delegierten mit Stimmrecht. Entsprechend der LWB-Regularien ist in der deutschen Delegation jedes Geschlecht mit mindestens 40 Prozent vertreten (22 Männer, 19 Frauen). Mit elf jungen Erwachsenen unter 30 Jahren ist die Jugendquote von 20 Prozent der Delegierten ebenso beachtet wie die Ausgewogenheit von Laiinnen und Laien zu Ordinierten (20 zu 21). Die elf deutschen Mitgliedskirchen sind im Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) zusammengeschlossen.

Nach den Regularien sind 41 DNK-Delegierte nach Windhuk zur Vollversammlung gereist, die unter dem Motto „Befreit durch Gottes Gnade“ steht. Etwa 800 Personen nehmen insgesamt daran teil, darunter rund 400 Delegierte aus 98 Ländern. Als höchstes Beschlussgremium der Kirchengemeinschaft legt die Vollversammlung die Ausrichtung des LWB für die nächsten Jahre fest und meldet sich zu Wort bei Angelegenheiten, die das Leben und Zeugnis der Kirchen und der Welt betreffen.

Teilnehmende aus Mitteldeutschland vor dem Abflug vom Flughafen Frankfurt/M.

Bild: Zwölf Teilnehmende der Besuchergruppe aus Mitteldeutschland sind schon mal am 3. Mai vorgeflogen
Zwölf Teilnehmende der Besuchergruppe aus Mitteldeutschland sind schon mal am 3. Mai vorgeflogen

Vor ihrer Abfahrt skizzierten die Teilnehmenden ihre Erwartungen an den Aufenthalt in Namibia. So stehe auch das Begleitprogramm unter der thematischen Erweiterung des Mottos „Befreit durch Gottes Gnade“ mit den Aussagen „Erlösung - für Geld nicht zu haben“; „Menschen - für Geld nicht zu haben“; Schöpfung – für Geld nicht zu haben“. So orientieren sich die Fahrten durch das Land mit Besuchen bei lutherischen Christen und Gemeinden des Landes, um von deren Glaubenserfahrung zu lernen.

Bild: (l.) Elaine-Neuenfels,-Collen-Cunningham-Carola-Ritter,-Kathrin-Wallrabe
Elaine-Neuenfels, Collen-Cunningham-Carola-Ritter und Kathrin-Wallrabe bei der Übergabe des sächsischen Materials für die Frauenvorversammlung

Weiterhin werde in Vorversammlungen der Jugend und der Frauen Fragen von Bildung, Gerechtigkeit und Würde auf dem Programm stehen. Konkret sind Begegnungen mit ehemaligen Kindern vorgesehen, die in der damaligen DDR-Zeit aufwuchsen und jetzt als Erwachsene in Namibia leben. Die Geschichte und das Erbe des deutschen Kolonialismus werden ebenso auf der Tagesordnung stehen, wie auch Umweltthemen „Wüste – Umwelt – Nachhaltigkeit mit Besuchen in der vielfältigen Landschaft.

Der Lutherische Weltbund (LWB) ist eine Gemeinschaft lutherischer Kirchen weltweit. 1947 in Lund (Schweden) gegründet, zählt er inzwischen 145 Mitgliedskirchen, denen rund 74 Millionen Christinnen und Christen in 98 Ländern weltweit angehören. Der LWB handelt als Organ seiner Mitgliedskirchen in Bereichen gemeinsamen Interesses, z.B. ökumenische und interreligiöse Beziehungen, Theologie, humanitäre Hilfe, Menschenrechte, Kommunikation und verschiedene Aspekte von Missions- und Entwicklungsarbeit. Das Büro der Kirchengemeinschaft befindet sich in Genf (Schweiz).(13.5.2017)
 

Bild: Drei sächsische Delegierte (v.l.n.r.) Landesbischof Dr. Carsten Rentzing, OLKR Dr. Peter Meis, Bettina Westfeld und Jugenddelegierte Annemarie Ziehlke.
Drei sächsische Delegierte (v.l.n.r.) Landesbischof Dr. Carsten Rentzing, OLKR Dr. Peter Meis, Bettina Westfeld und Jugenddelegierte Annemarie Ziehlke

Die Delegierte Bettina Westfeld aus Sachsen wurde am 13. Mai in den 48-köpfigen Rat des Lutherischen Weltbundes gewählt. Sie ist aus dem Kirchenbezirk Dresden Mitte und seit 2002 gewähltes Mitglied der Landessynode und bereits seit 2008 nichtordinierte Vizepräsidentin (26./27. Landessynode). Sie ist als Historikerin tätig und recherchiert aktuell zu 150 Jahren Diakonie in Sachsen. Frau Westfeld ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen. Neben ihrem Ehrenamt in der Landessynode ist sie Kuratoriumsvorsitzende der Evangelischen Akademie Meißen und unterstützt den Trägerverein der Stasigedenkstätte Bautzner Straße.

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