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Aktuelles

Kirche am Urlaubsort im Sommer 2017

Sächsische Pfarrer in der Urlauberseelsorger im In- und Ausland unterwegs

Bild: Strand am Mittelmeer

Während der Sommermonate gehen auch in diesem Jahr wieder sächsische Pfarrer im Rahmen der Urlauberseelsorge ins Ausland oder sie tun an deutschen Ferienorten Dienst. Sie unterstützen meist für drei Wochen die dortigen Gemeinden. Gerade in der Urlaubszeit, wo sich Menschen erholen, sind diese für Glaubensfragen offener. Die Tourismusseelsorge im Ausland wird durch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) organisiert, die in diesem Jahr wieder über 130 Pfarrerinnen und Pfarrer in die europäischen Länder entsendet. So können saisonale deutsche Gottesdienste u.a. in Dänemark, Frankreich, Griechenland und Italien sowie in Polen und Ungarn angeboten werden.

Bild: Kirche in Nidden, Kurische Nehrung im heutigen Lettland
Urlauber-Gottesdienste in der ehemaligen deutschen Kirche in Nidden (Kurische Nehrung)

Sächsische Pfarrer gehen in diesem Jahr in Urlaubsorte nach Bayern, Niedersachsen sowie Italien und Österreich. So hat bereits ein Chemnitzer Pfarrer im Ruhestand für drei Wochen seinen Dienst als Urlaubsseelsorger in Cuxhaven (Niedersachsen) angetreten. Danach wird er nach Mayrhofen und Fügen nach Österreich wechseln. Weitere zwei Ruheständler sind oder werden ebenfalls in Österreich am Neusiedler See und in Lienz Dienst tun. Derzeit sind ein junger Pfarrer aus Cunewalde für 14 Tage in Lienz (Tirol) und ein Pfarrer aus dem Vogtland im italienischen Cavallino-Lido an der Adria-Küste (Camper-Kirche).

Ein aktiver Pfarrer aus Großdubrau reist im August zur Urlauberseelsorge mit Bergblick nach Prien am Chiemsee (Bayern) und ein anderer begibt sich aus Schneeberg mit seinem Aufenthalt auf der Nordseeinsel Juist auf Meeresniveau.

Bild: Freizeit und gemeinsames Essen im Freien

Die Urlauberseelsorger bieten wöchentliche Gottesdienste und zusätzliche Veranstaltungen wie Gesprächsabende oder Bibelarbeiten an. Ebenso haben sie für die Urlauber ein offenes Ohr und stehen für seelsorgerische Beratung und Gespräche zur Verfügung. Nach dem Ende ihrer Urlauberseelsorge beginnt für diese Pfarrer dann auch vor Ort freie Ferienzeit.

Die meisten sächsischen Pfarrerinnen und Pfarrer werden jedoch einen normalen Urlaub mit ihren Familien verbringen. Dieser ist wichtig, um sich von dem fordernden Arbeitsalltag im Gemeindepfarramt zu erholen. Diejenigen Pfarrer und Pfarrerinnen, die eine Pfarrstelle in heimatlichen Tourismusgebieten wie beispielsweise in der Sächsischen Schweiz oder im Erzgebirge haben, begleiten dort die Urlaubsgäste. Dazu laden sie zu besonderen Veranstaltungen ein und bieten Kirchenführungen an. Auch viele Kirchenkonzerte stehen in den Urlaubsorten auf dem Programm.

Innerhalb Deutschlands gibt es einen Kurseelsorgeaustausch, der innerhalb einer Landeskirche oder zwischen den Landeskirchen organisiert wird. Während dieser Zeit wohnen die Pfarrer meist in den Pfarrhäusern ihrer Kollegen und unterstützen die Gemeinden vor Ort.(7.7.2017)

Bild: Österreich mit Blick auf See und Berge

Sommerzeit in sächsischen Kirchgemeinden

Urlauberseelsorge im Ausland

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