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Aktuelles

Kongress christlicher Führungskräfte in Leipzig

Verantwortung - Vertrauen - Zukunft

Landeskirche präsentiert sich als „Kirche in der Mitte der Gesellschaft“

Bild: Synodalpräsidentin Gudrun Lindner im Gespräch
Synodalpräsidentin Gudrun Lindner im Gespräch vor der sächsischen Präsentation

LEIPZIG – Vom 18. bis 20. Januar ist Leipzig Treffpunkt von 3.300 engagierten christlichen Unternehmern und Führungskräften. In den Hallen des neuen Messegeländes findet unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“ ein umfangreiches Programm von Vorträgen, Gesprächen und Foren sowie einer Fachausstellung mit 200 Ausstellern aus Wirtschaft, Kirchen, Medien und Dienstleistern statt. Die drei Tage stehen nacheinander unter den Leitworten Verantwortung, Vertrauen und Zukunft. Am 20. Januar wird Landesbischof Jochen Bohl an einem Podiumsgespräch mit dem Titel „Wie wir Zukunft gestalten wollen“ teilnehmen“. Da der 5. Kongress christlicher Führungskräfte auf dem Gebiet der sächsischen Landeskirche stattfindet, engagieren sich auch zahlreiche Personen, Gruppen, und Initiativen aus Sachsen auf dem Unternehmerkongress.
Veranstalter des Kongresses ist die Evangelische  Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-zeitplansysteme (Giengen bei Ulm).

Bild: Landeskirchliche Präsentation auf zehn Tafeln
Landeskirche begrüßt Kongressteilnehmer

Die sächsische Landeskirche präsentiert sich im Eingangsbereich zu den Ausstellungshallen mit einer umfangreichen Präsentation. Unter dem Leitwort „Kirche in der Mitte der Gesellschaft“ begrüßt die Schau mit zusätzlicher PowerPoint-Präsentation die Tagungsteilnehmer. Auf zehn Tafeln werden ausgewählte Schnittpunkte landeskirchlicher Arbeitsfelder und Themenbereiche vorgestellt und durch die Standbetreuung erläutert. Inhaltlich wird deutlich, dass christliche Wertevorstellungen zur DDR-Zeit in gesellschaftspolitischen Fragestellungen in eine Meinungsführerschaft übergingen und somit maßgeblich zur politischen Revolution beitrugen und sie bestimmten. Aus dieser Zeit schöpft die kirchliche Arbeit in Sachsen auch in der Gegenwart Kraft und Legitimation, um sich beispielsweise in bildungspolitischen Fragen einzubringen.

Bild: Stand von Evangelisch in Leipzig
Stand vom Amt für Gemeindedienst in Leipzig

Im Ausstellungsbereich werden die Tagungsteilnehmer ebenfalls durch einen Stand der Leipziger Kirchen begrüßt. Hier stellt das Amt für Gemeindedienst unter der Überschrift „Evangelisch in Leipzig“ eine Präsentation von Beispielen kirchlichen Engagements in der Messestadt vor und betont dessen Anspruch „Kirche auf dem Markt“ zu sein. Weitere Stände vom Berufsbildungswerk in Leipzig, dem CVJM-Landesverband Sachsen, dem Evangelischen Schulzentrum Leipzig sind Beispiele für das Bemühen, mit den bundesweit angereisten Besuchern ins Gespräch zu kommen und für die Region zu werben.

Bild: Landesbischof zwischen Studenten der Hochschulen
Landesbischof Jochen Bohl (v.l.) zwischen Studenten der sächsischen Hochschulen (Foto: Prof. Hildegard Wickel)

Unter der Devise „Mittelpunkt Mensch“ präsentiert sich auch die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH) gemeinsam mit der Fachhochschule für Religionspädagogik und Gemeindediakonie Moritzburg sowie der Hochschule für Kirchenmusik der sächsischen Landeskirche zum Kongress christlicher Führungskräfte. Vertreter dieser drei kirchlichen Hochschulen beantworten allen Interessierten Fragen an einem Stand. Dass bei den kirchlichen Hochschulen Sachsens der Mensch im Mittelpunkt steht, zeigen die hochwertigen Studienangebote, in der die alltägliche Lebenswelt der Menschen zentrales Thema ist. Die Verbindung von praxisnaher Forschung, interdisziplinärer Theoriediskussion, reflektierter Methodenausbildung, musikalischer Praxis, Kreativität und ethischen Diskurs bewährt sich im Spannungsfeld zwischen moderner Wissenschaft und christlicher Tradition. Das Studienfach Theologie ist deshalb wesentlicher Bestandteil aller Studiengänge.

Bild: Ministerpräsident Georg Milbradt
Ministerpräsident Georg Milbradt unterstützt die Zurückführung auf Werte

Wie sich aus den Teilnehmeranmeldungen des Kongresses ergibt, soll jede Dritte aus den neuen Bundesländern sein. Der Anteil von weiblichen Teilnehmern läge immerhin ebenfalls bei einem Drittel, so die Veranstalter.
Am Eröffnungstag besuchte auch der sächsische Ministerpräsident, Professor Georg Milbradt, den Kongress und betonte die notwendige „Zurückführung auf Werte“ in Wirtschaft und Gesellschaft. Immerhin seien viele Menschen „verunsichert“ durch die schnelle Welt. Er sei überzeugt, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit wollten. Das zeige, so der Ministerpräsident, die Jahrhundertflut in Sachsen, wo eine unerwartete und beispiellose Hilfsbereitschaft zu beobachten war. Solche Werte seien wichtig, denn „Nächstenliebe kann nicht abgekauft werden“, so Milbradt.
Angesichts der Situation im Osten, wo die Mehrheit nicht konfessionell eingebunden ist, sieht er dennoch „die christlichen Werte tiefer verankert als die Religionszugehörigkeit“.

Aktuelle Meldungen und Stimmen zum Kongressgeschehen

 

Bild: Stand des CVJM-Landesverband Sachsen
CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Fritz Hähle (h.m.) am Stand des CVJM-Landesverbandse Sachsen

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