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Feier zum 775-jährigen Stadtjubiläum von Pirna

Mehr als 1.000 Besucher nahmen am Gottesdienst auf dem Marktplatz teil

Bild: Ökumenischer Gottesdienst auf dem Markt mit Blick zur Bühne (Foto: Rainer Oettel)
Auch die Christen der Stadt richten ein herzliches Willkommen aus... Gottesdienst auf dem Markt am 15. Juni

Am Wochenende feierte Pirna sein Stadtjubiläum und die Gründung der Stadt vor 775 Jahren. In der großen St. Marienkirche erklangen zu Beginn des Stadtfestes am Freitagabend (13. Juni) geistliche Werke durch Solisten, die dortige Kantorei und die Neue Elbland Philharmonie unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Thomas Meyer. Die Konzertbesucher hörten in der Hauptkirche der Stadt u.a. die Vespermusik von W. A. Mozart sowie als Hauptwerk die Krönungsmesse KV 317.

Bevor sich am Sonntag ein großer Festumzug von der Hauptstraße in Pirna-Copitz über die Elbbrücke in die Altstadt bis zum Tischerplatz in Gang setzte, hatten am Vormittag die Christen der Stadt zu einem Ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz vor die Festbühne eingeladen. Mehr als 1.000 Besucher waren zur gottesdienstlichen Feier gekommen und blickten zur Bühne, wo ein Tisch mit einem schlichten Kreuz aus heimischen Sandstein, Blumen und Kerzen geschmückt war.

Von dort aus gab es Anspiele von Kindern und Erwachsenen und ein Posaunenchor und eine Band gestalteten den Gottesdienst musikalisch. Neben der Superintendentin Uta Krusche-Räder waren alle Pfarrvertreter der Stadt unterschiedlicher  Konfession vertreten.
Ein gemeinsamer Chor aus Pirna und der Partnerstadt Varkaus/Finnland sang gemeinsam vor der Bühne „Geh' aus mein Herz und suche Freud' “.
Mit dem Beitrag der Gemeinden der Stadt sollte in vielfältiger Weise deutlich werden, dass Gott die Quelle des Lebens ist. Immerhin nahmen am Gottesdienst jüngere wie ältere Besucher teil, gleich welcher Konfession oder Weltanschauung.

Um 14:00 Uhr begann der Festumzug in Pirna-Copitz, wo Christen der Stadt gut an ihren bedruckten gelben Schleifenbändern mit der Aufschrift „775 Jahre Christen in Pirna“ zu erkennen waren. Entweder traten sie als Gruppe von Christenlehrekindern der Stadt oder von Kindern der Evangelischen Grundschule in Erscheinung, oder, sie waren einzeln unter anderen Teilnehmern zu erkennen. Viele haben an diesen Tag mit Dankbarkeit auf das gemeinsame Miteinander zurückgeschaut und daraus Hoffnung für die Zukunft geschöpft.(15.6.08)

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