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Arbeitsfelder

Ausstellungen im Haus der Kirche / Dreikönigskirche

HAUS DER KIRCHE / DREIKÖNIGSKIRCHE

Dresden, Hauptstraße 23
Geöffnet: Montag-Freitag: 9 – 18 Uhr, Sonnabend: 10 – 18 Uhr, Sonntag: 10 – 16 Uhr

VON BEIDEN UFERN

Ausstellungsplakat

26. Juni  – 15. August 2010
Werke in der 1. Etage bis 24. 10. verlängert

Hans Georg Anniès, Grafik · Skulptur
Uta Welcker-Anniès, Malerei

Eröffnung: Dienstag, 29. Juni, 18 Uhr

Begrüßung: Dr. Frank Schmidt, Leiter des Kunstdienstes
Einführende Worte: Thomas Gerlach, Radebeul
Musik: Moritz Töpfer, Percussion, Dresden
Nachwort: Angelika Busse, für die Ausstellungsarbeit im Kunstdienst

Der Kunstdienst war dem Grafiker und Bildhauer Hans Georg Anniès (1930-2006) seit Jahrzehnten sehr verbunden. Hans Georg Anniès wäre am 25. Mai 80 Jahre geworden und da seine Tochter sich ebenfalls der bildenden Kunst verschrieben hat, ist uns diese Tatsache Anlass zu diesem ungewöhnlichen Ausstellungsprojekt mit Werken von Vater und Tochter.Das ganze Schaffen von Hans Georg Anniès kreiste um den Baum - wie Prof. Dr. Klaus Hammer so treffend formulierte. Gleichnishaft verkörpert der Baum für uns den Kreislauf des Lebens: Geburt, Vergänglichkeit, Wachsen, Sein, Altern, Tod.
Der BAUM war das Zentrum seines Schaffens. Er inspirierte ihn. Er vermittelte ihm die „lapidare Botschaft vom Wunder der Schöpfung, der Kraft der Stille und vom Mut zur Hoffnung. Seine immerwährende Metamorphose ist zeitlos, bar jeder Mode und immer gültig, gleich der Sehnsucht nach der Unendlichkeit" - so beschrieb Hans Georg Anniès den tieferen Sinn seiner Arbeitsweise. Er entwickelte in diesem Prozess 1973 - 1978 eine einzigartige spezielle Technik: den Holztiefdruck, der einen neuen Weg der Bildfindung darstellt. Ein Detail, ein kleines Stück aus dem Bauminneren wird zum Teil des Ganzen und versinnlicht dadurch das Individuelle im Universellen.
Auch die Formen seiner Skulpturen sind nicht erdacht. Sie entstanden aus der Gesetzmäßigkeit des Baumwachstums (Spirale). "Dem Holz wird keine baumfremde Form aufgezwungen - das hat auch etwas mit Achtung und Demut zu tun" - so Anniès.
Ganz anders die Arbeiten der Tochter. Sind die Werke des Vaters formal, streng, grafisch, meist schwarz-weiß, sprühen die Malereien von Uta Welcker-Anniès vor Farbe und Leidenschaft. Sind die Werke des Vaters spielerisch konstruiert, meist streng geometrisch aufgebaut, so sind die Arbeiten der Tochter ganz Dynamik und Energie, Leidenschaftlichkeit, Emotion und Empfindung, sowohl in Form wie in Farbe. Die Freude, Gefühle und Lebensbejahung auszudrücken, ist wohl alleinige Motivation.
Obgleich die beiden Persönlichkeiten so verschieden wirkten, verband beide eine richtig produktive Künstlerfreundschaft. Der Vater war für die Tochter "ihr liebster Meister".
Uta Welcker-Anniès, geboren 1957 in Zittau, ist gelernte Töpferin und lebt nach langjähriger Tätigkeit als Kunsttherapeutin im Jugendhilfezentrum des Diakonenhauses Moritzburg seit 2003 als freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in Moritzburg. Sie absolvierte die psychotherapeutische Ausbildung am HIGW in Hamburg und arbeitete von 1999 - 2005 mit Suchtpatienten.

 

 

 

EINBLICK - AUSBLICK

Plakat zur Ausstellung

15. April – 30. Mai 2010

Christine Wahl, Dresden
Arbeiten auf Papier

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 14. April, 18 Uhr 
Begrüßung: Dr. Frank Schmidt, Leiter des Kunstdienstes
Einführende Worte: Heinz Weißflog, Dresden
Musik: Anett Baumann, Solovioline, Mitglied der Staatskapelle Dresden
Nachwort: Angelika Busse, für die Ausstellungsarbeit im Kunstdienst

Anlässlich ihres 75. Geburtstages ehrt der Kunstdienst Christine Wahl mit einer Ausstellung und will EIN- und AUSBLICK geben in ein Werk der leisen und sensiblen Sprache, der Poesie in der Malerei. In ihrer sehr persönlichen Stilsprache behauptet sie sich in einer „bedeutenden Reihe guter Zeichner, die sich von Dresden und Berlin ausgehend zusammenfanden in der Strömung eines neuen Intimismus, einer Kunst des Leise-Sagens in Abwehr gegen das Phrasengedröhn ideologisierter Kunstpolitik diktatorischer Regime, aber auch gegen die Abseitigkeiten bloß formaler Neuerungen.“ (Diether Schmidt)
Ganz gleich ob in den Landschaften, Stilleben oder Porträts ist das Momentane der Befindlichkeit bestimmend und festgehalten. Ihre Gestimmtheit findet Ausdruck in den vielen Dingen, mit den sie sich umgibt und die sie wahrnimmt, die sie zum Vorbild ihres Abbildes wählt. Melancholie, Sehnsucht nach Harmonie, Schönheit und zugleich Tragik des Alltäglichen schwingen in und durchziehen Christine Wahls Werke. Leichtigkeit und Leidenschaft-lichkeit kommt in der Linienführung und Farbgebung zum Ausdruck. Lineare Bündelungen und fließende, oft sich verknäuelnde Liniengespinste sind wichtige Elemente der Komposition. Farben akzentuieren und höhen die Zeichnung. Die Zeichnung selbst bildet meist den Ausgangspunkt und das Zentrum jeder Arbeit.

Christine Wahl wurde 1935 in Glashütte, am Fuße des Osterzgebirges geboren. 1953-58 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei den Professoren Hans Theo Richter und Max Schwimmer und bekam ihr Diplom 1958 in Freier Grafik. Seitdem ist sie freischaffend tätig in Dresden. 1962-66 Externstudium für Anglistik an der Universität Leipzig. Arbeit als Übersetzerin und Dolmetscherin machte sie frei von Zwängen der Auftragskunst des „sozialischen Realismus“. 1965 Drucklehrgang für Lithografie bei Heinz und Elly Schreiter, Dresden und 1965-66 Förderstipendium des Kulturfonds zur Arbeit in den Werkstätten von Herbert Tucholski (Radierung) in Berlin. Studienreisen verfeinern ihren Malstil. Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, sowie Werkstandorte in Museen und privaten Sammlungen belegen ihre große Anerkennung.

DIALOGY S VLÁKNEM - DIALOG MIT GEWEBE · Eva Damborská

22. Oktober – 22. November 2009

HALB-ZEIT · Mechthild Mansel

30. Juli – 6. September 2009

 

 

 

 

DORFKIRCHEN IM OSTERZGEBIRGE · Lothar Künne

4. Dezember 2008 - 18. Januar 2009

 

 

 

 

ACHER - DER ANDERE · Marion Kahnemann

5. September - 19. Oktober 2008

 

 

 

 

KULTUR-ERBE: BEWAHREN! PFLEGEN! · Evelyn Richter u. a.

18. Juli - 31. August 2008

 

 

 

 

NEUE ARBEITEN · Jutta Walther-Schönherr

23. Mai – 26. Juni 2008

 

 

 

 

UNTER OFFENEM HIMMEL · Manfred Beyer

11. Januar – 24. Februar 2008

 

 

 

 

FINALE · Ursula Schmidt

12. April – 28. Mai 2007






 

REQUIEM · Waltraud Geisler, Klaus Kuhrmann

1. März - 9. April 2007

 

 

 

 

 

DREIKÖNIGSKIRCHE / Kirchenraum

Dresden, Hauptstraße 23
Geöffnet: Montag-Freitag: 9 – 18 Uhr, Sonnabend: 10 – 18 Uhr, Sonntag: 10 – 16 Uhr

DIE SIEBEN LETZTEN WORTE JESU AM KREUZ

12. Februar – 25. März 2008

Mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Rena N, Berlin, Heidelberg, Bad Malente

Einbeziehung der Bilder in den
Gottesdienst am Karfreitag, 21. März, 10 Uhr

Die Künstlerin Rena N schuf 1998 einen Zyklus von sieben Bildern zu den „Sieben letzten Worten Jesu am Kreuz“ und bezieht sich in ihrer Malerei auf die sakrale Komposition von Jürgen Essl für Chor und Flöte, die diese sieben letzten Worte Jesu am Kreuz rezitiert. Der 20 minütige Konzertmitschnitt vom 9.1.1998 der Musikhochschule Lübeck wird mittags 13 Uhr bis 5. März montags – freitags, danach nur freitags in der Ausstellung zu hören sein. Der Malerin ist die Darstellung menschlicher Grenzsituationen wie Schuld, Angst oder Verzweiflung, aber auch Liebe und Hoffnung eine große Herausforderung.

Rena N
1992-97 Gaststudium der Kunstgeschichte an der Uni Kiel, Schwerpunktthema: Kunst des 20. Jahrhundert und deren Utopien bei Dr. Lange und Prof. U. Kuder. Während des Studiums Mal- und Zeichenunterricht im Atelier Dieter Wien (Eutin) u.a. Fassadenmalerei und weitere Ausbildung bei Iris Roersch in Kiel. 1997 im Zusammenhang mit dem Bildhauersymposium in Eutin/Galerie Schloßgarten, gemeinschaftliches plastisches Arbeiten mit dem Bildhauer M. Sazesh (Carrara/Italien). Seit 1998 Beschäftigung mit der Steinbildhauerei unter Anleitung von Lars Korten, Kiel. 2003 künstlerische Gestaltung des Jahreskalenders der Druckerei Baginski & Krahn, Lübeck. Im selben Jahr Gründungsmitglied des Kunstvereins Kunstraum B (wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst) in Kiel. Dort ist Rena N ständig mit Arbeiten vertreten. Mitglied bei multiple art Schleswig/Holstein.

Jürgen Essl studierte Kirchenmusik und Orgel in Stuttgart, Bordeaux und Wien. 1988 erstes Orgelwerk, die „Toccata in e“. Seitdem komponiert J. Essl größtenteils Auftragswerke für Orgel, Chor, Klavier und diverse Besetzungen u. a. zum Hauptgottesdienst des Katholikentages 1991. In seinen Werken vermischen sich u.a. Elemente des modern jazz mit formalen und strukturellen Aspekten älterer Musik. Jürgen Essl war seit 1997 Professor für Orgel und Improvisation/Liturgisches Orgelspiel an der Musikhochschule in Lübeck, lebt heute in Stuttgart.

Zyklus von Rena N


 

HAUS DER KIRCHE / DREIKÖNIGSKIRCHE  Foyer des Kunstdienstes

Dresden, Hauptstraße 23, 4. Etage
Geöffnet: Montag-Freitag: 9 – 18 Uhr

FRIEDRICH PRESS

Dauerausstellung

Blick in die Ausstellung

Diese Ausstellung gibt die Möglichkeit, einen Überblick der letzten und bedeutendsten Schaffenszeit im bildhauerischen Werk des Dresdner Künstlers Friedrich Press (1904-1990) zu gewinnen. Einige Zeichnungen, Fotografien und Ausstellungskataloge ergänzen die Präsentation.

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