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Arbeitsfelder

Ausstellungen in der Kreuzkirche Dresden

KREUZKIRCHE Dresden, Altmarkt

Öffnungszeiten (außer Veranstaltungen):
Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr, So 12-18 Uhr

NARRENTANZ

Ausstellungsplakat

26. April – 9. Juni 2013

Reinhard Springer, Dresden, Malerei und Grafik

Eröffnung: Donnerstag, 25. April, 18 Uhr
Begrüßung: Joachim Zirkler, Pfarrer der Kreuzkirche
und Dr. Frank Schmidt, Leiter des Kunstdienstes
Worte zur Ausstellung: Heinz Weißflog, Dresden
Musikalische Umrahmung: Gennady Nepomnjashchy, Klarinette, Dresden
Nach-Wort: Angelika Busse, Ausstellungsarbeit im Kunstdienst

Der Dresdner Maler und Grafiker Reinhard Springer begeht in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Wenig andere Künstler beschäftigen sich so sehr mit Themen, die die Existenz des Menschseins an sich angehen: Die Auseinandersetzung mit dem Leben und Tod, mit Behinderung, Krankheit, Gebrechlichkeit, damit verbunden das Ausgestoßensein. Es sind Themen, die berühren, anrühren und unter die Haut gehen, die lieber verdrängt werden. Es sind Themen, denen sich Galerien nicht so gern annehmen. Doch es sind Themen, denen sich jeder Mensch irgendwann stellen muss.
Reinhard Springer tut das in einer seltenen Konsequenz. Er nahm schon während des Studiums an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Prof. Kettner und Günter Tiedeken eine Auszeit als Pfleger im Katharinenhof in Großhennersdorf, einer Einrichtung für behinderte Menschen. Im Pathologischen Institut Darmstadt zeichnete er 1991 bei Sektionen. Seine Folgen zu Behinderten und Obdachlosen führten ihn schließlich über den „Tröstenden Tod“ (1994) zu der Serie „Reigen“, ein berührendes Ensemble von tanzenden Skeletten auf mürben, geschundenen Bildgründen. Die Werke zum Thema „Der Tanz um das Goldene Kalb“ gehen noch weiter, heraus aus dem Individuellen, hin in sich im Laufe der Menschheit immer wiederholende gesellschaftliche Zusammenhänge. Zeitlos sind alle seine Themen – nachdenklich, berührend, aufrüttelnd und von exzellenter künstlerischer Qualität.

 

 

 

 

BILDER ZUM ALTEN TESTAMENT AUS HEUTIGER SICHT

14. Juni – 4. August 2013

Manfred Eckelt, Dresden, Malerei

Eröffnung: Montag, 17. Juni, 18 Uhr

 

 

 

 

Bild: Lichtschrift-Installation
Foto: Hans Strehlow, Dresden

Aus der Kreuzkirche in Dresden

Lichtinstallation als Teil des MNEMOSYNE-Wasserkunst-Weges der Künstlerinnengruppe Dresdner Sezession

Die Kieler Künstlerin Gudrun Wassermann bringt in der abendlichen Dämmerung für zwei Stunden auf dem Gehsteig vor der Kreuzkirche, Nähe Portal D, in Richtung Rathaus, Zeilen des biblischen Textes aus Jeremia 14,3 zum leuchten:
Die Großen schicken die Kleinen nach Wasser
aber wenn sie zum Brunnen kommen
finden sie kein Wasser
und bringen ihre Gefäße leer wieder

Diese blaue Lichtschrift-Installation will als Zeichen der Erinnerung im Auf und Ab von Zeit und Raum gleich den Gezeiten sensibel machen für die Bedeutung von Wasser und Abwasser einer Stadt und ins kulturelle Gedächtnis rufen, dass neben der Kreuzkirche einst der Kaitzbach floss.
Die Installation ist seit dem 12. April 2006 zu sehen.

DIE HEILIGE FAMILIE – DIE FAMILIE (heute) UNTERM WEIHNACHTSBAUM

1. Dezember 2012 – 13. Januar 2013

 

 

 

 

STEIN UND FARBE · Karlheinz Georgi, Matthias Jackisch

29. September – 25. November 2012

 

 

 

 

MENSCHEN UNTERM KREUZ · Klaus Drechsler

8. März – 22. April 2012

 

 

 

 

GLUT STATT ASCHE · Gegen Krieg und Gewalt II

21. Januar – 4. März 2012

 

 

 

 

LICHT DER WEIHNACHT

27. Oktober 2010 – 25. Januar 2011

 

 

SEHNSUCHT NACH DEM PARADIES

18. Juni – 8. August 2010

 

 

 

 

UNSERE ZEIT IN GOTTES HÄNDEN · Gertraude Seidel

18. Juni – 9. August 2009

 

 

 

 

VOM INNEHALTEN UND AUFBRECHEN

29. November 2008 – 11. Januar 2009

 

 

 

 

ZEITZEICHEN · Matthias Klemm

5. Juli – 19. August 2007

 

 

 

 

 

SCHÖPFUNG · Gottfried Zawadzki

8. März - 22. April 2007

 

 

 

 

 

GEGEN KRIEG UND GEWALT

18. Januar - 4. März 2007
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