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Arbeitsfelder

Ausstellungen in der Kreuzkirche Dresden

KREUZKIRCHE Dresden, Altmarkt

Öffnungszeiten (außer Veranstaltungen): täglich 11-15 Uhr
ab 13. Februar 10-17 Uhr, montags immer bis 18 Uhr, ab März 10-18 Uhr

GLUT STATT ASCHE

Plakat zur Ausstellung

21. Januar – 4. März 2012

Ausstellung Gegen Krieg und Gewalt II
Malerei · Grafik · Fotografie · Collage · Skulptur

Wolfgang Bruchwitz · Hubertus Giebe · Bernd Hanke · Klaus Hirsch · Volkmar Kühn · Marita Kühn-Leihbecher · Wolfgang Petrovsky · Jürgen Schieferdecker · Christine Schlegel · Frank Voigt

Eröffnung: Dienstag, 24. Januar, 18 Uhr
Begrüßung: Joachim Zirkler, Pfarrer der Kreuzkirche und
Dr. Frank Schmidt, Leiter des Kunstdienstes
Worte zur Ausstellung: Dr. Hans-Ulrich Lehmann,
Oberkustos i. R., Kupferstichkabinett Dresden
Musikalische Umrahmung: Holger Gehring, Organist der Kreuzkirche
Nach-Wort: Angelika Busse, Ausstellungsarbeit im Kunstdienst

Anlässlich des 13. Februar, dem Tag der Zerstörung Dresdens, planen Anhänger der Neonazis wieder Aufmärsche in Dresden. In unserer Zeit ist es Aufgabe, das friedliche Gedenken in den Geschichtszusammenhang des Krieges zu stellen. Und das Resultat – die Zerstörung Dresdens – hat ihre Ursache in dem Krieg, der von Deutschland ausging.
Die erste Ausstellung 2012 ist daher zu diesem Thema gewählt. Vor 5 Jahren haben wir in diesem gleichen Zeitraum schon einmal ein Ausstellungsprojekt >Gegen Krieg und Gewalt< durchgeführt. Gewalt liegt leider in der Polarität des Menschen und wir kennen das Problem seit deren Existenz. Das Gebot „Du sollst nicht töten“ ist radikal und zugleich grundlegend. Ein Leben in Frieden und Gewaltfreiheit ist Wunsch und Hoffnung der Menschheit. Doch immer wieder sind Gewalt und Kriege bittere Realitäten. Dass es immer ein Menschheitstraum bleibt, auch eine Vision, ist wie Glut in die Herzen der Menschen gelegt und entflammt von Generation zu Generation neu. Die Ausstellung in der Kreuzkirche möchte leidenschaftlich mit künstlerischen Mitteln aufrütteln, sich gegen Krieg und Gewalt zu stellen. Die Zerstörung Dresdens am 13. Februar ist der Auslöser zur Ausstellung, sie will aber nicht an diesem Beispiel haften bleiben. >Gegen Krieg und Gewalt< ist ein weites Thema, das nicht nur geschichtlich und politisch gesehen werden kann und soll.

Bild: Lichtschrift-Installation
Foto: Hans Strehlow, Dresden

Aus der Kreuzkirche in Dresden

Lichtinstallation als Teil des MNEMOSYNE-Wasserkunst-Weges der Künstlerinnengruppe Dresdner Sezession

Die Kieler Künstlerin Gudrun Wassermann bringt in der abendlichen Dämmerung für zwei Stunden auf dem Gehsteig vor der Kreuzkirche, Nähe Portal D, in Richtung Rathaus, Zeilen des biblischen Textes aus Jeremia 14,3 zum leuchten:
Die Großen schicken die Kleinen nach Wasser
aber wenn sie zum Brunnen kommen
finden sie kein Wasser
und bringen ihre Gefäße leer wieder

Diese blaue Lichtschrift-Installation will als Zeichen der Erinnerung im Auf und Ab von Zeit und Raum gleich den Gezeiten sensibel machen für die Bedeutung von Wasser und Abwasser einer Stadt und ins kulturelle Gedächtnis rufen, dass neben der Kreuzkirche einst der Kaitzbach floss.
Die Installation ist seit dem 12. April 2006 zu sehen.

LICHT DER WEIHNACHT

27. Oktober 2010 – 25. Januar 2011

 

 

SEHNSUCHT NACH DEM PARADIES

18. Juni – 8. August 2010

 

 

 

 

UNSERE ZEIT IN GOTTES HÄNDEN · Gertraude Seidel

18. Juni – 9. August 2009

 

 

 

 

VOM INNEHALTEN UND AUFBRECHEN

29. November 2008 – 11. Januar 2009

 

 

 

 

ZEITZEICHEN · Matthias Klemm

5. Juli – 19. August 2007

 

 

 

 

 

SCHÖPFUNG · Gottfried Zawadzki

8. März - 22. April 2007

 

 

 

 

 

GEGEN KRIEG UND GEWALT

18. Januar - 4. März 2007
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