Navigation überspringen

Forum

Hier ist Ihre Meinung gefragt. Reden Sie mit und tauschen Sie sich im Forum unter evangelisch.de mit anderen Menschen aus.

Chat

Kommen Sie ins Gespräch und finden Sie in unserem Chat neue Freunde!

Arbeitsfelder

Weitere Ausstellungen

ST.-JAKOBI-KIRCHE · CHEMNITZ

Innere Klosterstraße / Jakobikirchplatz · 09111 Chemnitz · Tel.: (0371) 676 19 12
Geöffnet: Montag-Samstag 10 bis 16 Uhr, Sonntag nach dem Gottesdienst bis 16 Uhr

AM ANFANG WAR ...


11. Mai – 15. August 2010

Gepa Klingmüller, Malerei, Düsseldorf

Der Bildzyklus AM ANFANG WAR ... – Bildgedanken zur Genesis und zu den Büchern Mose – entstand 2001 und umfasst 49 Arbeiten mit Wasserfarbe auf getöntem Karton gemalt und mit farbiger Kreide überhöht. Die Bildthemen entsprechen dem Bibeltext der Genesis, lösen sich aber dann davon, um beispielhafte Szenen aufzugreifen, die die weitere Entwicklung der Menschen in den Büchern Mose reflektieren. Sie treten in einen neuen inhaltlichen Zusammenhang.
Die Künstlerin will den Bilderzyklus nicht als Illustration des Bibeltextes verstanden wissen. Er erfasst den Gedanken, der die Bücher Mose wie ein roter Faden durchzieht: Leben als Einheit von Gott und Menschen – ihr Sinnbild ist der Regenbogen. Die Folge und jedes einzelne Bild erinnern eher an eine Metapher, die einen komplexen Inhalt sammelt und, wie durch ein Prisma gesehen, in viele Farben spaltet und spiegelt und dann auf eine andere Ebene erhebt.
Für Gepa Klingmüller stellt sich dabei immer wieder die Frage, ob der Mensch sich „entwickelt“ hat, ob der Mensch, der heute lebt, arbeitet und entscheidet, noch der gleiche „menschliche“ Mensch ist, von dem Mose berichtet, oder ob es seitdem eine Entwicklung zum „Menschen“ gegeben hat?

Gepa Klingmüller wurde 1930 in Halle geboren und wuchs in Berlin und Bremen auf. Nach dem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf arbeitete sie als Kunsterzieherin an einem Düsseldorfer Gymnasium bis sie 1982–1995 als Professorin im Bereich Erziehungswissenschaften an der Universität Köln lehrte.
Seit 1974 Ausstellungen und Beteiligungen u. a. in Düsseldorf, Münster, Bayreuth, Paderborn, Koblenz, Krefeld, Heidelberg, Warschau, Lódz, Wesel.

Blick in die Ausstellung

 

 

 

 

ZENTRALSTELLE FÜR PERSONALVERWALTUNG

der Ev.-Luth. Landeskiche Sachsens, Budapester Str. 31, 01069 Dresden
Geöffnet: Montag – Freitag 9-15 Uhr · Tel.: (0351) 4692-830

Logos

29. April – Oktober 2010

Mechthild Mansel, Leipzig/Dresden, Malerei und Grafik

Mechthild Mansel ist eine ungemein vielseitig arbeitende Künstlerin und lebt ihre große Intensität künstlerisch tätig zu sein sehr leidenschaftlich und konsequent im stetigen Wechsel des Lebens- und Arbeitsortes und im Arbeiten in unterschiedlichen Techniken im Maleratelier in Leipzig und der Druckwerkstatt in Dresden. An jedem Ort ist sie ganz sie selbst: das heißt aufrichtig, unkompliziert, intuitiv, kraftvoll als Malerin oder Grafikerin. Bewegung ist wohl ihr inneres und äußeres Lebens-prinzip. Dieser Arbeits- und Lebensstil fordert einerseits sehr strenge Konsequenz und regt anderer-seits ihre schöpferische Tatkraft ungemein an. Wenn man sie selbst und die Fülle ihrer Werke erleben darf, ahnt man die Schaffenslust und Intensität ihres Willens des Gestaltens und Formens.
Die Malerei von Mechthild Mansel ist geprägt von Licht und Farbe, von Bewegung und Rhythmus, von einer „unkomplizierten, intuitiven Bildsprache, die sich als ungemein frische, gefühlsbetonte Farbexplosionen“ entladen. Es entstehen Bildfindungen „von großer magischer Kraft“, leidenschaftlicher Formensprache, weit weg von jeder Art von Gegenständlichkeit. Anders in der Grafik, hier arbeitet sie an der Figur, am Menschen in seiner inneren Bewegtheit. „Bewegung macht sie in heftigen Strukturen nachempfindbar. Das Umschreiben der Figuren ist dabei ein Akt nachvollziehender seelisch-körperlicher Simulation über die Hand und die Radiernadel auf die Metallplatte. Ein Akt der Erlösung, sinnlich und geistig zugleich.“ Die Dichte der Linienführung lässt Anteilnehmen am Kennenlernen und Findungsprozess.
Mechthild Mansel wurde 1959 in Dresden geboren, studierte 1979 Landschaftsarchitektur an der TU Dresden, 1984 Dipl.-Ing., Zusatzstudium Architekturbezogene Künstl. Gestaltung an der HfBK Dresden, 1989 Studium Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, 1994-95 Studium an der Accademia di Belle Arti di Firenze/Italien, u. a. 1996 Arbeitsaufenthalt in St. Henri bei Toulouse/Frankreich; Reisen nach New York und in Schweizer Museen. Seit 1997 freischaffend tätig.

 

 

 

ATRIUM DES LANDESKIRCHENAMTES

der Ev.-Luth. Ladeskirche Sachsens, Lukasstraße 6, 01069 Dresden
Geöffnet: Montag - Freitag  8 - 16 Uhr · Tel.: (0351) 4692-0

SINNBILDER – Das dritte Haus


ab 15. März 2010

Christian W. Neuber, Dresden

Die Ausstellung SINNBILDER – Das dritte Haus – von Christian W. Neuber ist vom 10. März bis 11. April 2010 im Foyer und 1. Etage des Haus der Kirche/Dreikönigskirche in Dresden aus Anlass der Vollendung seines sechsten Lebensjahrzehntes zu sehen. Eine Erweiterung zu dieser Ausstellung finden Sie in den drei Etagen des Atriums im Ev.-Luth. Landeskirchenamt Sachsens in der Lukasstraße 6. in Dresden.
Auch hier wollen scheinbar skizzenhafte Darstellungen Unsichtbares sichtbar machen in der dem Künstler eigenen Leuchtkraft. Es sind Darstellungen von Wahrnehmungen des Flüchtigen. Besonders das Erleben der Musik sind Quelle der Inspiration. Fast alle Arbeiten entstehen ohne Vorzeichnung, aber einer durchdachten gedanklichen Vorarbeit und werden im wahrsten Sinne des Wortes flüssig aus der Hand niedergeschrieben, werden als synonyme Erzählungen der Wirklichkeit zu SINNBILDERN. Sie zeichnen sich durch starke Kontraste aus, wobei immer die Farbe die Form bildet, zum Teil figürlich oder informell wiedergegeben.
Christian W. Neuber leitete in der Zeit von 1991 bis 2006 als lehrberechtigter Künstler eine Kinder- und Jugendmalschule. Auch die Arbeit mit Kindern und Behinderten inspirierte ihn zu optimistischem, impulsivem Ausdruck. Als vielseitiger, fantasiereicher Künstler arbeitet er in ganz verschiedenen Techniken: mit Pinsel, Spachtel und Walze, mit Bleistift flüssig, Moorlauge, Tusche, in wasserlöslichen Lasurtechniken, auch im Auswasch- und Aussprengverfahren.

Christian W. Neuber wurde 1950 in Großschirma bei Freiberg geboren,
1970 Facharbeiter als Werbefachmann, 1974 Abschluss der Abendakademie an der HfBK Dresden.
1974 Immatrikulation an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Verhinderung des Diploms aus politischen Gründen. Es folgten Tätigkeiten in verschiedensten Berufen u. a. als Hausmeister, Mitgestalter des Dresdner Striezelmarktes, 1985–89 arbeitslos. 1990 verschiedene kulturpolitische Tätigkeiten.
Erst nach 1991 wurde die freie künstlerische Berufsausausübung möglich, 2008 erfolgte die hoheitliche Rehabilitation der akademischen Laufbahn.

Blick in das Atrium des Landeskirchenamtes

 

 

RECHNUNGSPRÜFUNGSAMT

der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Caspar-David-Friedrich-Straße 5, 01219 Dresden
Tel.: (0351) 4692-441

Josef und Potiphars Weib, Johannes Feige, Holzschnitt, um 1975

Blätter zur Bibel

ab 20. Oktober 2009

Johannes Feige, Glauchau-Gesau / Holzschnitte

Johannes Feige ist jederzeit ein unbeugsame Künstler, der aus der Quelle seines zutiefst christlichen Glaubens schöpft, hauptsächlich zu biblischen Themen. Er knüpft an die Traditionen der Brücke-Künstler. In der elementaren Technik des Holzschnittes bringt er sein künstlerisch-religiöses Credo auf eine wirkungsvolle Formel. Man merkt den Blättern die Spröde des Holzes sowie den Drang nach Einfachheit, Klarheit und Ursprünglichkeit an. Sie wirken in ihrer Direktheit und den kräftigen flächigen Schwarzweißkontrasten. Die Holzschnitte sind häufig großformatig angelegt, blockhaft schwer, erdverbunden und von suggestiver Wirkung. Typisch für Johannes Feige ist die Einbeziehung der Maserung, die Mitsprache des Materials als Gestaltungselement.
Johannes Feige wurde 1931 in Crimmitschau geboren, nach einer Tischlerlehre arbeitete er 1956 als Gebrauchswerber und besuchte 1962  die Mal- und Zeichen-schule bei Prof. Michel in Zwickau. Seit 1968 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler/BBK. 1978-82 Dozent an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Außenstelle Oederan. Er lebt und arbeitet in Glauchau-Gesau. Eine Vielzahl seiner Werke befinden sich in Museen ganz Deutschlands, in Privatsammlungen, im Holocaustmuseum Jerusalems und im Sinai-Kloster Ägyptens.

 

 

DOM ST. PETRI · BAUTZEN

Montag – Sonnabend: 10 – 17.30 Uhr · Sonntags: 13 – 17.30 Uhr

HOMELESS

Plakatmotiv

10. April - 15. September 2009

Grafik und Malerei · Reinhard Springer, Dresden
Skulptur · Konstanze Feindt Eißner, Dresden

Matinee:  Pfingstmontag, 1. Juni 2009, 11.45 Uhr
in Anwesenheit der Künstler

Einführung: Heinz Weißflog, Dresden
Musikalische Umrahmung: KMD Matthias Pfund, Orgel, Bautzen
10.30 Uhr Gottesdienst, Predigt: Pfarrer Burkart Pilz, Bautzen

Die Präsentation will aufmerksam und sensibel machen, zum bewussten Hin- und nicht Wegsehen anregen. HOMELESS bedeutet heimatlos, obdachlos, wohnungslos, unbehaust. Dieser Titel will alle Art von Heimatlosigkeit einschließen, auch die innere, den Mangel an seelischer Behaustheit, Geborgenheit und Schutz.
Die beiden Künstler Reinhard Springer und Konstanze Feindt Eißner nähern sich diesem Thema auf unterschiedliche Weise: bildhaft-zweidimensional und räumlich-plastisch. Beiden ist das Thema Mensch in seiner Einmaligkeit, Würde, Verletzbarkeit und Einsamkeit innerstes Anliegen.

Reinhard Springer ist ein bedächtiger, abwägender Arbeiter, der seinen Stoff lange in sich tragen kann, bis er die bildnerische Form gefunden hat. Ausgangspunkt bleibt das sinnliche Erlebnis einer Landschaft, einer Stadt und vor allem aber der Mensch als Kreatur. Die Bilder lassen eine dialektische Einheit von Denken und Malen in ihrer Vielschichtigkeit erkennen. Die Befindlichkeit, das Erschüttertsein, die Erkenntnis der Labilität unseres Daseins schwingt mit.
1953 in Dresden geboren. 1976-79 Abendstudium, 1979-81 Studium an der HfBK Dresden. 1985 Grafik-Diplom, Sonderpreis des Ministers für Kultur. 1985-89 Studienaufenthalte im Katharinenhof / Großhennersdorf. 1991 Studienaufenthalt im Pathologischen Institut Darmstadt, Entstehung von Zeichnungen aus dem Sektionssaal. Seit 1990 Beschäftigung mit Radierung, Algrafie, Zeichnung, Mischtechnik auf Papier, Ölmalerei.
Arbeiten befinden sich in öffentlichem und privaten Besitz im In- und Ausland.

Die Entschiedenheit von Konstanze Feindt Eißners Formwillen und Formbewusstsein führt zu großer Klarheit und Schönheit. Ihr Anliegen ist die Konzentration auf das Wesentliche, das Innerliche. Die Suche nach Stabilität verschmilzt mit dem Wissen um die Labilität von allem Sein, das Fragmentarische der Form entspricht dem Wissen um deren Unvollkommenheit. Der Betrachter erlebt sinnlich einerseits die stille Harmonie der fließenden Formen, andererseits eine beunruhigende, innere Spannung der jeweiligen „Sinnfigur“.
1966 in Dresden geboren. 1982-86 Abendstudium und Förderklasse, 1986-89 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, 1991 Diplom. Seit 1993 freiberufliche Bildhauerin. 1995 Sächsischer Staatspreis für Design (Teampreis). 1999 Aufnahme in die Künstlerinnengruppe "Dresdner Sezession 89". 2002 „Anerkennung" im Ruth Leibnitz-Preis-Wettbewerb Neue Sächsische Galerie Chemnitz. 2003 1. Preis im Kunstwettbewerb der Stadt Pirna für ein Denkmal "Opfer von Gewalt und Vertreibung".
Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum und in Privatbesitz im In - und Ausland

Schriftgrösse
[A]
[A]
[A]
Link-Tipps