Weitere Ausstellungen
ST.-JAKOBI-KIRCHE · CHEMNITZ
Innere Klosterstraße / Jakobikirchplatz · 09111 Chemnitz · Tel.: (0371) 676 19 12
Geöffnet: täglich 11 bis 15 Uhr
GLORIA IN EXCELSIS DEO

1. Februar – 17. Mai 2012
Yuriko Ashino, Ulla Andersson, Brigitte Bretschneider, Klaus Drechsler, Sabine Gumnitz, Christine Heitmann, Reinhold Herrmann, Christiane Latendorf, Gerda Lepke, Matthias Jackisch, Manuela Neumann, Luc Saalfeld, Annerose Schulze, Fritz Peter Schulze, Gabriele Seitz, Reinhard Springer, Carla Weckeßer, Helmut Weisbach
Malerei, Grafik, Fotografie, Textil, Skulptur
Zu den grundlegenden Lebensäußerungen gehört das Singen und Musizieren. Es spricht emotional stark an und befördert das Miteinander, das Miteinander der Musizierenden wie der Zuhörenden. Nicht nur in der Weihnachtszeit wird gern gesungen, musiziert und der Musik gelauscht. Lieder und Musik beziehen sich auf das ganze Leben, auf alle Jahreszeiten und Zeiten im Kirchenjahr. Zu fast allen Anlässen ist Musik ein bereicherndes Element.
Das Jahr 2012 wurde innerhalb der Lutherdekade dem Thema MUSIK unter dem Titel >Reformation und Musik< gewidmet. So liegt es nahe, dem Musizieren mit Mitteln der bildenden Kunst nachzuspüren und in einer Ausstellung zu präsentieren. Künstlerinnen und Künstler aus Kontakten des Kunstdienstes geben mit ihren Werken in den verschiedensten Techniken Impulse zu diesem Thema.
Martin Luther hat stets davon gesprochen, dass die Musik von Gott geschaffen wurde und ein besonderes Geschenk Gottes für uns Menschen sei. Die Musik wird eine „Herrin und Regiererin der menschlichen Gefühle“ genannt – so führt es Dr. Stephan Goldschmidt in einem Referat zu diesem Themenjahr aus. Musik löst Gefühle aus, kann fröhlich stimmen oder zur Melancholie reizen. Das hat Luther erkannt und vermutlich selbst immer wieder so erlebt. Dabei gab Luther besondere Bedeutung dem Kirchenlied. Text und Musik bereichern sich gegenseitig und bilden ein Stück emotionale Verkündigung.
Dieser Ausstellung haben wir den Titel GLORIA IN EXCELSIS DEO – >Ehre sei Gott in der Höhe< gegeben. Musizieren und Singen bedeutet auch Gott loben und preisen, ehren und danken. Neben Darstellungen von Musizierenden und Hörenden im weitesten Sinne sind auch Schriftgrafiken besonderer Lieder und Texte zum Thema Musik in der Ausstellung zu finden.
ZENTRALSTELLE FÜR PERSONALVERWALTUNG
der Ev.-Luth. Landeskiche Sachsens, Budapester Str. 31, 01069 Dresden
Geöffnet: Montag – Freitag 9-15 Uhr · Tel.: (0351) 4692-830

24. März – 30. September 2011
Almut-Sophia Zielonka, Bautzen, Malerei und Grafik
Kunstgespräch am 18. Mai, 15 Uhr
Almut-Sophia Zielonkas Malerei ist geprägt von großer Klarheit und starker Empfindsamkeit. Ihr Interesse gilt der Lebendigkeit der sichtbaren Dinge ebenso wie all dem, was wie eine unsichtbare innere Welt das menschliche Dasein durchdringt und beherrscht. Mythologische Themen spiegeln zeitlos wiederkehrende seelische und gesellschaftliche Tatsachen. In der präzis technischen Umsetzung der Bilder ist die Tiefgründigkeit genauso wie die große handwerkliche Fähigkeit der Künstlerin zu spüren.
ATRIUM DES LANDESKIRCHENAMTES
der Ev.-Luth. Ladeskirche Sachsens, Lukasstraße 6, 01069 Dresden
Geöffnet: Montag - Freitag 8 - 16 Uhr · Tel.: (0351) 4692-0
ZITRONEN IM SCHNEE

21. November 2011 – 30. April 2012
Zeichnungen zu biblischen Themen
Angelika Quentin, Brockwitz
Eröffnung: Dienstag, 13. Dezember, 17 Uhr
Begrüßung: Dr. Johannes Kimme, Präsident des Landeskirchenamtes und Kathrin Wallrabe, Gleichstellungsbeauftragte der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Einführung: Angelika Quentin, Brockwitz bei Meißen
Musikalische Umrahmung: Heiko Schmiedel, Barocklaute, Dresden
Dankworte: Dr. Frank Schmidt, Leiter des Kunstdienstes
Angelika Quentin, 1955 in Löbau/Sa. geboren, arbeitete lange Zeit als Katechetin und Gemeindepädagogin und ist die Ehefrau eines Pfarrers. Auch als Künstlerin setzt sie sich mit bekannten und unbekannteren Texten der Bibel auseinander. Das große Thema LEBEN untersucht sie zeichnerisch an Frauengestalten aus Geschichten des alten wie des neuen Testamentes. Frauen in der Bibel, die uns mit ihren spannenden Lebensgeschichten fremd vorkommen, wollen wieder entdeckt werden und bieten Überraschungen wie „Zitronen im Schnee“.
RECHNUNGSPRÜFUNGSAMT
der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Caspar-David-Friedrich-Straße 5, 01219 Dresden
Tel.: (0351) 4692-441
BILDER SIND BRÜCKEN

20. Oktober 2011 – März 2012
Christiane Latendorf, Dresden
Malerei, Collage, Scherenschnitt
In ihrer Kunst erzählt sie von den täglichen Begegnungen auf eine ganz eigenwillige Art: Ein starkes Erlebnis, ein Traum oder eine plötzlich auftauchende Idee verdichtet sich nach einiger Zeit zu ersten Versuchen, Formen zu schneiden und sie neu zusammenzusetzen. Die Form, sagt sie, ist das Eigentliche, was sie interessiert und worum sie ringen muss. Über den Inhalt braucht sie sich keine Gedanken zu machen, denn ihr Leben ist reich und voller Ideen. Der Scherenschnitt, den sie praktiziert wie eine Schamanin, gibt ihr die Möglichkeit, gewissermaßen spielerisch mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen, zu variieren. Ein Formenkanon hat sich gebildet mit Vogel, Fisch, Hirsch und Kuh, Käfer und Sonnenblumen, Blättern und Blüten, die sie in ihre figurativen Bilder einschließt. Da ist die Nähe und Liebe zum Tier, mit dem sie redet wie Franziskus (zu Hause pflegt sie seit Jahren einen gefunden Raben), aber auch die Vorstellung, alles sei beseelt und von Leben und Liebe durchdrungen, macht ihren Kosmos aus, in dem sie ihre Träume der Kindheit wie einen Schatz bewahrt und behütet hat und den sie anderen ungezwungen mitzuteilen weiß…
(Auszug aus einer Rede zur Ausstellungseröffnung von Heinz Weißflog)
Christiane Latendorf wurde 1968 als Tochter des Apothekers Horst Latendorf und der Angestellten Helga Latendorf in Anklam geboren. Sie hat einen älteren Bruder. Christiane Latendorf absolvierte nach ihrer Lehre zum Apotheken-Facharbeiter ein Studium (1988–1991) zur Pharmazie-Ingenieurin in Leipzig Parallel dazu absolvierte sie das Abendstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. In Dresden studierte sie Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste (1992–1997) mit dem Abschluss als Diplom Malerin und Grafikerin bei Ralf Kerbach. An der HfBK wurde Horst Leifer ihr wichtigster Lehrer und Förderer.
DOM ST. PETRI · BAUTZEN
Montag – Sonnabend: 10 – 17.30 Uhr · Sonntags: 13 – 17.30 Uhr
HOMELESS

10. April - 15. September 2009
Grafik und Malerei · Reinhard Springer, Dresden
Skulptur · Konstanze Feindt Eißner, Dresden
Matinee: Pfingstmontag, 1. Juni 2009, 11.45 Uhr
in Anwesenheit der Künstler
Einführung: Heinz Weißflog, Dresden
Musikalische Umrahmung: KMD Matthias Pfund, Orgel, Bautzen
10.30 Uhr Gottesdienst, Predigt: Pfarrer Burkart Pilz, Bautzen
Die Präsentation will aufmerksam und sensibel machen, zum bewussten Hin- und nicht Wegsehen anregen. HOMELESS bedeutet heimatlos, obdachlos, wohnungslos, unbehaust. Dieser Titel will alle Art von Heimatlosigkeit einschließen, auch die innere, den Mangel an seelischer Behaustheit, Geborgenheit und Schutz.
Die beiden Künstler Reinhard Springer und Konstanze Feindt Eißner nähern sich diesem Thema auf unterschiedliche Weise: bildhaft-zweidimensional und räumlich-plastisch. Beiden ist das Thema Mensch in seiner Einmaligkeit, Würde, Verletzbarkeit und Einsamkeit innerstes Anliegen.
Reinhard Springer ist ein bedächtiger, abwägender Arbeiter, der seinen Stoff lange in sich tragen kann, bis er die bildnerische Form gefunden hat. Ausgangspunkt bleibt das sinnliche Erlebnis einer Landschaft, einer Stadt und vor allem aber der Mensch als Kreatur. Die Bilder lassen eine dialektische Einheit von Denken und Malen in ihrer Vielschichtigkeit erkennen. Die Befindlichkeit, das Erschüttertsein, die Erkenntnis der Labilität unseres Daseins schwingt mit.
1953 in Dresden geboren. 1976-79 Abendstudium, 1979-81 Studium an der HfBK Dresden. 1985 Grafik-Diplom, Sonderpreis des Ministers für Kultur. 1985-89 Studienaufenthalte im Katharinenhof / Großhennersdorf. 1991 Studienaufenthalt im Pathologischen Institut Darmstadt, Entstehung von Zeichnungen aus dem Sektionssaal. Seit 1990 Beschäftigung mit Radierung, Algrafie, Zeichnung, Mischtechnik auf Papier, Ölmalerei.
Arbeiten befinden sich in öffentlichem und privaten Besitz im In- und Ausland.
Die Entschiedenheit von Konstanze Feindt Eißners Formwillen und Formbewusstsein führt zu großer Klarheit und Schönheit. Ihr Anliegen ist die Konzentration auf das Wesentliche, das Innerliche. Die Suche nach Stabilität verschmilzt mit dem Wissen um die Labilität von allem Sein, das Fragmentarische der Form entspricht dem Wissen um deren Unvollkommenheit. Der Betrachter erlebt sinnlich einerseits die stille Harmonie der fließenden Formen, andererseits eine beunruhigende, innere Spannung der jeweiligen „Sinnfigur“.
1966 in Dresden geboren. 1982-86 Abendstudium und Förderklasse, 1986-89 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, 1991 Diplom. Seit 1993 freiberufliche Bildhauerin. 1995 Sächsischer Staatspreis für Design (Teampreis). 1999 Aufnahme in die Künstlerinnengruppe "Dresdner Sezession 89". 2002 „Anerkennung" im Ruth Leibnitz-Preis-Wettbewerb Neue Sächsische Galerie Chemnitz. 2003 1. Preis im Kunstwettbewerb der Stadt Pirna für ein Denkmal "Opfer von Gewalt und Vertreibung".
Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum und in Privatbesitz im In - und Ausland







