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Fördermittel

Die folgende Zusammenstellung soll einen Überblick über aktuelle Förderprogramme vermitteln. Links führen zu den offiziellen Seiten der Programme, die detailliert über Inhalt und Angebot informieren. Es ist zu beachten, dass für einige Programme Antragsfristen bestehen. Trotz großer Sorgfalt bei der Zusammenstellung besteht kein Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.


 

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EU - PROGRAMME

Es gibt eine Vielzahl von Förderprogrammen, die entweder ganz oder teilweise mit EU-Mitteln finanziert werden. Diese lassen sich in zwei Gruppen einteilen.
 

1. Auf EU-Ebene zentral verwaltete Programme - entweder durch die Kommission selbst (direkt) oder durch von ihr beauftragte Agenturen (indirekt).

In der Regel werden nur Projekte ab einer gewissen Größe und Bedeutung gefördert. Häufig sind Projektpartner aus mehreren europäischen Ländern erforderlich. Die Antragstellung ist vergleichsweise umfangreich und erfolgt meist über themenspezifische Aufforderungen zur Einreichung von Projektvorschlägen (sogenannte „Calls“). Eine Auswahl dieser Programme finden Sie nachfolgend:

 

2.  Auf nationaler oder regionaler Ebene verwaltete Programme, d. h. die Kommission hat die Ausführung an die Mitgliedstaaten delegiert (sogenannte geteilte Mittelverwaltung).

Der gesamte Strukturfondsbereich fällt in diese Kategorie. Auf Bundes- und/oder Landesebene werden auf der Grundlage sogenannter Operationeller Programme (strategische Umsetzungsdokumente für eine Förderperiode) Förderschwerpunkte festgelegt und entsprechende Förderrichtlinien erlassen bzw. veröffentlicht.


Kostenfreie Publikationen zum Thema EU-Förderung in Sachsen:

 

TIPPS für eine erfolgreiche Antragstellung:

 

  • Zeitmanagement
    In vielen Programmen bestehen Antragsfristen. Planen Sie für den Antrag ausreichend und großzügig Zeit ein. Je größer und umfangreicher das Projekt ist, desto länger benötigen Sie in der Regel auch für die Vorbereitung und Einreichung der Förderunterlagen. Das gilt ebenfalls für die Durchführung und spätere Abrechnung.
     
  • Kein Rechtsanspruch auf Förderung
    Selbst wenn ein Vorhaben sämtlichen Förderkriterien entspricht und frist- und form­gerecht beantragt wurde, kann es sein, dass Sie dennoch nicht erfolgreich sind. Ein Grund hierfür können begrenzte Haushaltsmittel sein. Um Ent­täuschungen zu vermeiden, machen Sie sich vorher bewusst, dass es nie eine Garantie für eine Förderzusage gibt und planen Sie rechtzeitig eine Alternative ein.
     
  • Qualität
    Für die Stelle, die über die Förderung entscheidet, sind neben der Vollständigkeit zwei Elemente des Antrages von zentraler Bedeutung – die Projektskizze und der Finanzierungsplan. Die Bewertung Ihres Vorhabens hängt maßgeblich von diesen beiden Unterlagen ab. Sowohl Projektskizze als auch Finanzierungsplan müssen in sich schlüssig sein, zueinander passen und dürfen sich keinesfalls widersprechen. Lesen Sie genau, welche inhaltlichen Vorgaben bestehen und zu welchen Punkten die Projektbeschreibung eine Aussage treffen soll. Aus der Beschreibung muss sich ein Dritter ein konkretes Bild von Ihrem Vorhaben machen können. Verwenden Sie eine einfache und klare Sprache.   
     
  • Genau informieren
    Lesen Sie unbedingt die jeweilige Förderrichtlinie und ggf. noch vorhandene Leitfäden zur Antragstellung aufmerksam und vollständig durch. Alle wesentlichen Informationen sind in diesen Dokumenten enthalten. Wenn möglich nehmen Sie bitte bereits im Vorfeld der Antragstellung Kontakt zu ausgewiesenen Ansprechpartnern auf. Häufig sind entsprechende Beratungsstellen benannt. Nutzen Sie dieses Angebot. Sie erhalten zumeist hilfreiche Hinweise oder aktuelle Informationen, die Ihnen sehr nützlich sein können.
     
  • Aller Anfang ist schwer
    Je umfangreicher und komplexer ein Förderprogramm ist, desto höher ist auch das Risiko, dass z. B. ein Erstantrag scheitert, weil er qualitativ (noch) nicht mit den anderen Antragstellern mithalten kann. Lassen Sie sich hiervon nicht entmutigen. Das Glück ist mit den Tüchtigen. In jedem Fall ergibt sich ein Lerneffekt. Fragen Sie bei einer Ablehn­ung nach den Gründen, um es das nächste Mal besser machen zu können.
     
  • Flexibilität
    Lösen Sie sich insbesondere bei sehr großen Projekten von der Vorstellung, ein Förderprogramm zu finden das alles abdeckt. Ziehen Sie auch die Möglichkeit in Betracht, ein Vorhaben ggf. in Teilprojekte aufzusplitten und unterschiedliche Förderprogramme zu nutzen. Die Kombination von Mitteln verschiedener Programme ist jedoch nicht immer zulässig. Hinweise hierzu finden sich in der Regel in den Förderrichtlinien.
     
  • Teamwork
    Legen Sie konkret fest, wer für was zuständig sein soll. Denken Sie insbesondere bei komplizierten, zeitintensiven Anträgen mit Einreichungsfristen auch an eine Vertretungsregelung. Handelt es sich um ein Vorhaben an dem mehrere Beteiligte an einem Antrag arbeiten, legen Sie einen Hauptverantwortlichen fest. Sofern ausländische Partner involviert sind, stimmen Sie vorher ab, wann und wie am besten Kontakt zueinander aufgenommen werden kann. Erstellen Sie ggf. einen Plan, welcher festhält, bis wann welche Zuarbeiten von wem zu erledigen sind.

 

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