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Landeskirche

Sitzung der Kirchenleitung am 20./21. Januar 2012 (Klausurtagung)

In ihrer Klausurtagung am 20. und 21. Januar 2012 in Dresden hat sich die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens intensiv mit der Frage des Umgangs mit Homosexualität beschäftigt. Am Ende stand ein Kompromiss, der es im Einzelfall homosexuellen Pfarrern und Pfarrerinnen gestattet, in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft im Pfarrhaus zusammen zu leben. Voraussetzung ist die Zustimmung des Kirchenvorstandes.

Beschluss, Erklärung und Bericht in der Entscheidungsfindung


Ernennung des Superintendenten für den Kirchenbezirk Dresden Mitte

Die Kirchenleitung hat auf ihrer Klausurtagung die Wahl von Pfarrer Christian Behr, Grimma, Kirchenbezirk Leipziger Land, zum Superintendenten für den Kirchenbezirk Dresden Mitte durch die Kirchenbezirkssynode bestätigt. Die Ernennung erfolgt durch den Präsidenten des Landeskirchenamtes Dr. Johannes Kimme. Die Einführung in das Ephorenamt erfolgt am 28. April 2012 in der Dresdner Kreuzkirche durch Landesbischof Jochen Bohl.

Die Kirchenleitung hatte am 23. September 2011 der Kirchenbezirkssynode zwei Kandidaten vorgeschlagen, woraufhin diese auf ihrer Sitzung am 4. November 2011 Pfarrer Christian Behr im 1. Wahlgang mit ausreichender Mehrheit gewählt hat. Der Kirchenvorstand der Kreuzkirchgemeinde, welche zugleich Ephoralgemeinde ist, befürwortete am 12. Dezember 2011 die Übernahme der ersten Pfarrstelle, die mit dem Amt des Superintendenten verbunden ist, durch Pfarrer Christian Behr.

Zum Kirchenbezirk Dresden Mitte gehören 19 Kirchgemeinden und einem Kirchspiel mit über 54.500 Gemeindegliedern.

 

Kirchenleitung unterstützt Zukunftsprozess „Jugendarbeit 2017“ durch eigene Impulse

Die Kirchenleitung begrüßt die Durchführung des Zukunftsprozesses „Jugendarbeit 2017“ und wird sich mit eigenen Impulsen beteiligen. Dazu berief sie zwei ihrer Mitglieder, Synodalpräsident Otto Guse und Thomas Lieberwirth, Landesgeschäftsführer der evangelischen Männerarbeit in Sachsen, in den Beirat. Dieses Gremium wird den Zukunftsprozess begleiten und fachlich beraten.

Das Ziel des mehrjährigen Zukunftsprozesses „Jugendarbeit 2017“ ist die Verständigung über Funktion und Aufgabe evangelischer Jugendarbeit in Kirche und Gesellschaft sowie über benötigte Ressourcen und Strukturen. Der Zukunftsprozess soll im Frühjahr 2013 in einem Kongress seinen konzeptionellen Abschluss finden. Bis dahin wird die Kirchenleitung über Zwischenergebnisse informiert. Daran soll sich bis 2017 eine Phase der Umsetzung anschließen.

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