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Landeskirche

Sitzung der Kirchenleitung am 27. Februar 2012


  • Entwurf für das Ergänzungsgesetz zur Neuordnung des Pfarrdienstgesetzes in der sächsischen Landeskirche beschlossen

    In Vorbereitung auf die Frühjahrstagung der Landessynode (20. bis 23. April 2012) hat sich die Kirchenleitung mit dem Entwurf des Kirchengesetzes zur Neuordnung des Pfarrdienstrechts in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens befasst. Das Ergänzungsgesetz nimmt auf das für alle Gliedkirchen der EKD einheitliche Regelungen treffende Pfarrdienstgesetz der EKD mit den ergänzenden Bestimmungen des Pfarrdienstrechtsneuordnungegesetzes der VELKD Bezug.
    Es enthält ergänzende Regelungen, die den Gegebenheiten der sächsischen Landeskirche Rechnung tragen.

    Die Kirchenleitung hat dem Entwurf eines Kirchengesetzes zugestimmt und beschlossen, die Gesetzesvorlage an die Landessynode zur Beratung und Beschlussfassung auf der Frühjahrstagung 2012 weiter zu leiten. Die Einführung des Ergänzungsgesetzes in der Landeskirche in Verbindung mit den beiden Pfarrdienstgesetzen der EKD und VELKD ist zum 1. Juli 2012 vorgesehen.

    Im Entwurf fanden Stellungnahmen der sächsischen Pfarrervertretung sowie der Gleichstellungsbeauftragten der Landeskirche Berücksichtigung.


  • Reaktionen auf Beschluss der Kirchenleitung vom 21. Januar 2012 und Gesprächsangebot

    Der Beschluss der Kirchenleitung zum Umgang mit Homosexualität hat in der Landeskirche zu zahlreichen Reaktionen geführt. Mit diesen schriftlichen Stellungnahmen setzte sich die Kirchenleitung auseinander. Sie vereinbarte, Vertreter der „Sächsischen Bekenntnis-Initiative“, welche sich am 30. Januar 2012 als Reaktion auf den Beschluss der Kirchenleitung gegründet hatte, zu einem Gespräch mit dem Landesbischof und Vertretern der Kirchenleitung einzuladen. Mit diesem Gesprächsangebot möchte die Kirchenleitung gemeinsame sowie unterschiedliche Positionen ausloten.


  • Die diakonische Verantwortung der Kirchgemeinden – Aspekte alltäglicher Diakonie

    Diakonisches Handeln gehört seit Gründung der christlichen Kirche zu den vier Merkmalen der Gemeinde als Gemeinde Christi. Neben dem Feiern des Gottesdienstes, dem Bezeugen des Glaubens, dem Gestalten der Gemeinschaft bildet der Dienst am Mitmenschen eine Brücke in das Umfeld der Gemeinde. In seinem Impulsreferat zur Verhältnisbestimmung von Diakonie und Kirchgemeinde sah Oberkirchenrat Christian Schönfeld, Direktor des Diakonischen Amtes, eine spannungsvolle Beziehung. Die vor 20 Jahren vollzogene Professionalisierung des diakonischen Handelns durch Gründung des Diakonischen Werkes in Sachsen führte zu einer deutlichen Trennung der Verbandsdiakonie von der Gemeindediakonie. So stellt sich die Frage, wie Kirchgemeinden heutzutage ihre diakonische Verantwortung wahrnehmen. Die Kirchenleitung würdigte das große Engagement in den Kirchgemeinden, welches mit viel Liebe und Verantwortung geschehe, hält aber ein stärkeres gegenseitiges Wahrnehmen professioneller wie ehrenamtlicher Diakonie für dringend geboten. Erste Impulse und Ideen gehen dahin, dass sich der Diakonie-Ausschuss der Landessynode, dessen Vorsitzender Mitglied der Kirchenleitung ist, mit dieser Thematik befasst. Darüber hinaus ist die Kirchenleitung an einer eigenen Weiterarbeit an diesem Thema interessiert.


  • Kirchenleitung begrüßt Gesetzesinitiative

    Ein Ad-hoc-Ausschuss der Landessynode (Drucksache 116) sowie der Konvent der Superintendenten befassen sich derzeit mit der Überarbeitung des Kirchenbezirksgesetzes und der Ausgestaltung des Superintendentenamtes. Auf der Sitzung der Kirchenleitung wurde über die erste Zusammenkunft von Vertretern der Landessynode, der Superintendenten sowie den Oberlandeskirchenräten Dr. Meis und Schurig am 10. Februar 2012 berichtet (http://www.evlks.de/aktuelles/nachrichten/18364.html).
    Die Kirchenleitung begrüßt die Aktivitäten hinsichtlich einer Positionsbestimmung des Superintendentenamtes und einer Weiterentwicklung des Kirchenbezirksgesetzes auf der Grundlage der Verfassungsänderung, die am 1. Januar 2008 in Kraft trat, und unterstützt ihrerseits die Kooperationen zwischen den damit befassten Gremien der Landeskirche.


 

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