Bericht vom 16. November 2009
Neue Vertreterin der Evangelischen Studentengemeinde Dresden

Anne Evers
Die Dresdner Medizinstudentin Anne Evers (23) wurde von der Dresdner Studentengemeinde als Vertreterin gewählt und benannt. Sie hat Gaststatus in der Landessynode ohne Stimm- , aber mit Rederecht. Sie möchte daran mitwirken, die Kirche auch für Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu machen bzw. die Meinung der Jugend in der Synode mit zu vertreten.
Evers stammt aus Rostock und kam vor drei Jahren zum Studium nach Dresden. In der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) fand sie schnell Anschluss, interessante Angebote sowie Projekte, in die sie sich gerne einbringt. Mittlerweile arbeitet sie im Geschäftsführenden Ausschuss mit und ist neben der Synoden-Beauftragung auch für die Bibliothek der ESG zuständig.
Plenum mit Fortsetzung der Aussprache Tätigkeitsbericht und weitere Anträge
- Fortsetzung mit der Aussprache zum Tätigkeitsbericht des Landeskirchenamtes
- Antrag des Gemeindeaufbau- und Missionsausschusses betrifft Bereitstellung von Materialien für die Kirchlichen Seniorenarbeit
- Antrag des Gemeindeaufbau- und Missionsausschusses: Unterstützung der Bemühungen zur Vorbereitung des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2011 in Dresden
- Antrag des Theologischen Ausschusses und des Gemeindeaufbau- und Missionsausschusses betrifft den Bericht der Kirchenleitung zu Planungen und Perspektiven für die Lutherdekade bis zum Reformationsjubiläum 2017
Beschlüsse Afghanistan und nuklearer Abrüstung
- Bundeswehr Einsatz in Afghanistan
Die Landessynode bittet die Kirchenleitung, in geeigneter Form mit den politisch Zuständigen das Gespräch über die Ziele des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr zu suchen. Dabei soll insbesondere die Frage erörtert werden, unter welchen Umständen der Einsatz beendet werden kann. - Zur nuklearen Abrüstung
Die Landessynode bittet die Kirchenleitung, in geeigneter Form die Bundesregierung aufzufordern, von den Bündnispartnern den Abzug der noch in Deutschland vorhandenen Atomwaffen zu verlangen.

Präsident bekommt gesammelte Grußworte
Mit der Verabschiedung von Präsident Hans-Dieter Hofmann seitens der 26. Landessynode ging am 17. November die viertägige Herbsttagung in Dresden zu Ende. Der Präsident des Landeskirchenamtes geht auf eigenen Wunsch mit Wirkung vom 1. Dezember in den Ruhestand. Er war 20 Jahre Chef der obersten kirchlichen Verwaltung und verfolgte in seinen kirchlichen Funktionen 26 Jahre lang die Tagungen der Landessynode. „Wir haben für einen langen Dienst in der Landeskirche sehr zu danken“, sagte Synodalpräsident Otto Guse. Das Verhältnis zwischen Amt und Synode beschrieb er als „manchmal mühsam, aber grundsätzlich korrekt“. Präsident Hofmann erlebte in seiner Amtszeit fünf Synodalpräsidenten und wünschte seinem Nachfolger die notwendige Unterstützung, damit er das „Amt gut fortführen kann“. Er erhielt vom Synodalpräsidenten eine gebundene Sammlung von Grußworten früherer und heutiger Synodaler.
Die offizielle Verabschiedung des Präsidenten durch die Landeskirche erfolgt am 6. Dezember ebenfalls in der Dresdner Dreikönigskirche mit einem Gottesdienst (14:00 Uhr) und einem anschließenden Empfang der Kirchenleitung.


