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Leben und Glauben

Kurzandacht


Christus ist auferstanden.


In der Osternacht erklingt dieser Ruf der Freude immer wieder. Christus ist auferstanden. Dieser Sieg über den Tod begründete das Christentum. Die Botschaft davon, dass der Mensch Jesus von Nazareth von Gott auferweckt wurde, ist die Grundlage der christlichen Hoffnung.

Wir Christen glauben, dass auch wir nicht mit dem Tod für immer im Nichts verschwinden. Das Leben kennt eine Fortsetzung bei Gott. Jesus Christus hat mit seiner Auferstehung den Weg frei gemacht – für alle, die an ihn glauben. Das feiern wir zu Ostern.
Was kommt nach dem Tod? Das hat die Menschheit zu allen Zeiten bewegt. Diese Frage wird oft in der Betriebsamkeit des Alltags zugedeckt. Das ist ganz normal so. Wer will schon immerzu über den Tod nachdenken. Aber dennoch lässt diese Frage keinen wirklich los. Sie bestimmt das Leben - manchmal mehr, als wir es wahr haben wollen.

Es gibt darauf keine abschließende Antwort. Niemand kann es ganz genau sagen. Alle Vorstellungen, die sich Menschen vom Leben nach dem Tod machen, bleiben notwendig ungenau. Das gilt auch für die christliche Hoffnung der Auferstehung. Die Bibel beschreibt das, was kommt, in verhaltenen Bildern. Wahrscheinlich geht das auch nicht anders, denn wie will man etwas, für das es auf dieser Welt keine Parallele gibt, in irdischen Bildern angemessen ausdrücken? So unterschiedlich die verschiedenen Bilder für die künftige Herrlichkeit auch sind: In einem Punkt sind sich jedoch die biblischen Berichte einig: Für die Glaubenden bedeutet die Nähe Gottes unbeschreibliche Freude und das Ende allen Leides.

Dr. Harald Lamprecht, Dresden
Beauftragter für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Lutherischen Landeskirche Sachsen

 


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