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Leben und Glauben

Kurzandacht

Osterkerze (Quelle: www.Gemeindebrief.de)
Osterkerze

A und O

Das A und O für eine lange Reise ist eine gute Planung.
Das A und O beim Fensterputzen ist sauberes Wasser.
Das A und O im Straßenverkehr ist Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
Bis in unseren heutigen Sprachgebrauch hinein hat sich die Redewendung vom A und O erhalten.

Seit Ostern steht in vielen Kirchen eine große Kerze neben dem Altar. 2016 steht auf der Osterkerze. Zwischen die Ziffern der Jahreszahl ist das Kreuz gezeichnet. Darüber findet sich das A und darunter das O.
Alpha und Omega umrahmen die Jahreszahl mit dem Kreuz.
Alpha ist der erste, Omega der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets.
Christus spricht:  Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 
So heißt es im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes.
Jesus Christus von A bis Z, so könnte man für unser Alphabet übersetzen.

An jedem Tag buchstabieren wir unser Leben. Gedanklich ordnen wir alle Erlebnisse auf einem Zeitstrahl, der auf ein Ende zuläuft. Wir wollen etwas aus unserem Leben machen und viel erleben, weil die Ressource Zeit endlich ist.

Zu Ostern feiern Christen die Auferstehung Jesu von den Toten. Am Leben Jesu wurde ablesbar, was ewiges Leben heißen könnte. Nicht Verlängerung der irdischen Zeit bis in alle Ewigkeit, sondern sinnvolles Leben schon hier, und vollkommenes Leben einst bei Gott.

Wenn Kinder oder Erwachsene getauft werden, dann wird ihre Taufkerze an der Osterkerze entzündet. Die Getauften nehmen sich eine Anleihe am ewigen Licht für ihr eigenes Leben. Denn Christus ist das A und O des Lebens.

Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
Rundfunkbeauftragter der Ev.-Lutherischen Landeskirche Sachsens
und
Senderbeauftragter der Evangelischen Kirchen beim MDR

 


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