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Leben und Glauben

Weihnachten und Erscheinungsfest (Epiphanias)

Bild: Krippe

Weihnachten ist das populärste aller christlichen Feste.  Der Name  kommt von „geweihten Nächten“.  Im Anschluss an die Wintersonnenwende wurden zwölf heilige Nächte gefeiert, in denen die Waffen schwiegen und die Häuser und Ställe mit Weihrauch ausgeräuchert wurden – daher auch „Rau(ch)nächte“.  Während in der abendländischen Kirche die Geburt Jesu seit 336 am 25. Dezember gefeiert wird, geschieht das in vielen orthodoxen Kirchen bis heute am sechsten Januar – dem Epiphanias(Erscheinungs)fest.  Der erweiterte Weihnachtsfestkreis umschließt daher neben der Geburt Jesu auch die Anbetung der heiligen drei Könige, die Flucht, die Taufe und die Verklärung des erwachsenen Jesus.

Keine Zeit im Jahr ist von so reichem Brauchtum, von Liedern, Bildern, Spielen  und Kirchenmusik geprägt. Seinen Grund hat das in der Anschaulichkeit des Weihnachtsgeschehens: Gott als Kind. Nirgendwo begegnen Gott und Mensch so umstandslos wie in jenem Kind  – mit Händen zu greifen, mit  Augen zu sehen. Alle Sinne, selbst der Geruchssinn sind hier angesprochen.  Die Unmittelbarkeit  dieses geheimnisvollen und zugleich greifbaren Geschehens hat das Weihnachtsfest zu einem Fest der Familie und des Schenkens werden lassen. Sofern wir den Grund dafür nicht vergessen, wird die Botschaft der Engel auch unsere Nacht zum Tage machen: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird: Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus!“. (Lukas 2,10)

 

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Bild: Krippenspiel mit Kindern


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