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Leben und Glauben

Passionszeit

Bild: Abendmahlsdarstellung. Predella am Altar in der Kirche in Netschkau.

Nach dem großen Weihnachtsfestkreis am Ende der Epiphaniaszeit mit dem Fest der Beschneidung zu Lichtmess leitet die Vorfastenzeit über in diese Vorbereitungszeit auf das Osterfest.
Seit dem 4. Jahrhundert ist auf vielfältige Weise eine vierzigtägige Vorbereitungszeit auf das Osterfest bezeugt. Sie beginnt am Aschermittwoch, dem Mittwoch vor dem 6. Sonntag vor Ostern.
Im evangelischen Bereich heißen die Vierzig Tage Passionszeit — Zeichen dafür, dass das Motiv des Leidens Jesu die gesamte Vorbereitungszeit auf Ostern bestimmt. Ursprünglich war solche Prägung auf die Karwoche beschränkt.
Den biblischen Hintergrund für die Begehung der Vierzig Tage liefern all jene Texte, in denen dem Zeitraum von 40 Tagen — bzw. 40 Jahren — eine besondere Bedeutung zukommt. Es sind allemal Zeiten des Übergangs, der Vorbereitung und der Läuterung, von denen hier berichtet wird. In der alten Kirche traten die Taufbewerber, die Katechumenen, mit dem Beginn der Vierzig Tage in ein neues Stadium ihrer Taufvorbereitung ein.

(Nach Karl-Heinrich Bieritz, EGb Ergänzungsband).
 

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