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Leben und Glauben

Reformationstag

Bild: Predella Kreuzkirche


Mit zahlreichen Konzerten, Gottesdiensten, Vorträgen und innerhalb von Festwochen feiern die sächsischen Kirchgemeinden am 31. Oktober das Reformationsfest. In Sachsen und den neuen Bundesländern – mit Ausnahme Berlins – ist dieser Tag ein staatlich geschützter arbeitsfreier Feiertag.
 
Martin Luther hat sich während seines ganzen Lebens mit der Bibel beschäftigt. Dabei entdeckte er, dass die Menschen nicht in ständiger Angst vor Gott leben müssen. Christen schauen auf Jesus Christus und wissen: Gott ist wie ein barmherziger Vater, der die Schuld vergibt. Luther fand in der Bibel viele Gedanken, die in der Kirche nicht genügend beachtet wurden. Er rief deshalb dazu auf, die Kirche zu erneuern. Die evangelischen Christen fragen am Reformationstag wie Luther, ob das Leben in ihrer Gemeinde der Bibel entspricht.

Als hilfreicher Maßstab gelten bis heute Luthers zahlreiche Schriften, nicht zuletzt seine Verdienste um die Bibelübersetzung in die deutsche Sprache sowie sein Katechismus. Den entscheidenden Wendepunkt in Luthers Auseinandersetzung mit der Kirche war der Aufruf zur Disputation in Wittenberg mit der Veröffentlichung seiner 95 Thesen am Vortag des Allerheiligenfestes 1517. Dieses Ereignis wird vielfach als eigentlicher Beginn der reformatorischen Bewegung angesehen und somit am 31. Oktober gefeiert.

Lutherdekade

Mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 sind ganz vielfältige Aktivitäten in Deutschland und auch in Sachsen im Gange. So beinhaltet die Lutherdekade bis zum Jubiläum jeweils ein Themenjahr mit besonderen Impulsen für das heutige Verhältnis der Kirchen, der Christen in gesellschaftlicher Verantwortung und das protestantische Erbe in Kultur, Bildung und dem Selbstverständnis des Menschen vor Gott und den Menschen.

Das heutige Sachsen, das zu großen Teilen auf die Einführung der Reformation im Jahre 1539 zurückschaut, entwickelte sich zu einer Region mit Weltgeltung. Um Orte des Umbruchs und des Aufbruchs miteinander zu verbinden, entsteht der Lutherweg in Sachsen, der über die Kirchengrenzen hinweg die Wirkungsstätten Martin Luthers miteinander verbindet. Über Lutherdenkmale, Luthereichen und –linden hinaus, wird das reformatorische Erbe durch das Wort und auch das Lied auch weiterhin lebenig gehalten.

 

  

Der Weg zum Reformationsjubiläum
Mit Festgottesdiensten, Konzerten und Vorträgen feiern die sächsischen Kirchgemeinden am 31. Oktober das Reformationsfest, das in diesem Jahr auf einen Montag fällt. In den neuen Bundesländern, mit Ausnahme Berlins, ist dieser Tag ein staatlich geschützter arbeitsfreier Feiertag. mehr ...
(Beitrag vom 26.10.2016)
 

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