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Leben und Glauben

Klimaschutzteilkonzept der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“


Am 1. November 2010 startete die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens ihr Projekt „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“, das mit Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bis zum 31.10.2011 läuft (FKZ 03KS1171). Ziel ist die Ermittlung und nachweisliche Reduzierung der CO2-Emissionen. Am 19.11.2010 fand dazu die Auftaktveranstaltung im Landeskirchenamt statt.

Im November 2008 hat die EKD-Synode beschlossen, den Gliedkirchen eine konkrete Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2015 vorzuschlagen. Am 19.10.2009 fasste die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens eine Erklärung, in der es auszugsweise heißt: „Wir bitten die Kirchgemeinden und kirchlichen Einrichtungen, die Angebote der Landeskirche zum Umwelt- und Energiemanagement aufzugreifen, um Energie zu sparen und die Energieeffizienz zu steigern.“

Mit dem Klimaschutzteilkonzept „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ wird dieser Aufruf umgesetzt.

Für 71 überwiegend kirchgemeindliche Gebäude werden von der Agentur für Energieeffizienz GmbH (afe) energierelevante Gebäudedaten, Energieverbräuche und Energiekosten erhoben und bewertet. Erarbeitet werden Vorschläge für nicht-, gering- und investive Maßnahmen unter Ausweisung der CO2-Einsparpotenziale und ihrer Wirtschaftlichkeit. Ausgehend von den untersuchten Gebäuden unterschiedlicher Nutzungen werden von der Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH (B.S.&U.) im Hinblick auf die etwa 4.500 kirchlichen Gebäude auf dem Gebiet der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Konzepte für die laufende Erhebung und Auswertung von Energieverbräuchen und Energiekosten, für die Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen, für Sanierungsstandards und Schulungen für technisches Personal erstellt werden.

Begleitet wird die Konzepterstellung von einer eigens gebildeten Arbeitsgruppe „Energiemanagement in Gebäuden“. Ihr gehören Personen aus den Bereichen Kirchgemeinde, Regionalkirchenamt und Landeskirchenamt an, die mit baulichen Fragen und Gebäudemanagement befasst sind. Aufgabe der Arbeitsgruppe wird es sein, die Vorschläge der beauftragten Energieberater zu prüfen im Hinblick auf Effektivität und Akzeptanz und eigene Ideen einzubringen. Sie soll auch über die Laufzeit des Projekts hinaus für etwa zwei weitere Jahre die Umsetzung verbesserten Energiemanagements unterstützen.

Für August 2011 sind drei regionale workshops mit den beteiligten Kirchgemeinden und Kirchenbezirken geplant, in denen die Ergebnisse und Vorschläge der Energieberater erläutert und diskutiert werden sollen.

Offiziell abgeschlossen wird das Projekt mit einem öffentlichen Klimaschutzbericht.


 

bmu-Klimaschutzinitiative

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Weitere Informationen:

 

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