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60 Jahre BROT FÜR DIE WELT


26. November 2019

Eröffnung in Sachsen am 1. Advent im erzgebirgischen Zöblitz 

DRESDEN – „Brot für die Welt“ startet am 1. Dezember seine 61. Aktion. Wie im Vorjahr steht sie nochmals unter dem Titel „Hunger nach Gerechtigkeit“. Das evangelische Hilfswerk will vor allem auf die bestehenden großen Unterschiede in den Lebensverhältnissen aufmerksam machen. Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit ist in vielen Ländern für den Großteil der Menschen bittere Realität.  

Während einerseits der Reichtum auf der Welt wächst, müssen 822 Millionen Menschen hungern und 2,1 Milliarden haben keinen unmittelbaren Zugang zu sauberem Wasser. In diesem Jahr erinnert Brot für die Welt zudem an seine Gründung vor 60 Jahren. 1959 baten die evangelischen Kirchen erstmals unter dem Slogan „Brot für die Welt“ um Spenden. Es kamen in ganz Deutschland 19 Millionen Mark zusammen. Die zunächst einmalig geplante Aktion wurde durch den großen Erfolg zu einer dauerhaften Einrichtung.  

Sachsens Diakoniechef Dietrich Bauer: „Brot für die Welt setzt sich seit sechs Jahrzehnten für die südlichen Länder ein. Millionen Menschen erhielten Hilfe zur Selbsthilfe und fanden neuen Mut. Doch es fehlt weiter an einer gerechten Wirtschafts- und Klimapolitik sowie am Zugang zu Bildung und Arbeit. Bis Hunger und Benachteiligung besiegt und alle Menschen ein Leben in Würde führen können, ist es noch ein weiter Weg. Brot für die Welt ist bei der Finanzierung seiner Arbeit weiterhin dringend auf Spenden angewiesen.“ 

Eröffnung von Aktion Stollenpfennig am 28. November 

Brot für die Welt startet in Sachsen immer doppelt in den Advent: Zunächst eröffnen Diakonie und Landesinnung Saxonia des Bäckerhandwerks ihre 26. Aktion Stollenpfennig, deren Erlös Brot für die Welt zugute kommt. Gestartet wird in diesem Jahr am 28. November, 13:30 Uhr, in der 1. Leipziger Brotschule des Backhauses Wentzlaff. Landesobermeister Roland Ermer und Diakoniechef Bauer überreichen einen symbolischen Stollenpfennig an das Sozialprojekt TeeKeller „Quelle“. Zudem gibt Bäcker- und Konditormeisterin Jana Wentzlaff Einblicke in ihr Unternehmen.  

An der diesjährigen Aktion, die auch von der KD-Bank – Bank für Kirche und Diakonie unterstützt wird, beteiligen sich in ganz Sachsen über 530 Bäckereien, die in Hauptgeschäften und Filialen gut 1.350 Dosen für das Wechselgeld oder eine kleine Spende auf ihre Tresen stellen. Das Motto ist wie in jedem Jahr: „Wir haben Stollen, andere nicht einmal Brot!“ Zuletzt kamen knapp 30.000 Euro zusammen.  

Bundesweit startet Brot für die Welt immer am 1. Advent seine neue Spendenaktion. Für die sächsische Landeskirche wird die 61. Aktion in diesem Jahr am 1. Dezember, 10:00 Uhr, mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirge eröffnet. Die Predigt hält Diakoniechef Dietrich Bauer. Bereits seit einigen Wochen sind im Kirchenschiff Plakate von Brot für die Welt aus sechs Jahrzehnten zu sehen. Die Motive zeigen, wie sich die Optik und Bildersprache von Plakaten über die Jahre verändert hat und welche unterschiedlichen Themen in die Öffentlichkeit gebracht wurden. Parallel zum Eröffnungsgottesdienst ist auch ein Kindergottesdienst geplant.

Im erzgebirgischen Zöblitz eröffnete Diakonie-Direktor Dietrich Bauer in einem Gottesdienst BROT FÜR DIE WELT für Sachsen
(v.l.n.r.) Diakonie-Direktor OKR Dietrich Bauer - Peter Wentzlaff , Chef des Backhauses Wentzlaff) - Gerit Schleusener; Leiterin des Leipziger Sozialprojekts TeeKeller „Queller“, an das der Stollenpfennig übergeben wurde - Roland Ermer, Landesobermeister der Bäckerinnung, und Helmut Pestner, Referent von Brot für die Welt.

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