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Akademieveranstaltungen und Ausstellung


28. Mai 2021

Der Amazonaswald brennt! Das Ringen um eines der letzten Paradiese

DRESDEN – Die Evangelische Akademie Sachsen lädt am 1. Juni um 18:00 Uhr zu einem Vortrag und anschließender Diskussion über die Bedrohung des Amazonaswaldes ein. Was steht auf dem Spiel? Aus der speziellen Fragestellung werden Interessen und Konflikte um das Ringen eines der letzten Paradiese abgeleitet, die weit über den betroffenen Kontinent hinausreichen. Neben dieser Bedeutung beleuchtet die Online-Veranstaltung die sozialen und wirtschaftlichen Spannungen und Herausforderungen und erörtert Vorschläge zur Zukunft des Amazonas.

Zu dieser Online-Veranstaltung sind mit ihren Vorträgen Prof. Dr. Peter Poschen, Forstwirt und Professor für sozioökonomische Nachhaltigkeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, sowie der Biologe Dr. Rainer Putz ist Biologe, geladen. Beide forschen schon lange über die Veränderungen im Amazonaswald und kennen den Regenwald aus eigener Anschauung und Erfahrung. Moderiert wird das Gespräch von Christoph Boosen von den Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstagen (SEBIT) und von Studienleiterin Dr. Julia Gerlach, Evangelische Akademie Sachsen. 

utopisch. – aus der Reihe „GEGENÜBERzeitfragen“

Ebenfalls als Online-Veranstaltung lädt die Evangelische Akademie Sachsen am 3. Juni um 12:00 bis 13:00 Uhr zu einem gemeinsamen Gespräch über die Verschärfung von Problemen dieser Zeit durch die Pandemie ein. So gebe es immer lauter werdende Stimmen, die das Ende der Demokratie beschwören. Es sei aber auch die Forderung nach einem neuen Mut zur Utopie zu vernehmen. Die Organisatoren wollen nach (noch) vorhandenen Träumen fragen, um einen positiven Blick in die Zukunft zu werfen und konkrete Handlungschancen zu erkennen, die aus den Erfahrungen der Pandemie erwachsen.

Für das Gespräch konnte auch Laura-Kristine Krause, Geschäftsführerin von More in Common, gewonnen werden. Weiterhin beteiligen sich Yago Fietsch, FSJ Politik, Dr. Panja Lange, Referentin Praktische Philosophie, sowie seitens der Akademie Dr. Kerstin Schimmel und Andreas Roth. Ein Jahr lang will die Akademie die Utopie des Monats zur Diskussion stellen. Darüber hinaus lädt sie vom 24.–26. Juni zu einer Wochenendtagung ein, um zu überprüfen, ob einige Utopien nicht auch Wirklichkeit werden könnten. 

Künstler*innenwoche und Ausstellung FREMDE im Klosterhof

Vom 6. Juni bis 13. Juni 2021 findet in Kooperation von Evangelischer Akademie Sachsen, Pastoralkolleg Meißen und Kunstverein Meißen eine Künstler*innenwoche im Klosterhof St. Afra in Meißen statt. In einer Vernissage am 12. Juni wird in das Schaffen und das Werk eingeführt.

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, heißt es bei Karl Valentin. Schon damals ging es nicht nur um das individuelle Fremdheitsgefühl, sondern auch um die Wahrnehmung der Anderen – wer sich heimisch fühlt, muss nicht automatisch als Einheimischer wahrgenommen werden; ganz abgesehen von der Fremdheit im eigenen Land. Auch Kunst kann befremden, aber auch aufbrechen und vermitteln und so setzen sich drei bildende Künstler*innen und eine Schriftstellerin mit diesem Thema auseinandersetzen und geben der Öffentlichkeit Einblicke in ihr diskursives Schaffen.

Unter dem Ausstellungstitel FREMDE werden Grafiken, Collagen, Malerei, Texte und Objekte von Talia Benabu, Erik Buchholz, Else Gold und Texte von Undine Materni gezeigt und veröffentlicht, die bis zum 31. Oktober 2021 zu sehen sind. Die Besichtigung der Ausstellung ist während der Geschäftszeiten Mo–Fr von 9:00-16:00 Uhr möglich, sofern im Kreuzgang keine Veranstaltungen stattfinden.

www.ea-sachsen.de

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