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Eröffnung Interkulturelle Wochen in Chemnitz


22. September 2018

„Vielfalt verbindet - in der Geschichte, in der Gegenwart und in der Zukunft“

CHEMNITZ - Auf dem Neumarkt und auf dem Düsseldorfer Platz werden heute, 22. September, wieder die Interkulturellen Wochen in Chemnitz, diesmal in einem aufgefrischten Format, eingeläutet. Schirmherrin Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und der Superintendent des Ev.-Luth. Kirchenbezirks Chemnitz, Frank Manneschmidt, eröffnen die Interkulturellen Wochen um 12:00 Uhr auf der Bühne am Neumarkt. Gegen 14:00 Uhr wird der Prinzensänger Sebastian Krumbiegel mit einem Soloprogramm ebenfalls auf der Neumarkt-Bühne erwartet.

Unter dem Motto „Vielfalt verbindet – in der Geschichte, in der Gegenwart und in der Zukunft“ warten acht Themenfeldern auf viele Interessierte:

Auf dem Neumarkt zeigen im Informarium Vereine und Fachstellen an ihren Informationsständen dem Publikum ihre Angebote und Anliegen. Im Kulinarium wird zu einer kulinarischen Entdeckungsreise mit Speisen von Kulturen, Lebenswelten und Menschen, die in Chemnitz zu Hause sind, eingeladen. Sport war schon immer international und darf bei einem Begegnungsfest nicht fehlen. Im Sportatrium können die Kinder auf einem Soccer-Platz dem Ball hinterher jagen, sich auf der Hüpfburg austoben und im Kinder- und Jugendzirkus „Birikino“ des Don Bosco Jugendwerks ihre Grenzen austesten. Interkulturelle Wochen ohne Bühne? Chemnitzerinnen und Chemnitzer mit und ohne Migrationshintergrund zeigen auf der Bühne Theatrum traditionelle Tänze und präsentieren Volkslieder.

Am Sonntag, 23. September, lädt die Evangelisch-Lutherische Dietrich-Bonhoeffer-Kirchgemeinde (Markersdorfer Straße 7) um 9:30 Uhr unter dem Titel „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ (Psalm 150,6) zu einem Gottesdienst ein. Wo Menschen loben, wächst in ihnen der Dank – der beste Proviant für kommende Zeiten. Darum soll in diesem Gottesdienst überlegt werden, wofür es sich zu danken lohnt. Dieses Lob formuliert die Gemeinde auf verschiedene Weisen, und in mehrsprachigen Liedern findet es seinen unverkennbar fröhlichen Ausdruck.

Sonntagmittag startet wieder die Interreligiöse Stadtrundfahrt im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2018. Die Busfahrt geht zu Gotteshäusern unterschiedlicher Religionen. So gibt es Besuche in der Synagoge, der Moschee, dem Sikh-Tempel und der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde mit entsprechenden Informationen über die jeweilige Religion. Diese Rundfahrt im Herbst signalisiert neben dem Wissensinteresse sicher auch den Willen, nicht nebeneinander sondern miteinander in dieser Stadt zu leben.

Interkulturellen Wochen in Leipzig bereits eröffnet

LEIPZIG - Die Interkulturellen Wochen Leipzig laden vom 16. bis 30. September 2018 zu Information, Festen und interkulturellem Austausch ein. Mit einem "Dialog nach Noten" wurden am Sonntag, 16. September die Interkulturellen Wochen Leipzig im Neuen Rathaus eröffnet.

 Im Rahmen der Interkulturellen Wochen lädt am Montag, 24. September, der Leipziger Stadtökumenekreis um 17:00 Uhr zu einem Ökumenischen Gottesdienst in die Nikolaikirche ein.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Wir sind Hoffnung. Wir sind Zuflucht. Wir sind Vielfalt.“ Es predigt Pfarrer Abba Ghiday Alema, Missio-Vertreter aus Addis Abeba (Äthiopien). Die Armenische Kulturgemeinde Leipzig e.V. und Nikolaikantor Jürgen Wolf gestalten den Gottesdienst musikalisch. In kurzen Interviews werden Geflüchtete über ihre Erfahrungen mit Hoffnung, Zuflucht und Vielfalt sprechen.

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