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Frühjahrstagung der Landessynode eröffnet


05. April 2019

80 Mitglieder der Landessynode beraten vom 5. bis 8. April 2019

DRESDEN - Synodalpräsident Otto Guse eröffnete die diesjährige Frühjahrstagung der 27. Landessynode am 5. April im Großen Saal im ‚Haus der Kirche‘ (Dreikönigskirche) in Dresden. Danach begann für die 80 Landessynodalen die Arbeit in den sechs ständigen Ausschüssen.

Neben zwei Gesetzeslesungen mit Entwürfen zur Änderung des Diakoniegesetzes sowie eines Kirchengesetzes zur Auflösung des Kirchenbezirkes Glauchau-Rochlitz, stehen der Bericht der Kirchenleitung am Freitagabend und der Bericht des Diakonisches Werks am Sonnabend auf dem Programm.

Der Kirchenleitungsbericht „Kirchenbilder im Wandel“ greift u.a. Veränderungserfahrungen der Kirche in Geschichte und Gegenwart auf. Dabei geht es um die Wahrnehmung von Kirche, insbesondere der besonderen Situation der Christen in Ostdeutschland mit ihren epochalen Transformationserfahrungen. Es bleibe der Auftrag, nicht in scheinbar bergenden und unveränderlichen Höhlen der Vergangenheit zu flüchten, sondern der Kirche eine durchlässige und hörende Gestalt zu geben, die in einer bewegten Gemeinschaft in Christus unterwegs ist.

Wie sehr Veränderungsprozesse auch handlungsbestimmend werden, zeigen das Konzept der Neustrukturierung von Einrichtungen und Werke sowie Wege zu einer Digitalstrategie innerhalb der Landeskirche. So werden am Sonnabend in Berichten des Landeskirchenamtes die Neuausrichtung insbesondere von Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung und der Bildungsarbeit in drei Zentren sowie ein Zwischenstand der Einordnung der Digitalisierung vor dem Hintergrund des Auftrages der Kirche erläutert. Beide Berichte gehen auf Anfragen und Beschlüsse der Landessynode zurück.

Thematisch wird der Blick in dieser Frühjahrstagung auf die evangelische Hilfsaktion BROT FÜR DIE WELT im 60. Jahr ihres Bestehens gelenkt. Ebenfalls am Sonnabend erläutert ein Impulsvortrag von Danuta Sacher (Berlin) die Arbeit des Hilfswerkes. Das durch die Landessynode initiierte Projekt "Ökumenischer Weg für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" soll die Ziele des Konziliaren Prozess aufgreifen und auf aktuelle Fragen beziehen. Über den aktuellen Stand des Projektes berichtet die Projektreferentin Kerstin Göpfert.

Während der Tagung ist im Foyer des Hauses der Kirche eine Ausstellung von "Brot für die Welt" mit dem Titel "Wasser zum Leben" zu sehen. Zudem stellt Kerstin Göpfert das Projekt "Ökumenischer Weg" vor, das u.a. aus Mitteln von Brot für die Welt finanziert wird.

Am Sonntag, 7. April, wird um 10:00 Uhr zu einem Gottesdienst in die Dresdner Diakonissenhauskirche eingeladen. Es predigt Landesbischof Dr. Carsten Rentzing. In diesem Gottesdienst führt Oberlandeskirchenrat Tobias Bilz den Pfarrer Roland Kutsche als Koordinator für die Begleitung von missionarischen Projekten und Initiativen in dessen Amt ein. Aufgenommen hatte er seine Tätigkeit in der Ehrenamtsakademie Meißen bereits am 1. Februar.
In einer öffentlichen Plenarsitzung wird Oberkirchenrat Dietrich Bauer als Direktor des Diakonischen Amtes den Diakonie-Bericht vortragen.
Am Sonntagabend gibt es einen weiteren Bericht, der einen der Synode vorliegenden Maßnahmeplan zur Förderung der Teilhabe von Frauen und Männern an kirchlichen Ämtern und Funktionen mit dem Ziel der gleichberechtigten Teilhabe zum Inhalt hat und Ergebnisse einer Arbeitsgruppe widergibt.

Nach weiteren öffentlichen Beratungen sowie Berichten aus den Ausschüssen wird am Montag, 8. April, die Tagung voraussichtlich am Nachmittag mit einer Andacht zu Ende gehen.

Zur Tagesberichterstattung

Präsident Otto Guse begrüsst die Gäste der Synode
Eröffnung kurz zuvor um 10:30 Uhr in Haus der Kirche
Mediengespräch am Rande der Synode (v.l.n.r. Kerstin Göpfert, Otto Guse, Christoph Apitz, Tabea Köbsch
Ausstellung Brot für die Welt im Foyer des Hauses

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