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GAWiS hilft bei Kirchensanierung in Schlesien


10. Juni 2018

In kleinen Schritten dem Ziel entgegen

DRESDEN - Das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen (GAWiS) beteiligt sich mit einer Summe von 3.000 Euro an der weiteren Sanierung der Frauenkirche in Lubań/Lauban (Polen). Anfang des Jahres wandte sich der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde aus der schlesischen Nachbarregion mit der Bitte um Hilfe an das GAWiS. Mit Fördermitteln kann die Gemeinde ihre Frauenkirche weiter sanieren, benötigt aber so genannte Eigenmittel, um diese Mittel abrufen zu können.

Die ehemalige Frauenkirche in Lauban/Lubań ist die älteste Kirche im heutigen polnischen Schlesien, in der evangelische Gottesdienste abgehalten werden. Ein Vorläufer der Kirche entstand Ende des 14. Jahrhunderts. In diesem Jahr soll ein weiteres Stück des Altarraums renoviert werden. Dort wurden alte „Weihkreuze“ gefunden, die gesichert und wieder hergerichtet werden.

Pfarrer Cezary Królewicz schreibt: „Wir haben auch eine alte Sakramentsnische gefunden, wo noch gründliche Arbeiten vorgesehen sind. Es dauert länger als wir dachten, weil diese Entdeckungen einerseits natürlich eine große Freude sind, aber anderseits zusätzliche Kosten verursachen.“

Das GAWiS unterstützt die Sanierung der Frauenkirche seit mehreren Jahren. 2013 bekam die Kirche ein neues Dach. Danach wurden die Gewölbe im Altarraum und im restlichen Innenraum der Kirche verstärkt. Ab 2016 wurde die Bausubstanz im Kirchenschiff gesichert und teilweise renoviert.

So geht die Gemeinde in kleinen Schritten weiter ihrem Ziel entgegen. „Es freut uns, die Frauenkirche erhalten zu können!“, sagt Cezary Królewicz und schickt „Gottes reiche Segenswünsche“ aus Lauban.
Neben sieben Hauptprojekten unterstützt das GAWiS im Jahr 2018 auch Sonderprojekte und kleinere Projekte.

Das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen e.V. unterstützt als Diaspora-Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens evangelische Christen weltweit. Es geht dabei in erster Linie um evangelische Gemeinden, die in der „Zerstreuung“, in der „Diaspora“ existieren. Sie leben in Teilen der Welt, wo sie in der Minderheit sind - in einem säkularen oder durch andere Konfessionen geprägten Umfeld oder in einer von Krieg und Flucht beherrschten Region.

Spenden für die Frauenkirche in Lauban sind möglich bei der KD-Bank
IBAN DE41 3506 0190 1641 0500 20
BIC GENO DED1 DKD |  Betreff „Lauban“

 

 

Der noch unsanierte Altarraum der Kirche
Der noch unsanierte Altarraum der Kirche

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