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GlasArche macht in Dresden Station


31. März 2019

Bewahrung der Natur- und Kulturlandschaft liegt in Menschenhand

DRESDEN – Nach der Aufstellung der sogenannten "GlasArche" am 1. April auf dem Neumarkt Dresden, wird die acht Meter lange und drei Meter breite Installation aus Holz und Glas am 2. April vorgestellt. Um 14:00 Uhr werden der Kirchenbezirk Dresden Mitte, der Landschaftspflegeverein "Mittleres Elstertal" e.V. und die Initiative „anders wachsen“ die GlasArche den Dresdnerinnen und Dresdnern sowie Gästen der Stadt im Freiraum des „Grünen Gewandhauses“ zwischen Platanen, Bänken und einem Trinkbrunnen präsentieren.

Dieser Platz lädt künftig zum Verweilen ein und leistet einen wirksamen Beitrag für ein gutes Klima inmitten der Innenstadt. Die GlasArche symbolisiert die Zerbrechlichkeit der Natur, den Artenschutz und die Verantwortung der Menschen zur Bewahrung der Schöpfung. Sie bleibt bis 18. April am Neumarkt stehen und korrespondiert mit dem "Grünen Gewandhaus.

Mit Holzkünstler Christian Schmidt und dem Vereinsvorsitzenden Rainer Helms werden am Dienstag zwei Initiatoren vom Landschaftspflegeverein "Mittleres Elstertal" e.V. ebenso vor Ort sein, wie Anna Groschwitz von der Initiative "anders wachsen". Superintendent Christian Behr (Dresden Mitte) spricht ein Grußwort und erinnert an die Ökumenische Versammlung, die vor genau 30 Jahren neben Frieden und Gerechtigkeit immer wieder auch die Bewahrung der Schöpfung thematisierte.

„Diese Themen sind weiter aktuell, und die GlasArche erinnert uns daran“, so Behr. Für die Teilnehmenden der Präsentation wie für Passanten wird es kleine Überraschungen geben, die für die Fragilität von Umwelt und Klima sensibilisieren sollen.
Die gläserne Arche tourt seit mehreren Jahren durch unterschiedliche Regionen in Deutschland und Europa. Zuletzt war sie bei der UN-Klimakonferenz in Katowice und anschließend in Görlitz und Freiberg zu sehen. Nach der Station in Dresden reist sie zur 8. Sächsischen Landesgartenschau nach Frankenberg.

Geschaffen wurde die Glasarche-3 von dem Glaskünstler Ronald Fischer und seinen Kollegen 2016 in Zwiesel im Bayerischen Wald. Arrangiert wird das gläserne Kunstobjekt in einer rund fünf Meter großen Holzhand, ersonnen und gestaltet von den Künstlern Christian Schmidt und Sergyi Dyschlevy.

In leicht geneigter Position visualisiert das Glas-Holz-Ensemble zum einen, dass die Bewahrung der Natur- und Kulturlandschaft in Menschenhand liegt. Gleichsam assoziiert die Komposition eine fließende Bewegung, in der die Glasarche der hölzernen Hand scheinbar entgleitet, die Verantwortung sozusagen auf den konkreten Betrachter übergeht.

„Uns Initiatoren und den Unterstützern des Projektes ist es wichtig, dass die Besucher der Arche bei der Betrachtung des Kunstobjektes ihre eigenen Gedanken entwickeln“, so Rainer Helms.

Projekt GlasArche

GlasArche wird jetzt auch in Dresden zu sehen sein

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